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Kategorie: Inspiration

Pyramidenfreitag

Während der Regierungszeit von Amenophis III ( 1388 —1351 vor Christus, 18. Dynastie )
kam eine grosse Not in Form der Pest über Ägypten.
Um das Übel abzuwehren, liess der Pharao im Mut Tempel zu Karnak um die 700 Statuen der Meisterheilerin, Beschützerin des Lebens — kurz der Sphinx selber — aufstellen: Sekhmet, der Machtvollen.

Einige bewachen noch heute diesen Ort, viele der Steingöttinnen sind allerdings über den ganzen Globus verschleppt worden.
Zum Beispiel nach London ins British Museum, wo der Löwe vor sehr vielen Monden mit ihnen posiert hat.
Die zwei stehenden Figuren mit den Lotusblumen mag ich besonders gerne.
Eine Büste steht im Antikenmuseum Basel und es ist weniger Monde her, dass wir geknutscht haben.

Der ägyptische Saal in Letzterem wird bis zum Winter rundum erneuert und ich freue mich schon, der himmlischen Mutter dann einen Schmatzer aufzudrücken.
Beruhigt euch mal, ich habe schliesslich noch nie ein «Küssen verboten»-Schild im Museum gesehen.

Bitte entschuldigt die qualitativ gruseligen Handybilder!
Falls ihr nie in den genannten Museen wart: Weder ist das Licht dort rosenrötlich, noch ist es neblig.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

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Gepard im Regen

Lange hat die Erde sich gesehnt, bevor der Himmel sich ihr entgegengestreckt und das alte Bündnis mit neuem Regen aufgefrischt hat.

Die heiligen Wasser spülen den Staub von Samsara aus den müden Augen und nähren unsere Seele mit der sprudelnden Ewigkeit der Einen Quelle.

So werden die Erde und ihre Kinder getränkt, auf dass wir blühen und klar ausgerichtet in Liebe wachsen.

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Pyramidenfreitag

Ich wünsche euch von Herzen einen wunderbaren Mai!


Hier war es diese Woche still und das Ende des Aprils ist schnell erzählt: Ich habe das meiste davon verschlafen, weil mich eine fiese Grippe angesprungen hat (Nein, nicht DIE Grippe, das wurde gestern getestet).

Lasst uns Beltane in Schönheit begehen.
Im Onlineshop der Königin der Kristalle, Lily Loy, sind seit gestern neue Illustrationen erhältlich, welche frau einfach herunterladen und ausdrucken kann. Nach Belieben als Tätowiervorlage, zum Ausmalen oder einfach zum Aufhängen und geniessen zu gebrauchen.
Isis ist nur eine von ihnen und der Link unter ihrem Bild transportiert euch direkt in den Shop. Viel Spass!

Pyramidenbilder via El Hieroglyph.
Ein wunderbarer Ort, um sich zu verlieren und träumen.

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Bandana Banditen

Die Schweiz scheint nur ein Steinwurf von der Maskenpflicht entfernt.
So eine Seuche sollte uns aber nicht davon abhalten, erdfreundlich zu leben und handeln.
Es wimmelt nur so von Tutorials auf dem Netz.
Mir gefällt die Bandana / Kaffeefiltermethode besonders gut.
Bestimmt habt ihr Matthew McConaugheys Video schon gesehen, ich poste es hier trotzdem.
Es ist im Wortsinn zum Schiessen!

Mütze: Ileaiye, Bandana: uralt, alle andern Klamotten: Brocki.

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Pyramidenfreitag

Hier
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Hier

Es ist mir schleierhaft, wie ich diese geheimnisvoll reizenden Sphingen von Multimediakünstlerin Rae Swon erst heute entdecken konnte.
Sie selber nennt sie Chimären und ich würde am liebsten alle sofort adoptieren.
Weil nicht nur das Handwerk sagenhaft ist, sondern auch die Ethik: Rae filzt ihre Kreationen aus Pflanzen- und Synthetikfasern. Der Katzenkult applaudiert!
Neben Katzenartigen gibt es noch zahlreiche andere wunderliche Wesen zu bestaunen, also gehet hin und weidet eure Augen!

