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Kategorie: Credo

Mondkalender 2021

Ich stehe eigentlich nie beim Mondkalender, der neben der Schlafzimmertür an der Wand hängt, wenn ich unsicher bin, welche Mondphase gerade ist.
Vielmehr frage ich mich das, wenn ich im Garten in der Erde wühle oder unterwegs bin, und mich wundere, ob schon Vollmond ist, weil die Leute so aufgekratzt sind.
Die Lösung habe ich mir gleich selber geschaffen: Einen Mondkalender to go!
T-Shirts und Taschen für all euch selenophile Seelen da draussen, die den Erdtrabanten gerne nahe am Herzen tragen, flankiert und beschützt von zwei stolzen Sternsphingen. Hüterinnen von uraltem kosmischem Wissen.

Alle wurden sie von Hand mit grösster Sorgfalt in wunderschöner Glitzerfarbe, welche in den Farben Türkis und Lila irisiert, siebgedruckt — als würde der Mond selber sein sanftes Licht auf den Stoff scheinen.
Alle Textilien stammen entweder aus alten Beständen des Dead Fred Siebdruckateliers oder sind Second Hand T-Shirts, welche ich gesammelt habe. Absolut ressourcenschonende No Waste Produktion. Deshalb gibt es jedes Shirt nur einmal.

Der gesamte Erlös — minus Materialkosten — wird der Tierschutzorganisation Vier Pfoten gespendet, welche Wild- und Haustiere in Not rettet und ihnen ein sicheres und würdiges Leben ermöglicht.
Ein herzliches Dankeschön an den Löwen (Grafik) und den Hasen (Siebdruck), welche ihre Arbeit deshalb grosszügigerweise gespendet haben!

Portal zum Shop

Ich wünsche euch allen einen gesegneten Vollmond und schönes Wochenende!


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Die Süsse des Lebens

Im Kosmos existieren Universen und Dimensionen ohne Zahl.
Keine Energie — egal wie alt, mächtig und weise, egal ob Guru-, Engels- oder Götterstatus — wäre bekannt dafür, sie alle zu kennen.
Und doch bist in diesem unvorstellbar riesigen Lebenstanz du das einzige Wesen, welches die Macht besitzt, über dein Leben zu bestimmen.
Jeden Tag entscheidest du,
☥ wie freundlich du sein willst,
☥ womit du deinen Körper und Geist nährst,
☥ ob du nach Rückschlägen weitermachst oder aufgibst,
☥ wofür du dein Geld ausgibst,
☥ wie liebevoll du mit dir umgehst,
☥ wie liebevoll du mit anderen umgehst,
☥ ob du dich für die Dinge, welche dir wichtig sind, einsetzt,
☥ ob du deine Träume und Visionen in Realität umsetzt,
☥ wie ehrlich du sein willst,
☥ ob du um Hilfe bittest,
☥ ob du angebotene Hilfe annimmst,
☥ wie eng oder weit deine Weltsicht ist,
☥ ob du offen für Wunder bist,
☥ welche Freundschaften du eingehst, sowohl in der Menschen- als auch in der geistigen Welt,
☥ ob du dich am Licht ausrichtest,
☥ ob du mithelfen willst, die Erde und ihre Wesen zu heilen,
☥ ob du anderen Mut zusprichst,
☥ wie dankbar du sein willst,
☥ ob und wie viel du trainierst,
☥ ob du deine Projekte durchziehst,
☥ wie du deine Prioritäten setzt,
☥ noch vieles, vieles mehr.

Wenn du dich das nächste Mal machtlos fühlst, erinnere dich daran, dass das exakte Gegenteil der Fall ist.

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Wo die Musik herkommt

«Nein, das kann ich nicht», antwortete Meister Hora, «denn was die Menschen mit ihrer Zeit machen, darüber müssen sie selbst bestimmen. Sie müssen sie auch selbst verteidigen. Ich kann sie ihnen nur zuteilen.»
Momo blickte sich im Saal um, dann fragte sie: «Hast du dazu die vielen Uhren? Für jeden Mensch eine, ja?»
«Nein, Momo», erwiderte Meister Hora, «diese Uhren sind nur eine Liebhaberei von mir. Sie sind nur höchst unvollkommene Nachbildungen von etwas, das jeder Mensch in seiner Brust hat. Denn so wie ihr Augen habt, um das Licht zu sehen, und Ohren, um Klänge zu hören, so habt ihr ein Herz, um damit die Zeit wahrzunehmen. Und alle Zeit, die nicht mit dem Herzen wahrgenommen wird, ist so verloren, wie die Farben des Regenbogens für einen Blinden oder das Lied eines Vogels für einen Tauben. Aber es gibt leider viele taube und blinde Herzen, die nichts wahrnehmen, obwohl sie schlagen.»
«Und wenn mein Herz einmal aufhört, zu schlagen?» fragte Momo.
«Dann», erwiderte Meister Hora, «hört auch die Zeit für dich auf, mein Kind. Man könnte auch sagen, du selbst bist es, die durch die Zeit zurückgeht, durch alle deine Tage und Nächte, Monate und Jahre. Du wanderst durch dein Leben zurück, bis du zu dem grossen runden Silbertor kommst, durch das du einst hereinkamst. Dort gehst du wieder hinaus.»
«Und was ist auf der anderen Seite?»
«Dann bist du dort, wo die Musik herkommt, die du manchmal schon ganz leise gehört hast. Aber dann gehörst du dazu, du bist selbst ein Ton darin.»
(…)
«Bist du der Tod?»
Meister Hora lächelte und schwieg eine Weile, ehe er antwortete: «Wenn die Menschen wüssten, was der Tod ist, dann hätten sie keine Angst mehr vor ihm. Und wenn sie keine Angst mehr vor ihm hätten, dann könnte niemand ihnen mehr die Lebenszeit stehlen.»

