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Kategorie: Altes Ägypten

Pyramidenfreitag

Kunst und Architektur des Alten Ägypten waren stilbildend und inspirieren kreativ Schaffende bis zum heutigen Tag.
Das wird neugägyptischer Stil oder ägyptisches Revival genannt. Zwar bezieht sich dieser Ausdruck vor allem auf eine Stilrichtung der bildenden Kunst ab Mitte 18. bis anfangs 20. Jahrhundert.
Das Kopieren begann bekannterweise aber schon im alten Griechenland.
Als die Römer Ägypten 30 vor Christus eroberten, bedienten sie sich der Schätze dort im grossen Rahmen und liessen auch gleich 13 Obelisken mitlaufen, welche sie in Rom aufstellten.
Dies beflügelte ihre Fantasie derart, dass sie eine eigene Pyramide haben wollten, welche ein gewisser Cestius von 18- 12 vor Christus bauen liess.
Die nicht ganz 37 Meter hohe Pyramide, welche eine Grabkammer beinhaltet, wirkt in erster Linie popelig und fehl am Platz.
Die spinnen, die Römer! — Das wusste schon ein pummeliger Zeitgenosse aus Gallien, der passenderweise genau wie die zugespitzten Stelen aus Ägypten heisst.


Ich könnte euch noch viel lustiges, absurdes, fragwürdiges und unnötiges erzählen, das die Menschen im Verlauf der Geschichte mit dem Erbe Ägyptens angestellt haben, aber für heute verlassen wir die Römer und machen einen Zeitsprung ins Hier und Heute.

Mir fällt auf, dass gerade ein kleines ägyptisches Revival im Bereich Schmuck stattfindet.
Es hat vor ein paar Jahren angefangen und klar, die Fashion Labels haben sich darauf beschränkt, uninspiriert Skarabäen zu kopieren, in Silber oder Gold zu giessen und überteuert zu verkaufen.
Wirklich Interessantes findet frau wie üblich unter den Künstlerinnen der Zunft.
Zum Beispiel Kate Hockstein, die Ein-Frau-Show hinter dem Label Arcana Obscura.
Auch sie hat vor einiger Zeit begonnen, ägyptisches Design in ihre Linie zu integrieren und erweitert dies fortlaufend. Die fabelhafte Lotuskette hat sie erst vor ein paar Wochen lanciert.

Lotushalskette
Wedjatkette
Wächterring
Lotusohrhaken
Skarabäusarmband

Es erstaunt wohl niemanden, dass ich den Wächterring adoptiert habe.
Eine coole Sphinx zu kreieren, ohne dass ich das mitbekommen würde… Pffff, als ob!
Ich liebe diese winzige Löwin und neben meinem altgedienten Ankhring ist sie die Einzige, die seit dem Frühling mit mir das Haus verlässt. Im Zeitalter des inflationären Händedesinfizierens haben steinbesetzte Ringe materialbedingt strikten Hausarrest.

Das ewige Leben und die Sphinx, welche es behütet mit sich herumtragen, wer kann denn mehr wollen?

Ich wünsche euch ein beschütztes Wochenende!

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Pyramidenfreitag: Die alles segnende Sonne

Während seiner Regentschaft führte Pharao Echnaton ein übergeordnetes göttliches Prinzip ein:
Aton.
Dargestellt als Sonnenscheibe, deren Strahlen sich allem Lebenden entgegenstrecken und es mit ihren Händen, in denen sie häufig ein Ankh (Atem des Lebens) halten, segnen. Mein liebstes kemetisches Symbol.

Diese alles segnende Sonne wurde auch das Licht, das Leben,der Atem genannt. Falls euch das irgendwie bekannt vorkommt: Die Verfasser der Schriften, welche später zur Bibel zusammengesetzt wurden, bedienten sich ausgiebig bei Echnaton. Ihr findet dort auch die Sonnenhymne.

Während die Sonne am Himmel tatsächlich verehrt wurde, so ist dies nur ein Teil der Geschichte, hat symbolische Funktion und war zum Verständnis für die allgemeine Bevölkerung gedacht.
Eingeweihte wussten, dass Aton die spirituelle Ursonne, die Quelle allen Lebens darstellt, aus der sich auch die riesigen Energiefelder, welche die Menschen Gottheiten nennen, gelöst hatten. Aton als Gott zu bezeichnen, ist so gesehen falsch, Aton ist das Leben selbst.

Folglich ist das Prinzip heute so aktiv wie damals und damit zu arbeiten, höchst segensreich.
Dafür nimmst du dir Zeit und versetzt dich in einen Zustand der Dankbarkeit.
Konzentrier dich dann auf dein Kronenchakra eine handbreit über deinem Kopf und lade die Wesen, welche dich bedingungslos lieben sowie Aton ein und bitte sie, dich und dein Leben zu heilen und segnen.
Stelle dir vor, wie eine Sonne mit vielen Strahlenarmen in deinem Kronenchakra scheint und in jede Faser deines Körpers leuchtet und dich mit ihren warmen Händen berührt und energetisch auflädt, bis dein ganzer Körper golden glüht. Lasse die Sonne dann in jeden deiner Lebensbereiche (Partnerschaft/Familie, Gesundheit, Spiritualität, Job, Finanzen, Themen, welche dir einfallen) neue Lebenskraft strahlen und sie segnen.
Wenn du fertig bist, bedanke dich und lasse die Sonne aus deinem Kronenchakra aufsteigen und verschwinden.

Ich wünsche euch ein segensreiches Wochenende.

Erstes Bild: Google Search, letztes: Tumblr.

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Pyramidenfreitag

Das Alte Ägypten auf Album Covern, zweiter Teil.

Niemand scheint genau zu wissen, wie es kommt, dass Journey den Skarabäus als Ikone adoptiert haben.
Möglicherweise sie selber ja auch nicht?
Vielleicht fand in den frühen Siebzigern irgendwo mal folgendes Gespräch statt:
Bandmanager: „Hör mal, Esoterik und Symbolik sind grad voll der Shit, kannst du da was Geiles machen?“
Grafiker: „So mit Tarot und so?“
Manager: „Nein, bloss nicht! Das haben sich schon Led Zep und der Blue Oyster Cult gekrallt. Was Exotischeres wär ganz nett.“
Grafiker: „Ok, ich guck mal.“
Wahrscheinlich war die Geschichte ganz anders.
So oder so, die Covers sehen gut aus und weil Freitag ist, tanzen wir jetzt ein bisschen zu Journey.

Geniesst euer Wochenende!

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Pyramidenfreitag

Beim Staubsaugen sind mir plötzlich diese Werbungen wieder eingefallen. Sie haben schon ein paar Jährchen auf dem Buckel, aber ich finde sie immer noch urkomisch.

Falls ihr auf ein bisschen mehr Tiefe am Pyramidenfreitag gehofft habt, bitte schön:
Die Botschaft lautet Dress For Success.
Wer mit dem Status quo im Job oder einem anderen Gebiet des Lebens nicht mehr zufrieden ist und das ändern will, sollte bedenken, dass Manifestation ein multidimensionaler Spass ist und alle Ebenen miteinbezieht.
Also kleidet euch für den Job, den ihr zukünftig haben wollt.
Resonanz Kinder, Resonanz.

Ich wünsche euch ein herrliches Sommerwochenende! 6 Einen Kommentar hinterlassen

Pyramidenfreitag

Morgen ist Weltkatzentag.

Nutzen wir doch die Gelegenheit, uns mit der Entstehungsgeschichte der Stubentiger zu befassen.