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Blumenkinder


In der ersten Aprilhälfte war ich damit beschäftigt, Blumenkinder ins Leben zu rufen.
Die Ersten davon seht ihr hier.
Sie sind sanfte und gütige Geister, welche den Frühling, das Blühen und die Wiedergeburt feiern.
Ich feiere im April Geburtstag und darum sind die Blumenkinder ein kleines Geschenk an euch: Sie alle gibt es als A5 Druck in einer limitierten Auflage und sie kosten diesen Monat nur je zehn Franken. Wie immer wird ein Anteil des Verkaufspreises dem Tiger WWF gespendet.
Wer im Ausland wohnt, darf natürlich auch welche erstehen, voraussichtlich ist das internationale Versenden ab Ende April wieder möglich. Yay, hoffen wir das Beste!
Bei Interesse bitte eine Mail schreiben.

Die Rahmen stammen aus dem Brocki, die Vase war vorher eine Ginflasche und die Porzellankatze ein Geschenk.

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Die Zärtlichkeit der Stille

Eine Installation im Schlafzimmer.
Entstanden heute, Montag Vormittag.

Nur weil sich die Bühne geändert hat, fällt der Auftritt nicht aus. Sollte er auch keinesfalls. Der Dialog zwischen sich und dem eigenen Werk ist auf eine ganz neue Weise eröffnet. Kein Termin funkt dazwischen, kein Beifall und keine Kritik von aussen, keine Ablenkung. Ein unglaubliches Geschenk für alle, die sich darauf einlassen mögen.
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Pyramidenfreitag

Sanft wiegt sich Ma’at im Wind und singt Frieden, Wahrheit und Weisheit in die Welt.

Wie oft jammerst du über irgendetwas, beschwerst dich und machst dir Sorgen?
Wie oft in diesen Situationen wirst du still, setzt dich hin und betest?
Lege deine Hände aneinander und neige den Kopf, sodass deine Daumen auf Höhe deines dritten Auges (Nasenwurzel) am Kopf ruhen.
Konzentriere dich auf dein Herzchakra (Brustmitte) und kommuniziere all das, was dich beschäftigt.
Wie du das Göttliche nennst und anrufst, ist deine Sache, eine Antwort auf ein Gebet aus deinem Herzen gewiss.
Überlasse dabei die Form der Weisheit des Kosmos, ist doch der menschliche Geist zu beschränkt in seiner Vorstellung dessen, was möglich ist.

Ich wünsche euch allen ein gesegnetes Osterwochenende!

Die Ma’at Gebetsfahne ist ein Unikat, bestehend aus 100 % recycelten Materialien, welche ich liebevoll gesammelt habe.
Wer ihr ein Zuhause geben möchte, kann mir mailen.
Versand ist zur Zeit nur schweizweit möglich.

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Das Himmelszelt

Ich wollte schon lange gerne ein Teepee haben.
Es stand auf der Liste der stillen Wünsche ohne Eile und es hat sich nicht ergeben.

Letzten Herbst, als wir hier einzogen, kamen Förster vorbei und schnitten den drei Birken im Garten ziemlich radikal die Kronen weg.
Schauerlich! Aber offenbar nötig, da die Bäume von einem Pilz befallen waren, der sich von oben nach unten frisst.

In liebevoller Arbeit haben der Löwe und ich die abgeschnittenen Kronen zurecht gesägt und all die Äste ins Grillhäuschen getragen und zum Trocknen aufgeschichtet.
Schon während des Winters haben sich Hausbewohner dort bedient, um Dekorationen zu basteln. Jetzt im Frühling hat ein Nachbar aus diesem Holz ein Treibhäuschen gebaut. Da durchfuhr mich letzte Woche endlich der Gedanke, dass die idealen Teepeestangen ums Eck im Garten liegen.