Momo, Michael Ende 1973

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Pyramidenfreitag: Die alles segnende Sonne

Während seiner Regentschaft führte Pharao Echnaton ein übergeordnetes göttliches Prinzip ein:
Aton.
Dargestellt als Sonnenscheibe, deren Strahlen sich allem Lebenden entgegenstrecken und es mit ihren Händen, in denen sie häufig ein Ankh (Atem des Lebens) halten, segnen. Mein liebstes kemetisches Symbol.

Diese alles segnende Sonne wurde auch das Licht, das Leben,der Atem genannt. Falls euch das irgendwie bekannt vorkommt: Die Verfasser der Schriften, welche später zur Bibel zusammengesetzt wurden, bedienten sich ausgiebig bei Echnaton. Ihr findet dort auch die Sonnenhymne.

Während die Sonne am Himmel tatsächlich verehrt wurde, so ist dies nur ein Teil der Geschichte, hat symbolische Funktion und war zum Verständnis für die allgemeine Bevölkerung gedacht.
Eingeweihte wussten, dass Aton die spirituelle Ursonne, die Quelle allen Lebens darstellt, aus der sich auch die riesigen Energiefelder, welche die Menschen Gottheiten nennen, gelöst hatten. Aton als Gott zu bezeichnen, ist so gesehen falsch, Aton ist das Leben selbst.

Folglich ist das Prinzip heute so aktiv wie damals und damit zu arbeiten, höchst segensreich.
Dafür nimmst du dir Zeit und versetzt dich in einen Zustand der Dankbarkeit.
Konzentrier dich dann auf dein Kronenchakra eine handbreit über deinem Kopf und lade die Wesen, welche dich bedingungslos lieben sowie Aton ein und bitte sie, dich und dein Leben zu heilen und segnen.
Stelle dir vor, wie eine Sonne mit vielen Strahlenarmen in deinem Kronenchakra scheint und in jede Faser deines Körpers leuchtet und dich mit ihren warmen Händen berührt und energetisch auflädt, bis dein ganzer Körper golden glüht. Lasse die Sonne dann in jeden deiner Lebensbereiche (Partnerschaft/Familie, Gesundheit, Spiritualität, Job, Finanzen, Themen, welche dir einfallen) neue Lebenskraft strahlen und sie segnen.
Wenn du fertig bist, bedanke dich und lasse die Sonne aus deinem Kronenchakra aufsteigen und verschwinden.

Ich wünsche euch ein segensreiches Wochenende.

Erstes Bild: Google Search, letztes: Tumblr.

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Elements Reloaded

Eigentlich wollte ich gestern arbeiten und vieles erledigen.
Als ich aufstand, war der Himmel mit dunklem Blei überzogen, welches Licht und Farben ausnahmslos verschluckt hatte und mit meiner Motivation umgehend dasselbe tat.
Nach dem Frühstück schlenderte ich unlustig und fröstelnd durch den Garten und hoffte, dass mich der Elan doch noch findet.
Als ich bei der Feuerstelle vorbeikam, wurde mir mit einem Schlag klar, dass ich ein Feuer brauche.
Also entzündete ich eines, sass stundenlang da und schaute seinem hypnotisch züngelnden und rauchenden Schlangentanz zu.
Ich öffnete mich den Elementen und liess mich von ihnen aufladen und ausbalancieren.
Feuer vor mir, Fluss neben mir, Erde unter mir, Wind um mich herum und Äther in mir.
Am Abend erhob ich mich, satt von all der Energie glücklich seufzend, und ging —riechend wie eine Rauchwurst—zurück in die Wohnung.

Heute habe ich mir Zeit genommen, im Garten zu sammeln, was er mir gerade anbietet und damit den Elementen zum Dank einen kleinen Altar errichtet.
Der Wind kreischte vor Begeisterung und zerrte aufgeregt an meinem Haar, er konnte es kaum erwarten, die ihm zugedachten Gaben fortzureissen.
Ein Wächter der Anderswelt und Zeitlinien hat mich vom Baum aus beobachtet und ununterbrochen krächzend seinen Senf dazu gegeben.

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Alles bleibt anders, alles bleibt neu

Zu Beginn des Jahres habe ich beschlossen, eine Auszeit von meiner Arbeit als Medium und Heilerin zu nehmen, um mehr Zeit für kreative Projekte zu haben und mir generell klar darüber zu werden, in welcher Form ich meine Tätigkeit fortführen will. Also habe ich meine Praxis geschlossen.
Das Timing war perfekt, ihr wisst ja, was kurz darauf passiert ist.

Ich habe die Zeit genutzt, zuzuhören, der geistigen sowohl als der materiellen Welt, neue Dinge zu lernen und alte, überholte loszulassen.

Ich schreibe wieder und arbeite an einer Fantasygeschichte, welche zweifelsohne ein Buch füllen wird.
Bekommt die Welt sie zu lesen?
Keine Ahnung!
Im Moment weiss ich nur, dass Recherche und das Entwickeln von Charakteren und Handlung sagenhaft viel Spass machen, das ist genug.

Ich habe versucht, die Glorie unserer alten Terrasse auf die neue zu transponieren und gegärtnert wie wild.
Mit frustrierendem Resultat: All die Blumen, welche in trockener Hitze wuchern wie Unkraut, finden das neue, regenreiche und dank des Flusses kühlere und feuchtere Klima einfach nur doof. Sie wuchsen, wenn überhaupt, mickrig.
Mein Avocadobäumlein hat letzte Woche den Löffel abgegeben.
Ich werde nächsten Frühling andere Blumensamen wählen müssen.
Auf der Plusseite: Dank der Tatsache, dass am Ufer vor unserer Terrasse ein Götterbaum (ich vermute jedenfalls, dass er das ist) wächst, der seine Ranken gerne auf unseren Lebensraum strecken will, haben wir jetzt eine schattenspendende Pergola.