Es war einmal im alten Ägypten, da legten die Menschen grosse Kornspeicher an. Das lockte clevere Mäuse- und Rattenvölker an, die dort in Hülle und Fülle lebten und sich brav vermehrten. Diese Tatsache sprach sich unter spitzohrigen Wüstengöttern herum und viele von ihnen kamen herbei, denn sie frassen gar gerne Mäuse und Ratten. Das taten sie denn auch, zur grossen Freude der Menschen, welche sich als äusserst geschickte Fellkrauler erwiesen. Dies wiederum gefiel den kleinen Göttern, denn sie waren eine schmusige Gesellschaft. Also blieben sie, unterwarfen sich charmant nebenbei die Menschen, welche fortan dem Kult der kleinen Götter frönten und sie nach deren Sprache, Mau nannten.
Das Obige oder eine Variante davon gilt heute als die Zähmungsgeschichte der Hauskatze.

Soweit so gut, aber das erklärt noch nicht, woher diese Wüstenkatzen kamen.
Radikalere Zweige der Forschung gehen davon aus, dass die Katzen die Hirnströme der alten Ägypter aus dem Weltall manipuliert und ihnen die Idee mit den Kornspeichern implantiert haben, damit ihre Versorgung gewährleistet sei, wenn sie auf der Erde landen, um die Weltherrschaft anzutreten. Während Letzteres heute eine unbestrittene Tatsache ist und sich Katzen zuweilen unmissverständlich extraterrestrisch aufführen, so fand man doch nie Raumschiffe.
Also folgen wir heute einer anderen Spur, denn sowohl die Ägypter, als auch die Mesopotamier haben Hinweise hinterlassen:

Als ich die Narmerpalette (oben) zum ersten Mal gesehen habe, war ich platt.
Dann dachte ich «Abgefahren, die hatten Raubkatzendinos!»
Zeigt ein Bild der Palette einem Kind und es wird euch ohne Umschweife sagen, dass das Katzendinos sind.
Der Archäologie ist das Naheliegendste, wie so oft, komplett entgangen und sie nannte die abgebildeten Wesen Schlangenhalspanther oder Serpopard. Das fand die Altorientalistik doof und wollte ihren eigenen Namen dafür: Schlangendrache.
Und dann taten alle, was in der Archäologie üblich ist, wenn es an Beweisen mangelt: Man gibt den eigenen Senf dazu und erhebt ihn zur These.
Ist ja in Ordnung, ich wünschte nur, das Jobprofil würde ausdrücklich «weit überdurchschnittlich viel Fantasie» verlangen, dann wäre der Senf viel amüsanter.
Egal.
Ich möchte nur noch kurz auf die umeinander geschlungenen Hälse verweisen: Ein Indiz dafür, dass schon die Katzendinos schmusig waren.

Ganz ohne die oben stehenden Darstellungen gesehen zu haben, erkannte die amerikanische Popsurrealistin und Paläontologiefan Mab Graves, dass Katzen früher Dinos waren.
Ohne Umschweife begann sie, die liebenswürdigen Kreaturen, welche sie Dinokitties nennt, zurück in die Welt und ins menschliche Bewusstsein zu bringen.
In allen Farben und Grössen, gezeichnet, gemalt, gefilzt, gegossen.
Sie leben auf T-Shirts und Taschen, es gibt sie als Pins und Aufnäher.
Brauche ich zu erwähnen, dass sie die Herzen im Sturm erobert haben?

Hier
Hier

Möglicherweise spielt es keine Rolle, ob Katzen mal Dinosaurier waren oder sich in vollendeter Form hergebeamt haben: So oder so gehört die Weltherrschaft ihnen und wir können doch froh sein, dass unsere Unterwerfer so niedlich und zu klein sind, um uns zu fressen.
Würdigt sie, was das Zeug hält und frohes Wochenende.

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Pyramidenfreitag

Hallo ihr Lieben und willkommen zurück!
Wie war euer Juli? Ich hoffe, ganz prima.

Thema heute ist das Alte Ägypten als Album Cover Art.
Es liegt auf der Hand, dass Earth Wind & Fire den ersten Eintrag erhalten.
Bandgründer Maurice White, welcher 2016 zur kosmischen Heimat seiner kemetischen Ahnen zurückgereist ist, hat die Konzepte für die Bilder gemacht, welche Künstler sie dann ausgeführt haben, weiss ich allerdings nicht. Falls ihr das tut, lasst es mich bitte wissen.
Hinterlassen hat er uns bunte und erhebende Musik, perfekt, um ins Wochenende zu driften.

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Pyramidenfreitag

Einmal im Leben, da wäre ich gerne für eine Nacht lang die einzige Person auf dem Plateau von Gizeh.
Ich würde mich auf den warmen Rücken der grossen Sphinx legen und dem Lauf der Sterne zuschauen, bis die Sonne sie alle überstrahlt.

Wir alle sollten uns ein paar Träume aufheben, die unsere Seele beflügeln.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Alle Bilder via Tumblr.

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Pyramidenfreitag: Teufel wie wir (Teil eins)

Es gibt die Guten und es gibt die Bösen.
Das wissen wir mit unerschütterlicher Gewissheit, seit wir klein waren.
Wir spielten Räuber und Gendarm oder Ähnliches.
Als wir erwachsen wurden, verschob sich unsere Faszination dafür auf epische Schlachten in Spielen, Büchern und Filmen — gerne mit Zauber, Feuer speienden Drachen und anderem Brimborium ausgestattet.
Natürlich muss im letzten Kampf das Verhältnis Gute gegen Böse David-und-Goliath-mässig sein und ein Sieg der Ersteren schier unvorstellbar. Bevor die Keilerei losgeht, baut sich ein charismatischer Anführer vor den verängstigten Truppen auf und brüllt ihnen sektenartig Mut und blutrünstigen Kram entgegen, dass es einem im Sessel die Tränen in die Augen treibt. Ergriffen von dem Pathos wäre man bereit, ein Schwert zu packen, zu schreien «Für was-auch-immer!» und ohne sich viel dabei zu denken, die feindlichen Schweinepriester nieder zu metzeln.

Warum?
Warum können wir uns gar nicht genug daran laben, diesen Triumph zu erleben?

Zur Erklärung gibt es unzählige epische spirituelle Schlachten in Zeit und Raum.
Ich könnte euch von Jeshua erzählen, der in die Wüste ging, um zu meditieren und von Samael die Welt angeboten bekam, wenn er dafür von seinem Seelenplan abweichen würde. Sie debattierten lange, Jeshua lehnte ab, wurde zum Christus und erstieg den Himmelsthron.
Ich könnte euch von Siddhartha erzählen, der sich unter eine Pappel-Feige setzte, um zu meditieren und von Mara die Welt angeboten bekam, wenn er dafür auf die Erleuchtung verzichten würde. Mara umwarb Siddhartha lange, dieser lehnte ab, wurde zum Buddha und bestieg den diamantenen Thron der Erleuchtung.

Diese Versionen mögen hier die Bekanntesten sein, die Geschichte existiert aber in jedem Kulturkreis.
Im alten Ägypten streiten sich Horus und Seth um den Thron.