Nun steht seit Sonntag ein erfüllter Traum auf unserer Terrasse.
Eine kleine Oase des Friedens, um geschützt vor den Augen der Welt und der Sonne zu meditieren, Kaffee trinken, Bücher lesen, arbeiten oder einfach vor sich hin träumen.

Das Leben ist eine wunderliche Reise und ich freue mich, dass das kostbare Holz dieser lieben Bäume zu neuem Leben gewandelt wird, während sie heilen und nachwachsen können.
Den Rest der Äste werden wir zersägen und sie werden uns an hoffentlich vielen fröhlichen Grillabenden und sommerlichen Nachtfeuern gut dienen.


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Pyramidenfreitag

Falls ihr euch neulich gefragt habt, zu welchem Pantheon Henry Gott Noodlz denn eigentlich gehört, hier ist die Antwort.
Manchmal verschmelzen wir auch einfach zu einer Himmlischen.
Was wiederum die Frage beantwortet, wie das mit zoomorphen Unsterblichen funktioniert.

Der Pyramidenfreitag ist zurück!
Weil ich ihn mag, vermisst habe und die alleinige Herrschaft über diesen Blog habe.
So ist das.

Grafik: der einzig wahre Löwe.

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Himmel und Erde

Jeden Tag einen neuen Weg beschreiten, jeden Tag so viele neue Wunder, die es zu bestaunen gilt.
Es blaut der Himmel, es grünt die Erde und beginnt in unbändiger Lust zu blühen.
Jeden Tag ein bisschen mehr.

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Credo: Ruhephase

And the people stayed home.
And read books, and listened, and rested, and exercised, and made art, and played games, and learned new ways of being, and were still.
And listened more deeply.
Some meditated, some prayed, some danced. Some met their shadows.
And the people began to think differently.

— Kitty O’Meara

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Götter unter sich

Ich sitze in einem Sessel und lese, als Henry Lord Noodlz hereinkommt.
Elegant schlängelt sich der grosse Kater durch den Raum und umwebt dabei Hindernisse, die für mein Auge unsichtbar bleiben.
Er setzt sich vor mich hin und raunt sonor «Ich habe nachgedacht.» 
Ich lese den Abschnitt zu Ende und klappe das Buch zu. «Ich höre.»
Nicht zum ersten Mal dünkt mich, ich sähe in seinen Augen, deren Farbe ich beim besten Willen nicht zu benennen vermag, Planeten ziehen.
«Ich will Henry GOTT Noodlz genannt werden.»
«Klingt fair», nicke ich.
Majestätisch dröhnt der graugestreifte Gott «Ab sofort reiche frau mir eine meiner Macht angemessene Anzahl an Snacks.»
«Gewiss, eure Herrlichkeit. Dank deiner Omnipotenz kannst du dir so viele Leckereien manifestieren, als du für gut befindest.» Ein Grinsen überzieht mein Gesicht, ich kann es nicht verhindern, und hinge mein Leben davon ab.
«Spassbremse!» Faucht es kalt und kurz. Irgendwo in der Tiefe seiner Stimme rollt der Donner, ein Blitz durchzuckt die Augen.
Mein Grinsen wird breiter und die Zähne spitzer — der  Cheshire Katze würde grausen — und sanft gurre ich «Na na, immer sachte mit den Beleidigungen, eure Allmächtigkeit. Von wegen nach deinem Ebenbild geschaffen und so.»
Ein letztes Funkeln, bevor der Schöpfer von Himmel und Erde auf dem Absatz kehrt macht und zum Ausgang gleitet. Das Zucken hat seinen Weg in den Schwanz gefunden.
Als er den Türrahmen durchschreitet, erklingt ein heiseres Lachen.