Und die ganze Zeit über habe ich mir die Frage gestellt: Was begeistert mich wirklich?

Die Antwort wird diejenigen, welche hier schon länger dabei sind, nicht erstaunen.
Mich begeistert, ein Leben in Einklang mit der Natur zu führen.
Mich begeistert, die Schönheit dieser Welt auf eine Art zu geniessen, welche in Harmonie mit allen Wesen und dem Planeten steht.
Mich begeistert, dass Kleidung eine Erweiterung und Ausdruck unserer Seele ist.
Mich begeistert, für andere Menschen das perfekte Kleid oder den perfekten Einrichtungsgegenstand im Brocki zu finden.

Deshalb habe ich mich entschlossen, einen Vintageshop zu eröffnen. 
Das ist an sich keine neue Idee, denn vor vielen Jahren hatte ich bereits einen. Aufgegeben habe ich ihn, weil ich all meine Energie in den Aufbau meiner Praxis gesteckt habe. Aber er hat mir gefehlt.
Heute weiss ich, dass ich problemlos beides unter einen Hut bringen kann.

Während ich schon fleissig daran gearbeitet habe, brauche ich noch den September für alle Vorbereitungen, bevor Katzenkult Vintage seine virtuelle Tür unter dem vollen Mond des ersten Oktobers öffnet.

Was frau von dem Shop erwarten kann, erzähle ich euch nächste Woche.

Chiffonkleid: Second Hand, Unterkleid: Uralt, Gummistiefel: Dem Löwen stibitzt, Jhumkas: Aus meinem Lieblingscafe in La Chaux de Fonds, Halskette: Vintage, Artemis Haarspange: Almanac for June, Ringe: Die üblichen Verdächtigen.

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Es gibt nichts Gutes, ausser frau tut es

Das Wochenende war einmal mehr kosmischer Rock ’n‘ Roll mit dem partiell verdunkelten Vollmond und der Öffnung des sirianischen Sterntores.
Herrlich!
Eine ideale Gelegenheit, um auf die vergangenen Monate zurückzublicken.
Ich denke, ich habe meine Zeit crazy genutzt.
Und du?

Spruchbilder via Tumblr

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Pyramidenfreitag: Teufel wie wir (Teil eins)

Es gibt die Guten und es gibt die Bösen.
Das wissen wir mit unerschütterlicher Gewissheit, seit wir klein waren.
Wir spielten Räuber und Gendarm oder Ähnliches.
Als wir erwachsen wurden, verschob sich unsere Faszination dafür auf epische Schlachten in Spielen, Büchern und Filmen — gerne mit Zauber, Feuer speienden Drachen und anderem Brimborium ausgestattet.
Natürlich muss im letzten Kampf das Verhältnis Gute gegen Böse David-und-Goliath-mässig sein und ein Sieg der Ersteren schier unvorstellbar. Bevor die Keilerei losgeht, baut sich ein charismatischer Anführer vor den verängstigten Truppen auf und brüllt ihnen sektenartig Mut und blutrünstigen Kram entgegen, dass es einem im Sessel die Tränen in die Augen treibt. Ergriffen von dem Pathos wäre man bereit, ein Schwert zu packen, zu schreien «Für was-auch-immer!» und ohne sich viel dabei zu denken, die feindlichen Schweinepriester nieder zu metzeln.

Warum?
Warum können wir uns gar nicht genug daran laben, diesen Triumph zu erleben?

Zur Erklärung gibt es unzählige epische spirituelle Schlachten in Zeit und Raum.
Ich könnte euch von Jeshua erzählen, der in die Wüste ging, um zu meditieren und von Samael die Welt angeboten bekam, wenn er dafür von seinem Seelenplan abweichen würde. Sie debattierten lange, Jeshua lehnte ab, wurde zum Christus und erstieg den Himmelsthron.
Ich könnte euch von Siddhartha erzählen, der sich unter eine Pappel-Feige setzte, um zu meditieren und von Mara die Welt angeboten bekam, wenn er dafür auf die Erleuchtung verzichten würde. Mara umwarb Siddhartha lange, dieser lehnte ab, wurde zum Buddha und bestieg den diamantenen Thron der Erleuchtung.

Diese Versionen mögen hier die Bekanntesten sein, die Geschichte existiert aber in jedem Kulturkreis.
Im alten Ägypten streiten sich Horus und Seth um den Thron.

Alle Darstellungen sind alchemischer Natur und keine erzählt von Ereignissen im Aussen.
In jeder kommt eine Lichtgestalt vor, welche unsere höhere Seele, auch Lichtseele genannt, darstellt, diese strebt nach psychospiritueller Erleuchtung.
Ihr Gegenstück ist — lapidar gesagt — in irgendeiner Form ein Teufel, unsere Schattenseiten repräsentierend, welcher dieses Streben zu vereiteln versucht.
Da das Format unseres Planeten Dualität heisst, tragen wir sie beide in uns.
Sie zoffen sich darum, wer den Thron besteigen darf, welcher nichts weniger als uns und unseren freien Willen symbolisiert.
Der innere Kampf von Licht und Schatten, bei dem die Grenze zwischen beiden verwischt, wurde für die meisten Menschen bald so quälend, dass sie einen Sündenbock im Aussen erschufen, der Schuld daran sein soll.
Die Verantwortung tragen für all das Chaos im Innern und die daraus resultierenden schlechten Entscheidungen, schien unerträglich.
Folglich wurde auch die Göttlichkeit ins Aussen verbannt, was den Religionen, geschaffen, um Menschen zu kontrollieren, in die Hände spielte. Sie befeuerten das Konzept, dass der Mensch nichts weiter als ein Spielball zwischen göttlicher Gnade und höllischer Versuchung sei.
Die Konsequenzen davon sind sowohl dual als auch fatal: Einerseits glaubt der Mensch, als Mitschöpfer unwürdig zu sein, andererseits weigert er sich, für sich und seine Taten Verantwortung zu übernehmen.
Es handelt sich um die grösste Lüge in der Geschichte der Menschheit und schaut nur, wie weit sie uns gebracht hat.