Alle Darstellungen sind alchemischer Natur und keine erzählt von Ereignissen im Aussen.
In jeder kommt eine Lichtgestalt vor, welche unsere höhere Seele, auch Lichtseele genannt, darstellt, diese strebt nach psychospiritueller Erleuchtung.
Ihr Gegenstück ist — lapidar gesagt — in irgendeiner Form ein Teufel, unsere Schattenseiten repräsentierend, welcher dieses Streben zu vereiteln versucht.
Da das Format unseres Planeten Dualität heisst, tragen wir sie beide in uns.
Sie zoffen sich darum, wer den Thron besteigen darf, welcher nichts weniger als uns und unseren freien Willen symbolisiert.
Der innere Kampf von Licht und Schatten, bei dem die Grenze zwischen beiden verwischt, wurde für die meisten Menschen bald so quälend, dass sie einen Sündenbock im Aussen erschufen, der Schuld daran sein soll.
Die Verantwortung tragen für all das Chaos im Innern und die daraus resultierenden schlechten Entscheidungen, schien unerträglich.
Folglich wurde auch die Göttlichkeit ins Aussen verbannt, was den Religionen, geschaffen, um Menschen zu kontrollieren, in die Hände spielte. Sie befeuerten das Konzept, dass der Mensch nichts weiter als ein Spielball zwischen göttlicher Gnade und höllischer Versuchung sei.
Die Konsequenzen davon sind sowohl dual als auch fatal: Einerseits glaubt der Mensch, als Mitschöpfer unwürdig zu sein, andererseits weigert er sich, für sich und seine Taten Verantwortung zu übernehmen.
Es handelt sich um die grösste Lüge in der Geschichte der Menschheit und schaut nur, wie weit sie uns gebracht hat.

Fortsetzung folgt.

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Pyramidenfreitag

Die Schmuckstücke von Jean Burgers gehören zweifelsohne zu jenen Wunderdingen, welche man mit eigenen Augen sehen und die man anfassen muss, um die Komplexität und Bravour ihrer Kunstfertigkeit zu verstehen, egal wie vortrefflich sie fotografiert wurden.
Sie alle bestehen aus handgesägten, grösstenteils recycelten Metallplatten, welche zuletzt zusammengenietet werden.

Während Jeans Werk eine grosse Sammlung an göttlicher Geometrie umfasst, so hält das Alte Ägypten doch einen ganz speziellen Platz in ihrem Herzen; sie hat ihren Lebenspartner in der Cheopspyramide geheiratet.
Das sprengt schlicht den Rahmen meiner Coolheitsskala.

Ich wünsche euch ein frohes Wochenende! 3 Einen Kommentar hinterlassen

Pyramidenfreitag

Wer die Zukunft kennen will, muss die Vergangenheit verstehen.

Die Beschützer des Wassers sind ein sich wiederholendes Thema meiner Arbeit und sie fordern gerade Aufmerksamkeit.
Darum wühle ich mich durchs Archiv und schaue mir noch einmal all die Wesen an, welche ich für eine Ausstellung 2015 kreiert habe.
Oben seht ihr Mami Wata, die Mutter des Wassers, heimisch in Afrika und der Karibik.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.

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Pyramidenfreitag

Während der Regierungszeit von Amenophis III ( 1388 —1351 vor Christus, 18. Dynastie )
kam eine grosse Not in Form der Pest über Ägypten.
Um das Übel abzuwehren, liess der Pharao im Mut Tempel zu Karnak um die 700 Statuen der Meisterheilerin, Beschützerin des Lebens — kurz der Sphinx selber — aufstellen: Sekhmet, der Machtvollen.

Einige bewachen noch heute diesen Ort, viele der Steingöttinnen sind allerdings über den ganzen Globus verschleppt worden.
Zum Beispiel nach London ins British Museum, wo der Löwe vor sehr vielen Monden mit ihnen posiert hat.
Die zwei stehenden Figuren mit den Lotusblumen mag ich besonders gerne.
Eine Büste steht im Antikenmuseum Basel und es ist weniger Monde her, dass wir geknutscht haben.

Der ägyptische Saal in Letzterem wird bis zum Winter rundum erneuert und ich freue mich schon, der himmlischen Mutter dann einen Schmatzer aufzudrücken.
Beruhigt euch mal, ich habe schliesslich noch nie ein «Küssen verboten»-Schild im Museum gesehen.

Bitte entschuldigt die qualitativ gruseligen Handybilder!
Falls ihr nie in den genannten Museen wart: Weder ist das Licht dort rosenrötlich, noch ist es neblig.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

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Pyramidenfreitag

Ich wünsche euch von Herzen einen wunderbaren Mai!


Hier war es diese Woche still und das Ende des Aprils ist schnell erzählt: Ich habe das meiste davon verschlafen, weil mich eine fiese Grippe angesprungen hat (Nein, nicht DIE Grippe, das wurde gestern getestet).

Lasst uns Beltane in Schönheit begehen.
Im Onlineshop der Königin der Kristalle, Lily Loy, sind seit gestern neue Illustrationen erhältlich, welche frau einfach herunterladen und ausdrucken kann. Nach Belieben als Tätowiervorlage, zum Ausmalen oder einfach zum Aufhängen und geniessen zu gebrauchen.
Isis ist nur eine von ihnen und der Link unter ihrem Bild transportiert euch direkt in den Shop. Viel Spass!

Pyramidenbilder via El Hieroglyph.
Ein wunderbarer Ort, um sich zu verlieren und träumen.

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Pyramidenfreitag

Horus tanzt.
Zum einen, weil er gerade fertig kreiert wurde (Kinder, so was Frisches habt ihr hier noch gar nicht gesehen. Der Leim war während des Fotografierens noch am Trocknen) und zum andern, weil er mit ein paar Sterngeschwistern an einem Siebdruck—Projekt teilnehmen darf.

Darauf freue ich mich schon seit anfangs Jahr! Aber gut Ding will immer Weile haben und es braucht noch ein bisschen Arbeit, bis wir das Druckatelier stürmen.

Der Person, welche Bastet in ein Discolicht verwandelt hat (was ist so schwer daran, Künstlern Credit zu geben?!), möchte ich sagen: Ich liebe dich, du bist brillant!

Euch wünsche ich ein frohes Wochenende.

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Pyramidenfreitag

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Es ist mir schleierhaft, wie ich diese geheimnisvoll reizenden Sphingen von Multimediakünstlerin Rae Swon erst heute entdecken konnte.
Sie selber nennt sie Chimären und ich würde am liebsten alle sofort adoptieren.
Weil nicht nur das Handwerk sagenhaft ist, sondern auch die Ethik: Rae filzt ihre Kreationen aus Pflanzen- und Synthetikfasern. Der Katzenkult applaudiert!
Neben Katzenartigen gibt es noch zahlreiche andere wunderliche Wesen zu bestaunen, also gehet hin und weidet eure Augen!

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Pyramidenfreitag

Sanft wiegt sich Ma’at im Wind und singt Frieden, Wahrheit und Weisheit in die Welt.

Wie oft jammerst du über irgendetwas, beschwerst dich und machst dir Sorgen?
Wie oft in diesen Situationen wirst du still, setzt dich hin und betest?
Lege deine Hände aneinander und neige den Kopf, sodass deine Daumen auf Höhe deines dritten Auges (Nasenwurzel) am Kopf ruhen.
Konzentriere dich auf dein Herzchakra (Brustmitte) und kommuniziere all das, was dich beschäftigt.
Wie du das Göttliche nennst und anrufst, ist deine Sache, eine Antwort auf ein Gebet aus deinem Herzen gewiss.
Überlasse dabei die Form der Weisheit des Kosmos, ist doch der menschliche Geist zu beschränkt in seiner Vorstellung dessen, was möglich ist.

Ich wünsche euch allen ein gesegnetes Osterwochenende!

Die Ma’at Gebetsfahne ist ein Unikat, bestehend aus 100 % recycelten Materialien, welche ich liebevoll gesammelt habe.
Wer ihr ein Zuhause geben möchte, kann mir mailen.
Versand ist zur Zeit nur schweizweit möglich.

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Pyramidenfreitag

Falls ihr euch neulich gefragt habt, zu welchem Pantheon Henry Gott Noodlz denn eigentlich gehört, hier ist die Antwort.
Manchmal verschmelzen wir auch einfach zu einer Himmlischen.
Was wiederum die Frage beantwortet, wie das mit zoomorphen Unsterblichen funktioniert.