Gott hat Humor. 
Und wenn er euch zum Spielen auffordert, so spielt mit Einsatz, spielt mit Leidenschaft.
Es geht um die pure Freude. 
Das Gewinnen und Verlieren interessiert nur Menschen.

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Credo: Geborgen im Herzen der Gnade

Raumschiff Erde hat einen Gang hochgeschaltet und die Menschen in einen alchemischen Topf der Initiation geworfen.
Es geht nicht anders, das menschliche Kollektiv muss unbedingt aufwachen. 

Initiation ist nie angenehm und während sich die Matrix, sogenannt sichere Werte und die sorgfältig zurechtgelegte Identität der Menschen langsam auflösen, geraten viele in Angst und Panik. Unsicher, wer sie sind und wo ihr Platz ist.
Andere nutzen diese Transformation, öffnen ihr Herz weit und begegnen ihren Geschwistern in nie da gewesenen Formen des Mitgefühls. Ich sage euch, die Liebe nimmt zu auf diesem Planeten!

Bitte bedenkt, dass wir keineswegs Opfer sind, sondern Zeugen grosser Veränderungen. Wir haben immer die Wahl, auf welcher Ebene wir schwingen wollen.
Wir sind in diesem Prozess nicht allein, waren es nie und werden es nie sein. Zahllose Wesen, welche die Menschheit bedingungslos lieben und sie zumeist seit Anbeginn ihres Daseins begleitet haben, reichen euch ihre Hand dar.
Erlaubt euch, sie zu ergreifen, und lasst euch unterstützen im Prozess, Angst — als eine Reaktion, welche ausgedient hat — endgültig loszulassen.

Ihr, die ihr euch fürchtet, ich sehe euch.
Hier ist eine Meditation, die euch umgehend mit den höchsten Aspekten der Gnade verbindet und eure Vibration augenblicklich aus dem panischen Zustand erhebt, wenn ihr es zulasst.
Die Rede ist vom Bodhisattwa der Barmherzigkeit, Quan Yin (auch Avalokiteshvara und die weisse Tara) und der Königin der Engel, Mutter Maria.
Falls ihr Letzterer gegenüber skeptisch seid, resultierend aus Wunden, welche euch die Kirche zugefügt hat, so bitte ich euch, genau dies als überholtes Muster abzulegen. Gestattet, euch einer neuen Erfahrung zu öffnen: einer Aufgestiegenen Meisterin, welche eine Inkarnation als höchstgeweihte Isispriesterin und Mutter eines ebenfalls Aufgestiegenen Meisters absolviert hat.

Gnadenmeditation

Vorkenntnisse sind keine nötig.
Stellt euer Handy auf Flugmodus und setzt euch bequem hin.
Unten findet ihr Musiklisten mit heilsamen Klangkodierungen, welche euch bei der Arbeit mit den beiden Ladies unterstützen.
Wählt den Aspekt der göttlichen Weiblichkeit, mit dem ihr euch verbinden möchtet und einen Titel aus ihrer Liste.
Wenn ihr bereit seid, sprecht laut oder in eurem Kopf: „Geliebte Mutter Maria/Quan Yin, die mich bedingungslos liebt, ich rufe deine heiligen Namen dreimal an und bitte dich, mir das Mitgefühl, die Heilung und den Frieden zu bringen, welche ich jetzt brauche. Bitte erhebe mich aus dem Feld der Angst und hilf mir, diese zu transformieren. So sei es.“
Stellt die Musik an, schliesst die Augen (lasst sie bei Angstzuständen offen) und konzentriert euch ganz auf den Klang. Wenn die Gedanken wandern, bringt sie zurück.

Wer geübt ist, konzentriert sich auf sein Herzchakra (Brustmitte) und stellt sich vor, wie die Musik dort Raum nimmt. Wiederholt Titel und Meditation sooft, wie es euch guttut. Wer gerne mit beiden Müttern der Gnade arbeiten möchte, kann dies abwechslungsweise machen.
Bedankt euch nach der Meditation bei den Göttinnen.