Fortsetzung folgt.

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Mein recyceltes Leben

Pünktlich zum Sommerbeginn sind Sonne und Wärme zurückgekehrt.
Zeit, in luftigen Sommerkleidern durch den üppigen Garten zu flanieren, als sei man direkt einem Gemälde oder Kostümfilm entsprungen.

Vor zwei Wochen, auf dem Rückweg zum Bahnhof nach dem Einkauf, beschloss ich, noch kurz im Emmaus vorbei zu schauen. Dort hat dieses rosa 70s Kleid mit handgehäkelter Spitze an der Wand gehangen und mir zugeblinzelt. Vom Schnitt war ich sofort angetan, von der Farbe nur bedingt. Als ich es anprobiert hatte, war ich in das Pink verliebt und das Gewand wird sicher viele Abenteuer mit mir erleben diesen Sommer.

Brockenhäuser sind Wundertüten und man weiss nie, was man findet. Es hat immer etwas von Schatzsuche und oft entdeckt man Klamotten, von denen man in den kühnsten Träumen nicht gedacht hätte, dass sie existieren — im Guten wie im Schlechten — oder einem stehen.
Es macht Spass, fordert einem auf, flexibel zu bleiben, nährt die Kreativität und all das, während man Recycling betreibt und der Umwelt Sorge trägt.

Schuhe und aller Schmuck ebenfalls aus Brockenhäusern und Vintage Shops.

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Denn durch die Risse fällt das Licht herein (Pyramidenfreitag)

Jeder ist an allem Schuld. Wenn jeder das wüßte, hätten wir das Paradies auf Erden.
Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Ihr alle habt bestimmt mindestens einen Film gesehen, in dem ein Meteorit — oder etwas vergleichbar Schlagkräftiges— auf die Erde knallt.
Es gibt zwei Phasen: Als Erstes der krachende Aufprall, dann wird meistens eindrucksvoll gezeigt, wie, davon ausgelöst, eine massive Druckwelle sich ausbreitet und absolut alles flachlegt.
Genau so donnert der Rassismus zur Zeit ins Bewusstsein des menschlichen Kollektivs. Die Aufstände in den USA sind der Einschlag, die Druckwelle baut sich gerade erst auf.
Ein Thema, dass tief aus dem Feld des Hasses geboren wurde und mit so viel Gewalt aufgeladen ist, dass seine Eruption nicht nur diese, sondern auch die Astralebene erschüttert.
Je sensibler ihr seid, desto stärker spürt ihr sie. Möglicherweise ist euch bewusst, worum es geht oder aber ihr fühlt euch diffus unwohl.
Im Aufstiegsprozess der Menschheit ist die Zeit gekommen, diese Ungerechtigkeit aufzulösen und einander als gleichwertige Familienmitglieder zu akzeptieren.
Das betrifft uns alle. Wir sind aufgefordert zu handeln, um dieses Trauma aufzuarbeiten.
Und da ich mich mit Trauma auskenne, kann ich sagen, erst einmal geht man dahin, wo’s richtig wehtut.

Ich verzichte darauf zu sagen «Ich bin keine Rassistin» oder «Ich bin mir meiner weissen Privilegien bewusst», denn auch wenn ein Teil meiner selbst dies reinen Herzens lebt und glaubt, so mache ich mir doch nichts vor: Die undurchsichtigen Gewässer meines Unterbewusstseins sind ein Haifischbecken und ich bin mir sicher, dass sozio-kulturelle Prägungen und Lügen dort eine Party schmeissen.
Zeit, auf die Jagd zu gehen.

Also sage ich:
«Ich weiss, dass ich nichts weiss.
Ich will mein Herz weit öffnen und zuhören.
Dadurch erkennen, welche Gifte in mir wirken, damit ich sie transformieren kann.
Ich will den Stimmen derer zuhören, die man immer wieder zum Schweigen bringen will und dadurch ihr Leid erfahren, anerkennen und bezeugen.
Ich will alles über ethnische Ungerechtigkeit lernen und heraus finden, was ich dazu beitragen kann, damit wir sie überwinden.»
Jeden Tag reserviere ich mir Zeit, um genau das zu tun.
Ich lerne unglaublich viel Neues, Wichtiges, Wertvolles, Interessantes.
Häufig tut es weh, ich bin entsetzt, fühle Trauer, Frustration, Scham, Tränen laufen mir über die Wangen und mein Herz bricht.
Es geht nicht anders.
Ich bin mir nie zu schade dafür, mein Herz zu brechen, denn durch die Risse fallen Licht, Mitgefühl und Liebe herein.
Also filtere ich all die gelernten Schätze heraus und verwahre sie darin, während ich Emotionen und verlogene Prägungen loslasse, denn sie haben ihren Zweck erfüllt, respektive dienen mir in keiner Weise.
So lerne ich jeden Tag ein bisschen mehr, der Menschheit eine liebevolle Schwester zu sein, leiste jeden Tag meinen Beitrag, damit unser Kollektiv von dieser grässlichen Seuche heilen kann. Im vollen Bewusstsein, dass dies ein Marathon und kein Sprint ist.

Und ich hoffe, ihr tut das auch!

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und möchte euch diesen Vortrag der eloquenten Sprachgöttin Chimamanda Ngozi Adichie mit auf den Weg geben.

Erstes Bild via Love Is Way Home, letztes via El Hieroglyph.