Der Pyramidenfreitag ist zurück!
Weil ich ihn mag, vermisst habe und die alleinige Herrschaft über diesen Blog habe.
So ist das.

Grafik: der einzig wahre Löwe.

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Pyramidenfreitag: Fackelübergabe

Heute reicht der Pyramidenfreitag die Fackel an eine neue Serie weiter.
Falls ihr extra deswegen diesen Blog besucht habt, seid ohne Sorge: Das Wissen des Alten Ägyptens wird eine massive Rolle in der neuen Reihe spielen. Ausserdem wird es immer wieder Einträge zum Thema geben, die laufen ab sofort unter „Pyramidentag“.

Seit den Feuern in den Urwäldern und Australien, habe ich mir — wie so viele Heilerinnen, welche für das planetare Wohl arbeiten — lange Gedanken gemacht, wie ich das menschliche Kollektiv, respektive die Menschen, welche sich davon abkoppeln und zu einer Wende zum Wohle aller Wesen beitragen möchten, unterstützen kann.
Nach reiflicher Überlegung habe ich beschlossen, hier eine Reihe namens „Credo“ ins Leben zu rufen. Hier werde ich mein Wissen und meine Erfahrungen als Medium/Heilerin, Künstlerin und Mensch teilen. Credo heisst die Serie, weil ich nichts predige, was ich selber nicht halte und erprobt habe.

Ab nächsten Freitag findet ihr hier praktische Lebenshilfe, Informationen, Inspirationen und Tipps auf materieller, emotionaler und spiritueller Ebene, für ein harmonisches und respektvolles Zusammenleben mit Mutter Erde, all ihren Kindern und ein angstfreies Voranschreiten in eine ungewisse Zukunft.
Es ist mir eine grosse Ehre und Freude, diese Reise mit euch zu beginnen!

T-Shirt: Homocats, der Erlös geht an WIRES, Bandana: The Original Cat Cult, der Erlös geht an Rainforesttrust.
Einige Siebdruck Babysphinxen auf verschiedenen Hintergründen sind noch erhältlich. Schreibt mir eine Mail für Info und Kauf.

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Zwischenwelten

Der Katzenkult zieht in einen neuen Tempel.
In einer alten Uhrenfabrik zu leben bedeutet, dass die Räume so lichtdurchflutet sind, dass man morgens nach Sonnenaufgang besser eine Sonnenbrille aufsetzt, um Kaffee zu kochen.
Damit kann es mein altes Atelier beim besten Willen nicht aufnehmen.

Nun befinde ich mich in einer Art Zwischenwelt: die eine Hälfte hier, die andere dort, Chaos überall.
Das ist der Ort, um Archivkisten zu durchstöbern und vergessene Arbeiten mit neuen Augen zu betrachten.
Mit den meisten ist man visuell und technisch nicht mehr einverstanden, für einige muss man sich im Nachhinein für Letzteres loben und wenige sind so persönlich, wie sie es waren, als man sie gemacht hat.
Auf die Katze im Raumanzug trifft gerade alles zu.
Weil sie meinen persönlichen Legenden entstammt.
Der Dimension, in die ich anderen durch meine Werke zwar Einblicke gewähren kann, aber das Portal dorthin müssen sie selber erfühlen.

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Pyramidenfreitag

hier

Mal wieder in der Etsy Vintagesektion gestöbert und dieses Bijou gefunden: Ein Leuchtskarabäus aus Gummi.
Ich weiss beim besten Willen nicht, wer die Zielgruppe für so etwas ist…
Kinder, die nach dem Lichterlöschen Angst haben?
Vampire?
Leute, die gerne Szenen aus dem Alten Ägypten im Dunkeln nachspielen?
Die letzte Idee gefällt mir besonders gut. Stellt euch vor, es gäbe eine ganze Serie dieser Leuchtdinge und eine daran interessierte Gruppe, welche sich in der Neumondnacht trifft, um komplexe Rollenspiele zu veranstalten, Figuren zu tauschen und die letzte Limited Edition kontrovers zu diskutieren.
Wer kann schon mit Gewissheit sagen, ob dem nicht genau so ist?
Aber vielleicht habt ihr ja eine viel bessere Geschichte dazu?

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Pyramidenfreitag

Das alte Ägypten im Film.
Heute definitiv die Guten in Luc Besson’s «Das fünfte Element» aus dem Jahr 1997.
Der Streifen, welcher diesem den Rang als mein Liebling ablaufen könnte, wurde noch gar nicht gedreht.
Ich kenne jede Szene auswendig und werde doch nicht müde, ihn zu sehen.
Einerseits ein Ensemble, dass sich in fröhlich verrückten Kostümen von Jean-Paul Gaultier mit unvergleichlicher Fulminanz durch die Handlung quasselt und ballert, andererseits:

«ZEIT SPIELT KEINE ROLLE, DAS EINZIGE WAS ZÄHLT, IST DAS LEBEN»

Jemand, dessen Geburtstag nächste Woche gefeiert wird, hat mal gesagt:
«Wer Augen hat zu sehen, der sehe.
Wer Ohren hat zu hören, der höre.
Wer weder Augen noch Ohren hat, der gehe weiter».
Das trifft auch auf die Botschaft dieses Juwels zu.

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Pyramidenfreitag

Nach der dritten Lektion in orientalischem Tanz hat mein Herz Feuer gefangen und brennt seither lichterloh.
Ja, ich bin verliebt, denn ich weise alle Anzeichen auf: Mein letzter Gedanke vor dem Einschlafen und der erste nach dem Aufwachen gelten dem Tanz, drei Nächte infolge habe ich davon geträumt und ich bin vor jeder Stunde freudig aufgeregt.

Der Zauber solch junger Liebe liegt darin, dass man nicht weiss, wohin sie führt.
Ein Strohfeuer? Eine Romanze? Eine ganz grosse Liebe? Möglich ist alles.
Im Moment kann ich nur sagen, dass meine höhere Seele mich munter vorantreibt, das Feld zu erforschen, da es ihr ermöglicht, altes Wissen und Potenzial zu integrieren. Meine Kreativität, Heilarbeit und spirituelle Praxis werden mit neuen Impulsen durchflutet und ich kann die Göttliche Weiblichkeit auf ungeahnte Weise er- und ausleben.

Also trainiere ich neben klassisch ägyptischem Tanz jetzt auch Tribal Fusion. Mein Herz lacht, mein Körper ächzt, mein innerer sportfauler Stier mault und ich freue mich einfach über all die Aspekte, die mich ausmachen.
Nach einem anspruchsvollen Jahr, in dem ich stets den Fokus halten musste, um durch alle Abschlüsse optimal zu navigieren, tanze ich nun froh und geschmeidig durch dieses wundervoll lichte Portal in die neue Dekade.

Buch: Hat mir meine Lehrerin geliehen, ägyptisches Hüfttuch: Weihnachtsmarkt, goldenes Fransentuch: Vintage, Schmuck: Meine Sammlung alter Stücke aus Rajasthan, Afghanistan und Usbekistan.

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Pyramidenfreitag

CULT

In dieser Serie aus dem Jahr 2009 haben die russischen Zwillingsschwestern und Puppenmacherinnen Lena und Katya Popovy den perfekten Balanceakt zwischen Tradition und Neuinterpretation geschafft. Ihre Figuren verschmelzen Gottheiten, Pharaonen und Totenkult in sich, sehen gleichzeitig modern aus und als entstammten sie einem Altägyptischen Grab.
Gänsehaut vor zehn Jahren, Gänsehaut heute.

Alle Bilder via Pinterest.