Es kann sein, dass ihr heulen oder lachen müsst, dass Emotionen hochkommen — beobachtet sie nur, verbindet euch nicht damit, sondern lasst sie vorbeiziehen —, dass euch warm oder kühl wird, ihr Farben oder Bilder wahrnehmt oder was ganz anderes oder gar nichts davon. Das ganze Spektrum ist okay und gehört zum Prozess.

Marienmusik
Bogoroditse Devo, Rachmaninoff
Ave Maria, Bach/Gounod
Ave Maris Stella, Grieg

Quan Yin Musik
Herzsutra
Herzsutra, andere Version
Avalokiteshvara Mantra

Leitet diesen Artikel gerne an Menschen weiter, denen das hier Geteilte dienen könnte.

Möget ihr geborgen sein im Herz des Mitgefühls, zu eurem allerhöchsten Wohle!

Segensreiche Grüsse 

Patricia-Stellaris

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Schmetterlingsmedizin

Ein zartes Glockenspiel ist die Seele, das in die eigene Ferne hinausläutet.
Irgendwo kommt es zur Ruhe, inmitten der selig Lachenden, umgaukelt von Sterngefunkel am Rande der Ewigkeit.
Selber Licht zu sein, ist die Gnade der Götter, selber Licht zu sein, ist die Freude des Alls.
— J. Henry Wild

Ich wünsche euch allen einen segensreichen Frühlingsanfang!

Cidre: Epicerie Moderne, Ring: Ax and Apple.

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Ode an das Gänseblümchen

Blumen.
Etwas vom Schönsten auf diesem Planeten.
Für Gänseblümchen habe ich besonders viel übrig.
Sie blühen — wie das meiste andere — ausserplanmässig früh, aber bewundere ich ihre lachenden Gesichter deshalb weniger? Sicher nicht!
Sie erinnern uns lediglich daran, dass wir Althergebrachtes loslassen dürfen, da es uns in keiner Weise mehr dient.
Der Glaube an die Jahreszeiten, wie wir sie kannten, gehört dazu.
Also sitze ich mit Simba im Sonnenschein und freue mich.

Ich habe einige A5 Hasendrucke versandbereit. Sie eignen sich bestens als Karte, ideal für Ostergrüsse an liebe Menschen aus sicherer Entfernung. Mailt mir, falls ihr welche haben möchtet.

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Credo: Carpe Diem

«Ich würde ja gerne … , aber mir fehlt die Zeit.“
Bitte vervollständige diesen Satz.

Gute Nachricht: Dank all den abgesagten Veranstaltungen und Events hast du eine extra Portion unverplante Zeit zur Verfügung!
Also kram die Liste mit deinen Wunschprojekten hervor und leg los.
Hier ein paar Ideen meinerseits.

☥ Naturspaziergang
Lass dein Handy daheim und geh raus in die Natur. Atme tief durch, verbinde dich mit Mutter Erde, sauge all die Schönheit auf und begegne dir selbst.
Bringe eine Tüte mit und sammle allen Müll auf deinem Weg ein, als Dank an die Erdmutter. Gewöhne dir an, dies auf jedem Spaziergang zu tun (Protipp: Ich habe auch stets einen Putzhandschuh dabei, manche Dinge will frau ja nicht anfassen. Handschuh zuhause waschen und desinfizieren), deponier die Tüte auf dem Heimweg in einem öffentlichen Abfalleimer.

☥ Beende angefangene Projekte
Du hast letzten Herbst in Vorfreude auf den Winter begonnen, einen Schal zu stricken und ihn dann einfach unfertig liegen lassen? Bring das Ding zu Ende!