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Durchlichtung (Pyramidenfreitag)

Niemand liebt oder heilt die Welt an sich vorbei.
Niemand führt Wandel herbei, ohne erst sich zu ändern.
Die Lösung des Problems auf dessen Ebene zu suchen, ist töricht.
Keine Tat, motiviert durch Hass, Angst oder Ärger, wird je etwas anderes bewirken, als genau diesen Kreislauf zu nähren.

Also, was bist du bereit, in den Wandel, den du dir wünschst, zu investieren?
Es kostet nicht weniger, als deine eigene Transformation.
Wer heilen will, muss selbst erst heil werden.
Gehe die Auflösung deiner Traumata, Wunden und Verletzungen an. Begegne den Teilen von dir, für die du dich schämst, und von denen du glaubst, man könne dich deswegen unmöglich lieben.
Vergib dir selber, für die Dinge, welche du getan hast, oder glaubst, getan zu haben. Vergib dir selber, dafür, dass dir Dinge zugestossen sind.
Steig in deine seelische Unterwelt hinab und lasse all die Aspekte von dir, welche du weggesperrt hast und die an ihren Käfigen rütteln, frei.
Erkenne deine dunkelsten Ängste, die in dir wirkenden Muster und Prägungen, damit das alles gewandelt und erlöst werden kann.
Niemand verlangt, dass du dies im Alleingang meisterst, es gibt unzählige Therapieformen, welche dir dabei helfen, ganz zu schweigen, von all den geistigen Wesen, die dich bedingungslos lieben und unterstützen.
Diesbezüglich um Hilfe zu bitten, zeugt von Stärke und niemals von Schwäche.
Solltest du dich also angesprochen fühlen, so warte nicht länger und beschreite den Weg der Genesung.

Es ist der Weg zurück zu unserem wahren Selbst, zu unseren Herzenskräften, der Liebe, der Allverbundenheit, innerem Frieden und wahrer Grösse und Kraft.
Denn erst wenn wir die Angst zurück ins Feld der Illusion geschickt und unsere Wut von allem Hass geläutert haben, wird er zu heiligem Zorn. Einer machtvollen und effektiven Transformationsflamme, welche unsere Absichten klar ausrichtet und unsere Stimme klangvoll ertönen lässt.

Also, was sind dir die Erde und du selber wert?

Machst du euch beiden das grosse Geschenk der Selbstmeisterung und wirst zu einem Menschen, der adamanten in Liebe und Frieden verharrt und aus dem Auge des Sturms am Wandel mitarbeitet zum Wohle aller Wesen und des Planeten?

Die Wahl ist dein.

Ich wünsche euch einen gesegneten Vollmond.

Erstes Bild via Tumblr, drittes: Penabranca

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The Open Window Lets The Rain In

Aus meinem Skizzenbuch schauen mich Sternkinder mit klaren Augen an und warten geduldig darauf, dass ich ihre Bilder vollende, aber ich bin abgelenkt.
Höre «Unplugged in New York» von Nirvana unter den Sternen und bin entzückt, ihre musikalische Präzision neu zu entdecken.
Tags stehe ich am Fenster und schaue den schweren grauen Wolken, welche launische Junischauer übers Land jagen, zu und jammere inbrünstig und gefühlsbetont mit Jeff Buckley um eine verlorene Liebe, denn dies ist ein Schmerz, den ich nachvollziehen kann.

In der Klangheilung wird das Heraussingen von Schmerz und Trauer sehr empfohlen. Es ist höchst effektiv.
Falls euer Herz also schwer sein sollte, jammert, stöhnt, schluchzt und singt euch die Tränen von der Seele. Ich bin sicher, dass Jeff auch mit euch gerne eine Jamsession macht.

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Maiperlen

☥ Das Blühen im allgemeinen und im speziellen der Fliederbusch, der vor dem Schlafzimmer mit seinem betörenden Duft die Nachtluft versüsst.
☥ Die saftigen Erdbeeren aus dem Seeland sind reif und es wäre gut möglich, dass ich den Grossteil dieser herrlichen Früchtchen in diesem Jahr im Alleingang verputze.
☥ Mit Freunden im Garten am Feuer sitzen, Gin, Geschichten und Gelächter teilen, den Geruch von Erde, Gras und Fluss in der Nase, über uns Mond und Sterne.
☥ Stundenlang in der Wanne liegen und lesen, bis einem auffällt, dass das Wasser längst kalt ist und dann liest man weiter, weil das keine Rolle spielt.
Ökotipp: Auf Badezusätze und Seife verzichten, nur ein paar Tropfen ätherisches Öl nach Wahl ins Wasser geben, dann kann man im Anschluss gleich alle Balkon / Terrassen / Zimmerpflanzen damit giessen.
☥ Durch die Brockenhäuser schlendern, auf der Jagd nach Sommergarderobe und Möbeln (dazu bald mehr).
☥ Nachts auf die Terrasse treten und den Blick zu den Sternen heben, um von Altair aufmunternd angeblinzelt zu werden.
☥ Stumptown gucken, wo Cobie Smulders als ziemlich kaputte Privatdetektivin Fälle in Portland löst und lustigerweise in manchen Folgen eine Jacke von Classic Rock Couture trägt, welche mein absolutes Lieblingskleidungsstück ist. An Dex (so heisst die Figur) sieht sie auch gut aus.
☥ Sirius, die glücklich durchs hohe Gras schleicht und Henry, der sich früh morgens nach seinen nächtlichen Abenteuern zu mir ins Bett kuschelt.

Das waren meine besten Maimomente.

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Mitgefühl

She asks me to kill the spider.
Instead, I get the most
peaceful weapons I can find.


I take a cup and a napkin,
I catch the spider, put it outside
and allow it to walk away.