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Pyramidenfreitag

Das Alte Ägypten im Film.
Stets Ursprung des Handlungsstrangs, immer Quelle grosser Macht, mal gut, mal böse, mal zwischendrin.
Hier gezeigt wird Stargate von Roland Emmerich aus dem Jahr 1994.
Der Film beginnt brillant, verliert dann aber für meinen Geschmack an Biss in der zweiten Hälfte. Es lohnt sich aber allemal, ihn zu schauen, denn an den detailverliebten Kostümen von Joseph A. Porro kann man sich fast nicht sattsehen. An Jaye Davidson als androgyn–grössenwahnsinnigem Ra sowieso nicht.

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Pyramidenfreitag

SPHINX SUCHT NEUES ZUHAUSE

Eines meiner älteren Sphingenkinder, Nebet-Anch, möchte das Mutterschiff des Katzenkultes verlassen und in die Welt ziehen, weil — ich zitiere— „Das einstmals ruhige Atelier zum reinsten Tummelplatz für Sphingen geworden ist. Jetzt habe ich Dichtestress“
Pfff, Dichtestress! Das hat sie nur gesagt, weil sie weiss, wie unsäglich beschissen ich diesen Begriff finde.

Wer sie gerne aufnehmen möchte, sollte bedenken, dass sie die einzige Sphinx in der Tempelanlage sein will, inkarnierte Katzen ein Muss, Hunde toleriert/ignoriert.
Von der neuen Person wird erwartet, dass sie sich lückenlos an ihre letzten neun Leben erinnert, Teilerleuchtung erwünscht, Gesamterleuchtung als Ziel dieses irdischen Daseins Voraussetzung.
Wenn sie sich in dieser Dimension befindet, hält sich Nebet-Anch in einem Papierportal des Formates A4 auf und fixiert ihren Menschen unablässig. Falls sie spricht, wird es sich um eine hochkomplexe, kryptische Frage handeln, eine Verarsche (Dichtestress) oder aber sie kritisiert ungeniert das Leben und Handeln ihres Prüflings. Genau Letzteres wird man nämlich, wenn man sie bei sich wohnen lässt.

Nebet-Anch und ich freuen uns auf eure Bewerbung per E-Mail. Weil die Anforderungen auf praktisch alle zutreffen, prognostiziere ich ganz schönen Dichtestress im Posteingang.

Ägyptisches Kleid: Brockenhaus.



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Pyramidenfreitag

Mein liebstes ägyptisch inspiriertes Herbstoutfit. Lauter alte Favoriten, denn wenn ich etwas mag, dann bin ich eine treue Seele.
Als ich vor Jahren eine Jeansjacke mit ägyptischem Flair wollte, blieb meine Suche erfolglos. Dann fand ich dieses graue Bikerjäcklein Second Hand und es war Liebe auf den ersten Blick. Links und rechts eine Isis auf den Oberarm gesiebdruckt, einen Patch auf den Rücken genäht, Bastetpin ans Revers, et voilà! All die ägyptische Gewandung, die mir vorschwebte.

Manchmal muss frau die Dinge selber in die Hand nehmen, sonst wird das nix.

Katzenmini: Kleiderkreisel, Mütze: Ileaiye, Gepardshirt: Geschenk, Bandana: eigenes Design, Kristalltasche: Lily Loy, Schmuck: Rosy Revolver, Jean Burgers, Nightbreed Creations, Plutonia Blue, Gypsy Silver, Farjil, Vintage und Geschenke, Spiegel: irgendwann Irgendwo gekauft, Pyramide: Shadow of the Sphinx, vegane Badebomben Karma und Bewitched , Stiefel, Gürtel, Schmuck- und Kerzenschale: Brockenhaus, Strohblumen: alle selber gezogen.

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Pyramidenfreitag

Zum Glück kennen sich Gottheiten mit der Ewigkeit aus.
Sie werden im neuen Heim nämlich noch bis Sonntag in einer Woche geduldig auf dem Ofen sitzen müssen, bis wir endgültig einziehen und ihnen einen neuen Schrein bauen.
Beim Entrümpeln hat der Löwe eine Nofretetestatue gefunden, welche sein Grossvater selig vor Dekaden im Neuen Museum Berlin erstanden hat. Die Königin scheint mir in Gesellschaft von Katzen und Flora recht zufrieden.
Nun, wer wäre das auch nicht?
Euch allen wünsche ich ein frohes Wochenende!

Die drei kleineren Bastetstatuen: aus Kairo, Pyramide: Shadow of the Sphinx, grosse Bastet: Brockenhaus, Pflanzen: beide vor dem sicheren Tod gerettet.

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Pyramidenfreitag

Die göttliche Weiblichkeit tanzt.
Egal wie unser Körper gebaut ist oder wie wir unsere Genderzugehörigkeit definieren, wir alle sind aus dem Stoff der puren Freude gemacht. In uns allen wohnt eine Göttin, die nur darauf wartet, erweckt zu werden. Also braucht euren Körper, wozu er geschaffen wurde: Erlebt ihn, bewohnt ihn, geniesst ihn.
Lasst die Hüfte kreisen, lockert die Schultern, Beine und Arme sollen tun, wonach ihnen ist und eure Wirbelsäule wird zur Schlange. Macht euch weit, weich und fliesst, bis die Kundalinienergie aufsteigt, euch in Ekstase versetzt und ihr wirbelt wie ein Derwisch.
Feiert euch selber, euer Leben, euren Körper, eure Einzigartigkeit, denn all diese Dinge sind doch ein grosses Wunder.

Mögen die Beats Antique euch in Schwung bringen.
Frohes Wochenende euch allen.

Anhänger: El Hieroglyph

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Das Orakel vom Unteren Quai

Die Schildpattsphinx sagt, der Herbst sei nur noch einen Katzensprung entfernt.
Jackie Kamikatze ist seit zehn Jahren das präziseste Wetterorakel, welches ich kenne. Ihr solltet daran nicht zweifeln, jemand mit solchen Augen sieht in allen Dimensionen klar.

70s Kissenbezug am Samstag im Brockenhaus gefunden. Jackie’s ganze Ausstattung gehört zum Coiffeursalon nebenan, wohin sie vor über einem Jahr ihren Wohnsitz verlegt hat.

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Pyramidenfreitag

Das Mothership-Halstuch ist ein Designliebeskind aus dem Jahr 2017 von The Original Cat Cult x Dadadesir.


Es erzählt die Geschichte von Isis und Osiris, der Union der weiblichen und männlichen Göttlichkeit, der Heilung der Dualität. Es berichtet vom Ursprung, der Heiligkeit und dem Schutz allen Lebens. Ein Gebet für die Zukunft unseres Planeten.

Ein luxuriöser veganer Traum in limitierter Auflage von 50 Exemplaren, ausgeführt in allerweichster Bio-Baumwolle, hochqualitativ bedruckt in einem kleinen Familienunternehmen in Italien. Selbstverständlich Unisex, unterstreicht es die Schönheit aller Spezies. Die Masse 65 x 65 cm machen es zu einem perfekten Allrounder. Meines dient als Hals-, Kopf-, Ritual- sowie Altartuch, zum Einwickeln und Transportieren fragiler Brockenhausfunde und gelegentlich auch als Decke für Sirius.

Gestern habe ich während des Aufräumens meines Ateliers noch unverhofft einige Exemplare gefunden. In perfekter Synchronität, denn die Lunge der Erde brennt lichterloh und ich werde den gesamten Erlös der verbleibenden Tücher dem Erhalt und der Heilung des Regenwaldes zukommen lassen.
Wer eines möchte, kann mir eine E-Mail schreiben. Wer in der Stadt ist, kann das Bandana in meinem Atelier abholen, ansonsten versende ich weltweit. Das sind die allerletzten ihrer exklusiven Art und wenn sie weg sind, sind sie weg.