☥ Frühlingsentrümpeln
Idealer Zeitpunkt, deinen Kleiderschrank auszumisten und ungeliebte Stücke in die Kleidersammlung oder ein Brockenhaus zu bringen, damit jemand anderes sich darüber freuen kann. Möglicherweise entdeckst du auch Löcher, fehlende Knöpfe oder aufgeplatzte Nähte an deiner Garderobe. Flick sie gleich, du wirst es dir später danken.

☥ Lerne Kleider flicken
Du weisst nicht, wie man Kleider flickt? Nichts leichter als das! Pinterest und YouTube sind voller nützlicher Tutorials.

☥ Spende das rückerstattete Geld für ausgefallene Kulturanlässe einer Umwelt-/Tier-/humanitären/gemeinnützigen Organisation deiner Wahl.

☥ Lerne etwas Neues
Dieses eine Rezept, Spanisch, Zeichnen, was ganz anderes? Los!

☥ Sei der Wandel
Koche für Freunde.
Frag die alte Frau (Risikogruppe) aus deinem Haus, ob du ihr etwas mitbringen kannst, wenn du einkaufen gehst.
Erkundige dich bei deinem lokales Tierheim, ob sie Hilfe brauchen dieser Tage.
Ruf dein Grosi an, sie wird sich freuen.
Schreib jemandem einen Brief. Ja, ich spreche von Papier und Stift.
Unterschreibe die Petitionen auf den Seiten der Umweltorganisationen.
Sag all deinen Lieben, wie gern du sie hast.

☥ Pflanze
Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um Tomaten und viele Gartenkräuter zu ziehen.

☥ Meditiere

Ihr wisst ja, wie man sagt:
Wer will, findet einen Weg.
Wer nicht will, findet Ausreden.

Mögen eure Wege euch Freude bringen und neue Perspektiven eröffnen.

Unkreditiertes GIF via Tumblr.



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Credo: Zieh den Stecker

Wie bleibt man gesund, wenn die Erde in Schmerz aufschreit, der Grossteil des menschlichen Kollektivs den Klimawandel aber verneint, angetrieben von narzisstischen Wunden des Egos?

Der Wunsch nach Wandel manifestiert sich im Herzen, ihm zu folgen ist Entscheidung und Arbeit.
Es gilt, sich aus dem Massenbewusstsein auszustöpseln.
Wer in diesen turbulenten Zeiten emotional, mental und auch physisch heilen oder gesund bleiben will, sollte sich genau dafür entscheiden.
Um seinen inneren Frieden zu stärken und kultivieren, ist es ratsam, sich von gewaltverbreitenden Medien, Lärm und Menschenmassen fernzuhalten.
Entscheide dich für Menschen, Orte und Situationen, welche dir guttun und dich erheben.
Lege dir eine spirituelle Praxis zu und ziehe sie täglich durch, egal was auch los sein mag. Falls dies neu für dich ist, empfehle ich eine Ein-Punkt-Meditation. Name ist Programm: Man konzentriert sich auf eine einzige Sache, jedes Mal, wenn die Gedanken wandern, bringt man sie darauf zurück. Zwei Beispiele:

Atemmeditation
Lege oder setz dich bequem hin und schliesse die Augen. Konzentriere dich auf deinen Atem. Spüre, wie sich dein Körper mehr und mehr entspannt bei jedem Ausatmen. Wenn dein Körper entspannt ist, folge nur noch deinem Atem: einatmen, ausatmen. Wenn deine Gedanken abschweifen (werden sie häufig, unser Gehirn ist es sich nicht gewohnt, ruhig zu sein), bring sie zurück auf deinen Atem. Beginne mit ein paar Minuten pro Tag und arbeite dich dann hoch auf mindestens 20-30 Minuten.