If I am caught in the wrong place
at the wrong time, just being alive
bothering anyone

I hope I am greeted
with the same kind
of mercy.


— Rudy Francisco

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Credo: Ruhephase

And the people stayed home.
And read books, and listened, and rested, and exercised, and made art, and played games, and learned new ways of being, and were still.
And listened more deeply.
Some meditated, some prayed, some danced. Some met their shadows.
And the people began to think differently.

— Kitty O’Meara

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Credo: Geborgen im Herzen der Gnade

Raumschiff Erde hat einen Gang hochgeschaltet und die Menschen in einen alchemischen Topf der Initiation geworfen.
Es geht nicht anders, das menschliche Kollektiv muss unbedingt aufwachen. 

Initiation ist nie angenehm und während sich die Matrix, sogenannt sichere Werte und die sorgfältig zurechtgelegte Identität der Menschen langsam auflösen, geraten viele in Angst und Panik. Unsicher, wer sie sind und wo ihr Platz ist.
Andere nutzen diese Transformation, öffnen ihr Herz weit und begegnen ihren Geschwistern in nie da gewesenen Formen des Mitgefühls. Ich sage euch, die Liebe nimmt zu auf diesem Planeten!

Bitte bedenkt, dass wir keineswegs Opfer sind, sondern Zeugen grosser Veränderungen. Wir haben immer die Wahl, auf welcher Ebene wir schwingen wollen.
Wir sind in diesem Prozess nicht allein, waren es nie und werden es nie sein. Zahllose Wesen, welche die Menschheit bedingungslos lieben und sie zumeist seit Anbeginn ihres Daseins begleitet haben, reichen euch ihre Hand dar.
Erlaubt euch, sie zu ergreifen, und lasst euch unterstützen im Prozess, Angst — als eine Reaktion, welche ausgedient hat — endgültig loszulassen.

Ihr, die ihr euch fürchtet, ich sehe euch.
Hier ist eine Meditation, die euch umgehend mit den höchsten Aspekten der Gnade verbindet und eure Vibration augenblicklich aus dem panischen Zustand erhebt, wenn ihr es zulasst.
Die Rede ist vom Bodhisattwa der Barmherzigkeit, Quan Yin (auch Avalokiteshvara und die weisse Tara) und der Königin der Engel, Mutter Maria.
Falls ihr Letzterer gegenüber skeptisch seid, resultierend aus Wunden, welche euch die Kirche zugefügt hat, so bitte ich euch, genau dies als überholtes Muster abzulegen. Gestattet, euch einer neuen Erfahrung zu öffnen: einer Aufgestiegenen Meisterin, welche eine Inkarnation als höchstgeweihte Isispriesterin und Mutter eines ebenfalls Aufgestiegenen Meisters absolviert hat.

Gnadenmeditation

Vorkenntnisse sind keine nötig.
Stellt euer Handy auf Flugmodus und setzt euch bequem hin.
Unten findet ihr Musiklisten mit heilsamen Klangkodierungen, welche euch bei der Arbeit mit den beiden Ladies unterstützen.
Wählt den Aspekt der göttlichen Weiblichkeit, mit dem ihr euch verbinden möchtet und einen Titel aus ihrer Liste.
Wenn ihr bereit seid, sprecht laut oder in eurem Kopf: „Geliebte Mutter Maria/Quan Yin, die mich bedingungslos liebt, ich rufe deine heiligen Namen dreimal an und bitte dich, mir das Mitgefühl, die Heilung und den Frieden zu bringen, welche ich jetzt brauche. Bitte erhebe mich aus dem Feld der Angst und hilf mir, diese zu transformieren. So sei es.“
Stellt die Musik an, schliesst die Augen (lasst sie bei Angstzuständen offen) und konzentriert euch ganz auf den Klang. Wenn die Gedanken wandern, bringt sie zurück.

Wer geübt ist, konzentriert sich auf sein Herzchakra (Brustmitte) und stellt sich vor, wie die Musik dort Raum nimmt. Wiederholt Titel und Meditation sooft, wie es euch guttut. Wer gerne mit beiden Müttern der Gnade arbeiten möchte, kann dies abwechslungsweise machen.
Bedankt euch nach der Meditation bei den Göttinnen.


Es kann sein, dass ihr heulen oder lachen müsst, dass Emotionen hochkommen — beobachtet sie nur, verbindet euch nicht damit, sondern lasst sie vorbeiziehen —, dass euch warm oder kühl wird, ihr Farben oder Bilder wahrnehmt oder was ganz anderes oder gar nichts davon. Das ganze Spektrum ist okay und gehört zum Prozess.

Marienmusik
Bogoroditse Devo, Rachmaninoff
Ave Maria, Bach/Gounod
Ave Maris Stella, Grieg

Quan Yin Musik
Herzsutra
Herzsutra, andere Version
Avalokiteshvara Mantra

Leitet diesen Artikel gerne an Menschen weiter, denen das hier Geteilte dienen könnte.

Möget ihr geborgen sein im Herz des Mitgefühls, zu eurem allerhöchsten Wohle!

Segensreiche Grüsse 

Patricia-Stellaris

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Credo: Carpe Diem

«Ich würde ja gerne … , aber mir fehlt die Zeit.“
Bitte vervollständige diesen Satz.

Gute Nachricht: Dank all den abgesagten Veranstaltungen und Events hast du eine extra Portion unverplante Zeit zur Verfügung!
Also kram die Liste mit deinen Wunschprojekten hervor und leg los.
Hier ein paar Ideen meinerseits.

☥ Naturspaziergang
Lass dein Handy daheim und geh raus in die Natur. Atme tief durch, verbinde dich mit Mutter Erde, sauge all die Schönheit auf und begegne dir selbst.
Bringe eine Tüte mit und sammle allen Müll auf deinem Weg ein, als Dank an die Erdmutter. Gewöhne dir an, dies auf jedem Spaziergang zu tun (Protipp: Ich habe auch stets einen Putzhandschuh dabei, manche Dinge will frau ja nicht anfassen. Handschuh zuhause waschen und desinfizieren), deponier die Tüte auf dem Heimweg in einem öffentlichen Abfalleimer.