Ein Dankeschön fürs Modeln an die Männer der Familie.
Des Löwen Gewandung: Hemd und Hose: Second Hand, Ankh Kette: Geschenk, Cosmic Visions Kette: Nightbreed Creations.

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Pyramidenfreitag, am Donnerstag

Am achten Tag des achten Monats öffnet sich das Löwenportal. Die Sternwelten segnen die Erde reich mit Liebe und Licht, potenziert durch die Vervielfachung der harmonischen 8-er Frequenz.
Ein Füllhorn an Weisheit, Heilung, Liebe und so unendlich viel mehr Lichtmedizin wird über uns ausgegossen und wir dürfen dankbaren Herzens empfangen.

Mögen Klarheit, Stärke und Mut in euch erwachen mit markerschütterndem Gebrüll! Die Zeit des Zögerns und der Ausreden ist vorbei. Teilt euer Licht mit der Welt, setzt euch für das ein, woran ihr glaubt. In Gnade und Mitgefühl, zum Wohle aller Wesen.

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Pyramidenfreitag

Du bist eingeladen, dir zu erlauben, zu fliessen, zu sein, dein Herz weit zu öffnen und laut zu rufen: «Ja, ich will!»
Lass dich fallen in die Arme des Universums und vertraue darauf, dass es dich in freudiger Liebe auffängt. Die Angst wird dir sagen, dies sei äusserst unklug und vermutlich locke dich der Kosmos in einen Hinterhalt, die Schuld wird dir giftige Worte ins Ohr flüstern, dich beschwören, dass du soviel Gutes keineswegs verdienst und die Scham wird dich geflissentlich daran erinnern, dass du der Liebe und Güte des Universums unwürdig seist – Lass sie, denn sie wissen es nicht besser.
Dein Herz und deine Seele aber wohl! Sie wissen, dass diese unbändige Lebenskraft, welche Planeten, Sterne, ja, ganze Universen erschaffen kann, durchaus fähig ist, die Lösungen für all deine Themen zu finden.
Also nimm die Einladung an, gib dich dieser bedingungslos liebenden Kraft hin und lass dich tragen.

Delta Aquarii, auch Wunscherfüller genannt, ist der Stern, welcher uns durch den August leitet. Um euch für das Neue, welches euch erreichen möchte, bereit zu machen, empfiehlt es sich, alten undienlichen Ballast auf allen Ebenen loszulassen. Räucherrituale eignen sich dafür besonders.
Mögen eure Wünsche zu eurem höchsten Wohl und dem aller Wesen erfüllt werden!
Das ist mein Augustgebet für euch.

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Pyramidenfreitag

GROSSER SONNENGESANG

Schön erscheinst du im Horizonte des Himmels, du lebendige Sonne, die das Leben bestimmt! Du bist aufgegangen im Osthorizont und hast jedes Land mit deiner Schönheit erfüllt.
Schön bist du, groß und strahlend, hoch über allem Land. Deine Strahlen umfassen die Länder bis ans Ende von allem, was du geschaffen hast.
Du bist Re, wenn du ihre Grenzen erreichst und sie niederbeugst für deinen geliebten Sohn.
Fern bist du , doch deine Strahlen sind auf Erden; du bist in ihrem Angesicht, doch unerforschlich ist dein Lauf.

Gehst du unter im Westhorizont, so ist die Welt in Finsternis, in der Verfassung des Todes.
Die Schläfer sind in der Kammer, verhüllten Hauptes, kein Auge sieht das andere.
Raubt man alle ihre Habe, die unter ihren Köpfen ist – sie merken es nicht.
Jedes Raubtier ist aus seiner Höhle gekommen, und alle Schlangen beißen.
Die Finsternis ist ein Grab, die Erde liegt erstarrt, ist doch ihr Schöpfer untergegangen in seinem Horizont.
Am Morgen aber bist du aufgegangen im Horizont und leuchtest als Sonne am Tage; du vertreibst die Finsternis und schenkst deine Strahlen.

Die Beiden Länder sind täglich im Fest, die Menschen sind erwacht und stehen auf den Füßen, du hast sie aufgerichtet. Rein ist ihr Leib, sie haben Kleider angelegt, und ihre Arme sind in Anbetung bei deinem Erscheinen, das ganze Land tut seine Arbeit.
Alles Vieh ist zufrieden mit seinem Kraut, Bäume und Kräuter grünen. Die Vögel sind aus ihren Nestern aufgeflogen, ihre Schwingen preisen deinen Ka.
Alles Wild hüpft auf den Füßen, alles, was fliegt und flattert, lebt, wenn du für sie aufgegangen bist.
Die Lastschiffe fahren stromab und wieder stromauf, jeder Weg ist offen durch dein Erscheinen.
Die Fische im Strom springen vor deinem Angesicht, deine Strahlen sind im Inneren des Meeres.

Der du den Samen sich entwickeln läßt in den Frauen, der du Wasser zu Menschen machst, der du den Sohn am Leben erhältst im Leib seiner Mutter und ihn beruhigst, sodass seine Tränen versiegen – du Amme im Mutterleib! – der du Atem spendest, um alle Geschöpfe am Leben zu erhalten. Kommt (das Kind) aus dem Mutterleib heraus, um zu atmen am Tag seiner Geburt, dann öffnest du seinen Mund vollkommen und sorgst für seine Bedürfnisse.
Du Küken im Ei, das schon in der Schale redet – du gibst ihm Luft darinnen, um es zu beleben.
Du hast ihm seine Frist gesetzt, die Schale zu zerbrechen im Ei; es geht hervor aus dem Ei, um zu sprechen zu seiner Frist, es läuft schon auf den Füßen, wenn es herauskommt aus ihm.

Wie zahlreich sind deine Werke, die dem Angesicht verborgen sind, du einziger Gott, dessengleichen nicht ist!
Du hast die Erde geschaffen nach deinem Wunsch, ganz allein, mit Menschen, Vieh und allem Getier, mit allem was auf der Erde ist, was auf den Füßen herumläuft und allem, was in der Höhe ist und mit seinen Flügeln fliegt. Die Fremdländer von Syrien und Nubien, dazu das Land Ägypten – jeden stellst du an seinen Platz und sorgst für seine Bedürfnisse, ein jeder hat seine Nahrung, seine Lebenszeit ist bestimmt.
Die Zungen sind verschieden im Reden, ebenso ihre Wesenszüge; ihre Hautfarbe ist verschieden, denn du unterscheidest die Völker.
Du schaffst den Nil in der Unterwelt und bringst ihn herauf nach deinem Willen, die Menschen am Leben zu erhalten, da du sie geschaffen hast.
Du bist ihrer aller Herr, der sich abmüht an ihnen, du Herr aller Lande, der für sie aufgeht, du Sonne des Tages, gewaltig an Hoheit!
Selbst alle fernen Fremdländer erhältst du am Leben, hast du doch einen Nil an den Himmel gesetzt, dass er zu ihnen herabkomme und Wellen schlage auf den Bergen, wie das Meer, um ihre Felder zu befeuchten mit dem, was sie brauchen.
Wie wirksam sind deine Pläne, du Herr der Ewigkeit! Den Nil am Himmel, den gibst du den Fremdvölkern und allem Wild der Wüste, das auf Füßen läuft; aber der wahre Nil kommt aus der Unterwelt nach Ägypten.