☥ Beende angefangene Projekte
Du hast letzten Herbst in Vorfreude auf den Winter begonnen, einen Schal zu stricken und ihn dann einfach unfertig liegen lassen? Bring das Ding zu Ende!

☥ Frühlingsentrümpeln
Idealer Zeitpunkt, deinen Kleiderschrank auszumisten und ungeliebte Stücke in die Kleidersammlung oder ein Brockenhaus zu bringen, damit jemand anderes sich darüber freuen kann. Möglicherweise entdeckst du auch Löcher, fehlende Knöpfe oder aufgeplatzte Nähte an deiner Garderobe. Flick sie gleich, du wirst es dir später danken.

☥ Lerne Kleider flicken
Du weisst nicht, wie man Kleider flickt? Nichts leichter als das! Pinterest und YouTube sind voller nützlicher Tutorials.

☥ Spende das rückerstattete Geld für ausgefallene Kulturanlässe einer Umwelt-/Tier-/humanitären/gemeinnützigen Organisation deiner Wahl.

☥ Lerne etwas Neues
Dieses eine Rezept, Spanisch, Zeichnen, was ganz anderes? Los!

☥ Sei der Wandel
Koche für Freunde.
Frag die alte Frau (Risikogruppe) aus deinem Haus, ob du ihr etwas mitbringen kannst, wenn du einkaufen gehst.
Erkundige dich bei deinem lokales Tierheim, ob sie Hilfe brauchen dieser Tage.
Ruf dein Grosi an, sie wird sich freuen.
Schreib jemandem einen Brief. Ja, ich spreche von Papier und Stift.
Unterschreibe die Petitionen auf den Seiten der Umweltorganisationen.
Sag all deinen Lieben, wie gern du sie hast.

☥ Pflanze
Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um Tomaten und viele Gartenkräuter zu ziehen.

☥ Meditiere

Ihr wisst ja, wie man sagt:
Wer will, findet einen Weg.
Wer nicht will, findet Ausreden.

Mögen eure Wege euch Freude bringen und neue Perspektiven eröffnen.

Unkreditiertes GIF via Tumblr.



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Credo: Ein konsequentes Statement

hier

Du gehörst zum Team Erde, lebst umweltbewusst und möchtest diese Liebe auch im Aussen zeigen?
Schön.
Eine friedliche Art, Mutter Erde deine Stimme zu leihen, gegen die aktuellen Missstände zu protestieren und möglicherweise die eine oder andere Person zum Nachdenken und Handeln zu inspirieren.
Wer es ernst meint, wird allerdings ein Second Hand Shirt wählen.
Der Markt ist zur Zeit überschwemmt mit „Rettet den Planeten“-Kleidungsstücken. Die Ironie ist fast nicht zu überbieten…
Ich habe für euch mal Etsy durchstöbert und meine zehn Favoriten zusammen getragen. Selbstredend geht das noch umweltfreundlicher: Ein Brocki oder Second Hand Laden in eurer Nähe hat sicher ein Traum-Erde-Shirt, das nur darauf wartet, von euch ein zweites Leben geschenkt zu bekommen.
Ich lach mich schlapp ab den Looney Tunes hier. Jemand soll sie bitte adoptieren, bevor ich es tue.
That’s all Folks!

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Credo: Zieh den Stecker

Wie bleibt man gesund, wenn die Erde in Schmerz aufschreit, der Grossteil des menschlichen Kollektivs den Klimawandel aber verneint, angetrieben von narzisstischen Wunden des Egos?

Der Wunsch nach Wandel manifestiert sich im Herzen, ihm zu folgen ist Entscheidung und Arbeit.
Es gilt, sich aus dem Massenbewusstsein auszustöpseln.
Wer in diesen turbulenten Zeiten emotional, mental und auch physisch heilen oder gesund bleiben will, sollte sich genau dafür entscheiden.
Um seinen inneren Frieden zu stärken und kultivieren, ist es ratsam, sich von gewaltverbreitenden Medien, Lärm und Menschenmassen fernzuhalten.
Entscheide dich für Menschen, Orte und Situationen, welche dir guttun und dich erheben.
Lege dir eine spirituelle Praxis zu und ziehe sie täglich durch, egal was auch los sein mag. Falls dies neu für dich ist, empfehle ich eine Ein-Punkt-Meditation. Name ist Programm: Man konzentriert sich auf eine einzige Sache, jedes Mal, wenn die Gedanken wandern, bringt man sie darauf zurück. Zwei Beispiele:

Atemmeditation
Lege oder setz dich bequem hin und schliesse die Augen. Konzentriere dich auf deinen Atem. Spüre, wie sich dein Körper mehr und mehr entspannt bei jedem Ausatmen. Wenn dein Körper entspannt ist, folge nur noch deinem Atem: einatmen, ausatmen. Wenn deine Gedanken abschweifen (werden sie häufig, unser Gehirn ist es sich nicht gewohnt, ruhig zu sein), bring sie zurück auf deinen Atem. Beginne mit ein paar Minuten pro Tag und arbeite dich dann hoch auf mindestens 20-30 Minuten.

Für Menschen mit Angstzuständen sind Meditationen, bei denen man die Augen schliesst, häufig ein Albtraum. Darauf verzichten müssen sie deswegen keineswegs, zumal die Technik einen äusserst positiven Effekt auf diese Symptome hat:

Kerzenmeditation
Entzünde eine Kerze und stelle sie so vor dich hin, dass du sitzend bequem in die Flamme schauen kannst. Sie ist das Einzige, was jetzt wichtig ist, wenn deine Gedanken wandern, bringe sie zurück. Nach einer Weile wird dein Blick weich werden, das ist gut so. Beginne mit ein paar Minuten pro Tag und arbeite dich dann hoch auf mindestens 20-30 Minuten.