Deine Strahlen säugen alle Felder – wenn du aufgehst, leben sie und wachsen für dich.
Du schaffst die Jahreszeiten, um alle deine Geschöpfe sich entwickeln zu lassen – den Winter, um sie zu kühlen, die Sommerglut, damit sie dich spüren.
Du hast den Himmel fern gemacht, um an ihm aufzugehen und alles zu schauen, was du geschaffen hast.
Einzig bist du, wenn du aufgegangen bist, in all deinen Erscheinungsformen als lebendiger Aton, der erscheint und erglänzt, sich entfernt und sich nähert; du schaffst Millionen von Gestalten aus dir allein – Städte, Dörfer und Äcker, Wege und Strom.
Alle Augen sehen sich dir gegenüber, wenn du als Sonne des Tages über dem Land bist.

Wenn du gegangen bist, dein Auge nicht mehr da ist, das du um ihretwillen geschaffen hast, damit du nicht dich selber siehst als Einziges, was du geschaffen hast – auch dann bleibst du in meinem Herzen, und kein anderer ist, der dich kennt, außer deinem Sohne Nefercheperure Uanre, den du dein Wesen und deine Macht erkennen läßt.
Die Welt entsteht auf deinen Wink, wie du sie geschaffen hast.
Bist du aufgegangen, so leben sie, gehst du unter, so sterben sie; du bist die Lebenszeit selbst, man lebt durch dich.
Die Augen ruhen auf Schönheit, bis du untergehst, alle Arbeit wird niedergelegt, wenn du untergehst im Westen.

Der Aufgehende stärkt alle Arme für den König, und Eile ist in jedem Fuß.
Seit du die Welt gegründet hast, erhebst du sie für deinen Sohn, der aus deinem Leib hervorgegangen ist, den König Beider Ägypten, Nefercheperure Uanre, den Sohn des Re, der von Maat lebt, den Herrn der Diademe, Echnaton, groß in seiner Lebenszeit, und die Große Königsgemahlin, die er liebt, die Herrin beider Länder, Nofretete, die lebendig und verjüngt ist für immer und ewig.

Der Aton-Hymnus stammt aus der Amarna-Zeit und wird Pharao Echnaton (Amenophis IV) zugeschrieben.

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Pyramidenfreitag

Obwohl wir die Hälfte des Jahres bereits überschritten haben, scheint mir der Zeitpunkt jetzt, nach dem Neumond am 2. Juli und bevor der Merkur am 7. Juli rückläufig wird, ideal, um eine Standortbestimmung zu machen. Ob man sich für dieses Jahr spirituelles/persönliches Wachstum, berufliche Ziele, Gesundheit, Beziehungen aller Arten, ein Herzensprojekt oder ganz etwas anderes vorgenommen hat, es lohnt sich, einen Moment innezuhalten, die vergangene Zeit in die Waagschale zu werfen und seine Pläne gegebenenfalls wieder lichtvoll auszurichten. So kann man mit neuem Elan in die verbleibenden sechs Monate starten. Zu diesem Zweck habe ich für euch eine Kartenlegung kreiert, welche ich den blauen Lotus nenne. Für die Grafik gebührt Lob und Dank dem Löwen!

Schnappt euch ein Kartendeck oder anderes Orakelwerkzeug, kommt in eure Mitte und bittet eure höhere Seele/Wesen, welche euch bedingungslos lieben, um Führung. Konzentriert euch auf eure Ziele/Themen und zieht die Karten mit Fokus auf die jeweilige Frage. Ich wünsche viel Freude und erhellende Einsichten.


1. Die Wurzel
Wo stand ich zu Beginn des Jahres?

2. Das Wachstum
Welchen Weg habe ich seither zurückgelegt? Wo bin ich gewachsen?

3. Der feste Stängel
Was habe ich schon erreicht? Was ist bereits erledigt?

4. Trübe Gewässer
Welche Schattenaspekte wirken jetzt/halten mich zurück? Was übersehe ich?

5. Der erste Sonnenstrahl
Wo bin ich vom Weg abgekommen und brauche lichtvolle Neuausrichtung für das bestmögliche Ergebnis?

6. Das Strecken
Worauf soll ich mich jetzt konzentrieren und aktiv daran arbeiten?

7. Das Blühen
Wo soll ich mich passiv verhalten und den Dingen, ohne einzugreifen, ihren Lauf lassen?

8. Die Krone
Welchen Rat/welches Geschenk geben mir die Wesen, welche mich bedingungslos lieben, mit auf den Weg?




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Pyramidenfreitag

Frohe Sommersonnwende euch allen!

Nach emotional zermürbendem Hin und Her ist nun klar, dass der Löwe, die Tempelkatzen, ich, unser Garten, meine Praxis und mein Atelier in ein neues Heim ziehen.
Wohin und Wann steht noch nicht fest, die Suche nach einer friedlichen Oase läuft.
Da der Löwe und ich Sammlernaturen mit grossem Estrich- und Kellerabteil sind, werden wir den Juli damit verbringen, aus zu sortieren und uns von vielen Dingen zu verabschieden, welche wir nicht in unser neues Leben mitnehmen wollen. Das ist viel Arbeit, aber ich freue mich auch darauf, denn Ballast loszuwerden hat schliesslich auf allen Ebenen eine sehr befreiende Wirkung.

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Crimson and Clover

Zwischen Ende und Neuanfang gibt es diesen Moment des Schwebezustands, der Ungewissheit.
Mutig haben wir den vertrauten Status quo losgelassen und den Absprung Richtung neue strahlende Zukunft gewagt.
Alles, was wir jetzt tun können und sollen, ist darauf zu vertrauen, dass das gütige Universum unsere Affirmationen in die Manifestation wandelt, welche uns am besten dient.

Shirt: Pony Gold, Venusring: Artemis Jewellery, andere Ringe: Lhasa, ägyptisches Totenbuch: ein Geschenk, Bastet: auf Etsy gefunden, alle 70s Decken und Liegestuhl: Brocki, Cat Tarot: Rachillu, Totesengel Brosche: Hvitolg.

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Pyramidenfreitag

Der Sommer ist hier und ich kann endlich wieder meinen Lieblingsrock tragen, juhu! Einen 50s Rock, den ich vor Jahren in der Secondhand Abteilung von Fizzen gefunden habe und der schon etliche kleine Ausbesserungen brauchte. Darum halte ich stets Ausschau nach einem potenziellen Nachfolger in Brockenhäusern, Vintagegeschäften und natürlich online.
Dabei ist mir aufgefallen, dass Menschen, welche nur gebrauchte Kleidung kaufen, etwas entgeht, das für mich wahrscheinlich den grössten Reiz an der Mode ausmacht: Lookbooks. Perfekt gestylte, inszenierte und fotografierte Modestrecken, welche die Inspiration beflügeln und Lust auf das Spiel mit der Gewandung machen.
Darum habe ich heute extra für alle altägyptischen Fans aus der Vintage Sektion von Etsy, einen kleines aber feines Leckerli kuratiert. Ich wünsche viel Spass beim Gucken und Träumen von Sonne und Wasser!

Die Kinder der Sonne F/S 19

Badeanzug hier
Sarkophag -Taschenmesser hier
Kephrifoulard hier
Tutankhamun T-Shirt hier
Wadjet -Armreif hier
Zigarettenetui hier
Lapisbrosche hier
Kamelhemd hier
Löwenlampe hier
Uräuskissen hier
Horusvase hier
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Pyramidenfreitag

Die Katzen- und Löwengöttinnen aus dem alten Ägypten sind meine Musen und ich bin stets aufs Neue inspiriert, eine weitere Version ihrer zu kreieren.
Die jüngste Bastet hat Montagnacht das Sternenlicht der Welt erblickt.
Montiert ist sie auf frühmorgendliche Himmelsaufnahmen, welche ich letzte Woche um 5.30h auf dem Dach geschossen habe. Ich habe es mir zum Ziel gesetzt, mehr und mehr eigene Fotos in meine Collagen zu integrieren.