Spoiler: Manchmal werdet ihr absolut keinen Bock haben zu meditieren. Tut es trotzdem; es ist egal, was man lernen will, es erfordert Disziplin. MeisterInnen fallen äusserst selten vom Himmel. Über die positiven Auswirkungen von Meditation gehe ich hier nicht weiter ein, da es auf dem Internet von Artikeln darüber nur so wimmelt. Gesagt sei aber, dass ihr die Effekte bei regelmässiger Praxis bald spürt. Ihr werdet gelassener, könnt mit Schwierigkeiten besser umgehen und spürt inneren Frieden und Zufriedenheit.

Wird deshalb euer Herz nicht mehr brechen, wenn ihr von vernichtenden Bränden und anderen Missständen hört?
Doch, wird es. Ihr werdet Trauer, Ohnmacht und Horror verspüren, den ihr seid menschliche Wesen und unsere Gefühlspalette sucht ihresgleichen im Universum.
ABER ihr werdet euch von diesen Gefühlen nicht lähmen lassen, denn ihr habt euren Geist trainiert, sich davon nicht unterkriegen zu lassen. Also lasst eure Tränen den Schmerz fortspülen, anstatt darin zu ertrinken, und dann tut, was ihr könnt. Im Hier und Jetzt, mit dem was ihr habt. Mit jedem Bruch wird euer Herz weiter und mitfühlender, wenn ihr euch dafür entscheidet. Also geht getrost mit inspiriertem Herzen voran, denn Wandel geschieht nie von heute auf morgen, aber er ist unaufhaltbar.



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Credo: Ich bin der Wandel, den ich in der Welt sehen will

Ich wurde geboren als Wesen der Regenbogenbrücke. Mit einer tiefen Liebe zum Leben ebenso wie dem Tod, im vollen Bewusstsein, dass sie in Wahrheit keineswegs getrennt sind, sowie einem Blick, welcher durch Raum und Zeit sieht.
Eine Sphinx, zurückgekehrt um dem planetaren Wohl zu dienen, in einer Zeit, in welcher die Menschheit ihr Schicksal besiegelt.

Um für diese Aufgabe bestens gerüstet zu sein und Trauma in vollem Umfang nachvollziehen zu können, habe ich mir eine Kindheit geprägt von Gewalt und religiösem Dogma ausgewählt, um eine gehörige Portion Erniedrigung der divinen Weiblichkeit und der Dämonisierung allen Spirituellen ausserhalb des Reiches des rachsüchtigen Patriarchengottes abzubekommen.
Folglich waren meine Teenagerjahre von posttraumatischen Depressionen geprägt und meine Zwanziger dazu da, zu heilen. Während sich kompetente Psychologen grosse Mühe gegeben und einiges bewirkt haben, so fand die eigentliche Heilung erst — und zwar rasant — statt, als ich mich wieder meinem spirituellen Erbe und meiner Göttlichkeit zuwandte.

Ich begann, meine Talente auszubilden und zu verfeinern, arbeitete an meinen Schattenseiten. Mit spiritueller Praxis kam spirituelle Entwicklung und damit die Frage: Lebe ich in Einklang mit meinen Idealen?
Die Antwort war ein schlichtes und ehrliches Nein.

So begann ich mit den Anpassungen, aus Liebe zu allem Leben und unserem Planeten:
☥ Ich glaube, dass über allem und unantastbar der freie Wille jedes Wesens steht, Mitgefühl unsere wichtigste Eigenschaft ist und ich glaube an die Allverbundenheit, deshalb lebe ich seit 2013 vegan.
☥ Ich glaube daran, dass jeder einzelne Mensch am aktuellen Zustand der Welt mitverantwortlich ist, deshalb bin ich aus dem kollektiven Konsumverhalten ausgestiegen und investiere kein Geld in umweltschädliche Produktionen. Was ich zum Leben brauche — und das ist gar nicht so viel — besorge ich in Brockenhäusern. Ich habe nie einen Führerschein gemacht und reise seit 2015 nicht mehr per Flugzeug.
☥ Ich glaube an das Potenzial des menschlichen Herzens, aber um es zu entfalten, ist Selbstmeisterung und Disziplin nötig: Meditation (in welcher Form auch immer) und ehrlicher Umgang mit sich selber sind unumgänglich.

Nichts von alledem macht mich zu einem Übermenschen oder einer Extremistin, wie ich hassvoll von Leuten, deren gekränktes Ego sich von meiner blossen Existenz bedroht fühlt, genannt werde.
Alles davon macht mich zu einem Menschen, der in einer Zeit, in der es für unsere Spezies um Aufstieg oder Fall geht, gewählt hat: TEAM ERDE! Aus tiefster Liebe, Respekt und Mitgefühl.

Und so frage ich euch: Team Erde, mit allen Konsequenzen, Ängsten, Anpassungen, Herzschmerz und Schattenarbeit, die dies mit sich bringt? Oder verwirrtes Kollektiv, das bei jeder auftretenden Krise auf sozialen Medien — motiviert von Angst und Panik — Beschuldigungen und Spendenaufrufe herumschreit und sich damit in die Tasche lügt, einen tatsächlichen Beitrag geleistet zu haben?

Falls Team Erde; ich freue mich, euch nächsten Freitag wieder hier zu sehen.
Danke für eure Zeit und ein gesegnetes Wochenende euch allen!

Kleid und Schuhe: Brocki, Aller Schmuck: Vintage, Erdmeditationskissen: alt, von Trilodeon.

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