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Pyramidenfreitag

Es gibt Begegnungen im Leben, welche unser Herz so tief berühren, dass wir sie zeit Lebens nicht mehr vergessen und ganz unbewusst zu lächeln beginnen, wenn wir daran zurückdenken.
Heute erzähle ich euch von einer solchen.
Vor einigen Jahren entdeckte ich auf Etsy einen Shop, wo ein Silberschmied von göttlicher Geometrie und dem alten Ägypten inspirierten Schmuck anbot und sowohl die Interpretationen als auf die Vibration faszinierten mich. Folglich habe ich ein paar Stücke mit den online allseits präsenten Herzen versehen.
Als ich am nächsten Tag meinen Computer einschaltete, lag in meinem Posteingang eine Mail von besagtem Silberschmied, nennen wir ihn Saul, in der er schrieb, er habe dank meiner Likes mein Profil gefunden und habe den Eindruck, er könne einiges von mir in Sachen ägyptische Hochalchemie lernen, ob ich bereit wäre, ihn zu unterrichten? Ich war. So kam es, dass ein pensionierter MIT-Ingenieur, welcher nun seine Passion für göttliche Geometrie mit seinem Ingenieurwissen kombinierte und als Autodidakt in Silber manifestierte, und ich, uns alle zwei Wochen via Skype trafen und der Hochalchemie frönten. Aber auch die Vorlieben und Macken unserer Tempelkatzen, sowie die Vorzüge indischen Essens und viele andere Dinge wurden ausführlich diskutiert. Und wir haben unglaublich viel gelacht, es war ein sagenhaft reicher und fruchtbarer Austausch, den wir hatten. Möglicherweise habt ihrs schon erraten: Ich wollte kein Geld für unsere gemeinsame Arbeit, ich schlug vor, dass Saul mir nach eigenem Ermessen von seinem Schmuck schicken sollte. Als Letztes schickte er mir den Hathor-Anhänger, in den er die Venus integriert hat und meinte, er gebühre mir, denn ich hätte ihn dazu inspiriert. Weil er so angetan von der Göttin der Liebe war, habe ich ihm einen winzigen Schrein ihr zu Ehren aus Strandgut gemacht und mit einer zünftigen Ration Schweizer Schokolade an das bekennende Schleckmaul geschickt.
Wir wussten beide, dass unsere Begegnung zu Ende ging, als er und seine Frau das Haus verkauften und nach New York in ein neues Kapitel und ein Quartier mit besseren indischen Restaurants zogen.
Unser Austausch war vollzogen.
Die Schmuckstücke von Saul sind emotional sicher meine wertvollsten und jedes Mal, wenn ich sie ansehe, klingt freudvoll eine Saite in meinem Herzen und ich muss lächeln.
Ist es nicht herrlich, dass wir auf einem Planeten leben, auf dem solch wunderliche zwischenmenschliche Geschichten möglich sind?

Von oben nach unten: Pyramiden und Sphinx von Gizeh, Nil südlich von Luxor, Hathortempel in Dendera.
Alle Bilder aus „Flying High Egitto“ von Marcello Bertinetti, National Geographic.

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Pyramidenfreitag

Im Jahre 2013 stiess ich auf einen Tumblr-Account namens Inonibird, wo eine Person ihre mit viel Gespür und Liebe für den Altägyptischen Pantheon gezeichneten Comics postet: die Stick-Gods! Ich habe sie sofort ins Herz geschlossen und hoffe, dass sie heute auch ein Lächeln auf eure Lippen zaubern.

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Pyramidenfreitag

Eigentlich war für den heutigen Eintrag ein kleiner Fotoshoot geplant. Aber bei dem Wetter, welches uns die aktuell herrschende winzige Eiszeit beschert, war das nicht realisierbar. Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.
Als Gedankenanstoss gebe ich euch die hermetische Regel mit ins Wochenende.

Bild unten: Tumblr, unkreditiert. Ba-Anhänger: Gypsy Silver.

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Pyramidenfreitag

„God gave Rock’n’Roll to you“ singen Kiss und ihr solltet an dieser Tatsache nie zweifeln.

Die Postkarte hat der Löwe vor Jahren für mich kreiert, das zweite Bild ist ein Werk, welches ich traurigerweise unkreditiert auf Tumblr gefunden habe.

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Pyramidenfreitag



Im Ernst jetzt, wie umwerfend ist diese Katzenmumienkette aus rezykliertem Silber von Allison Bartline?
Man kann sie öffnen und kleine Dinge darin verwahren. Totenkult war nie schicker und ich gebe zu, sie steht schon eine ganze Weile auf meiner Wunschliste.

Was ich in meiner herumtragen würde, weiss ich seit dem Tag, als ich das schmucke Stück zum ersten Mal gesehen habe: die ausgefallenen Schnurrhaare meiner vier Tempelkatzen. Ich sammle sie, denn ich finde es äusserst charmant, durch das Haus zu gehen und unverhofft eine Vibrisse auf dem Boden zu finden. Wie ein kleiner Gruss, ein ich war hier, ein vergiss mein nicht.
Vor Jahren habe ich irgendwo gelesen, dass es bei manchen nativ amerikanischen Stämmen Brauch ist, Vogelfedern zu kleinen Sträussen zu binden und als Gabe auf den Altar zu stellen. Eine liebe Idee dünkt mich, darum sind auch die Schnurrhaare mit einem Faden zusammengeschnürt. Auch sie weilen auf einem Altar, jedenfalls bis zu dem Tag, an dem sie möglicherweise in die Katzenmumie einziehen dürfen …

Bastetanhänger: schon alt, Bastetstatue: aus Kairo.

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Ein Lied der Dankbarkeit für die Erde

Wir leben in wahrlich interessanten Zeiten und es ist gewiss nicht einfach, die eigene Schwingung stets stabil hochzuhalten, denn das Mutterschiff schwankt gewaltig.
In einer Phase, in welcher Mutter Erde und all ihre Wesen -inkarnierte wie auch nicht inkarnierte- unter enormem Stress stehen, fällt es auch den Positivsten unter uns schwer, nicht in den kollektiven Strudel der Negativität und Angst abzusacken.

Zu genau diesem Zeitpunkt liefern uns unsere intergalaktischen Geschwister, die Hathoren, ein wunderbares Instrument, um den dritten Planeten energetisch zu unterstützen. Dank Tom Kenyon, einem brillanten Sound Healer, durch welchen sie seit langem wirken, geben sie uns die Möglichkeit, direkt aus dem Aethos Dankbarkeit durch unser Herzchakra ins morphogenetische Feld und das planetare Bewusstsein der Erde einzuspeisen. Eine hochwirksame Methode, welche auch für jede einzelne eine äusserst tröstende Wirkung hat.

Wer sich vom Obenstehenden angesprochen fühlt, aber keinen der Fachbegriffe verstanden hat, sei beruhigt: Vorkenntnisse sind nicht nötig, alle Menschen sind herzlich eingeladen, mitzuwirken. Die Anleitung ist sehr detailliert und verweist auf Vorübungen, falls nötig.

In diesem Sinne wünsche ich Geschwistern, welche sich für diesen Akt der Dankbarkeit entscheiden, viel Freude.
Verhelfen wir Gaia und ihren Bewohnern gemeinsam zum Aufstieg.

A SONG OF GRATITUDE TO THE EARTH

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Pyramidenfreitag

Ab sofort wird hier am Freitag dem alten Ägypten gehuldigt, welches in meinem geräumigen Herzen seine eigene Tempelanlage besitzt.

Alte Postkarten via Tumblr, das 70s T-Shirt mit dem perfekten Schriftzug: auf Etsy gefunden.

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