Für Menschen mit Angstzuständen sind Meditationen, bei denen man die Augen schliesst, häufig ein Albtraum. Darauf verzichten müssen sie deswegen keineswegs, zumal die Technik einen äusserst positiven Effekt auf diese Symptome hat:

Kerzenmeditation
Entzünde eine Kerze und stelle sie so vor dich hin, dass du sitzend bequem in die Flamme schauen kannst. Sie ist das Einzige, was jetzt wichtig ist, wenn deine Gedanken wandern, bringe sie zurück. Nach einer Weile wird dein Blick weich werden, das ist gut so. Beginne mit ein paar Minuten pro Tag und arbeite dich dann hoch auf mindestens 20-30 Minuten.

Spoiler: Manchmal werdet ihr absolut keinen Bock haben zu meditieren. Tut es trotzdem; es ist egal, was man lernen will, es erfordert Disziplin. MeisterInnen fallen äusserst selten vom Himmel. Über die positiven Auswirkungen von Meditation gehe ich hier nicht weiter ein, da es auf dem Internet von Artikeln darüber nur so wimmelt. Gesagt sei aber, dass ihr die Effekte bei regelmässiger Praxis bald spürt. Ihr werdet gelassener, könnt mit Schwierigkeiten besser umgehen und spürt inneren Frieden und Zufriedenheit.

Wird deshalb euer Herz nicht mehr brechen, wenn ihr von vernichtenden Bränden und anderen Missständen hört?
Doch, wird es. Ihr werdet Trauer, Ohnmacht und Horror verspüren, den ihr seid menschliche Wesen und unsere Gefühlspalette sucht ihresgleichen im Universum.
ABER ihr werdet euch von diesen Gefühlen nicht lähmen lassen, denn ihr habt euren Geist trainiert, sich davon nicht unterkriegen zu lassen. Also lasst eure Tränen den Schmerz fortspülen, anstatt darin zu ertrinken, und dann tut, was ihr könnt. Im Hier und Jetzt, mit dem was ihr habt. Mit jedem Bruch wird euer Herz weiter und mitfühlender, wenn ihr euch dafür entscheidet. Also geht getrost mit inspiriertem Herzen voran, denn Wandel geschieht nie von heute auf morgen, aber er ist unaufhaltbar.



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Tempus fugit

Dunstig-blau — So hat hier alles begonnen vor einem Jahr.

Heute bluten mir die Himmel in den Farben tausend flammender Rosen entgegen. Dröhnen so laut vor Verlangen nach Blühen, Liebe und Frühling, dass mir ob so viel Leidenschaft ganz weh wird in der Brust.

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Credo: Ich bin der Wandel, den ich in der Welt sehen will

Ich wurde geboren als Wesen der Regenbogenbrücke. Mit einer tiefen Liebe zum Leben ebenso wie dem Tod, im vollen Bewusstsein, dass sie in Wahrheit keineswegs getrennt sind, sowie einem Blick, welcher durch Raum und Zeit sieht.
Eine Sphinx, zurückgekehrt um dem planetaren Wohl zu dienen, in einer Zeit, in welcher die Menschheit ihr Schicksal besiegelt.

Um für diese Aufgabe bestens gerüstet zu sein und Trauma in vollem Umfang nachvollziehen zu können, habe ich mir eine Kindheit geprägt von Gewalt und religiösem Dogma ausgewählt, um eine gehörige Portion Erniedrigung der divinen Weiblichkeit und der Dämonisierung allen Spirituellen ausserhalb des Reiches des rachsüchtigen Patriarchengottes abzubekommen.
Folglich waren meine Teenagerjahre von posttraumatischen Depressionen geprägt und meine Zwanziger dazu da, zu heilen. Während sich kompetente Psychologen grosse Mühe gegeben und einiges bewirkt haben, so fand die eigentliche Heilung erst — und zwar rasant — statt, als ich mich wieder meinem spirituellen Erbe und meiner Göttlichkeit zuwandte.

Ich begann, meine Talente auszubilden und zu verfeinern, arbeitete an meinen Schattenseiten. Mit spiritueller Praxis kam spirituelle Entwicklung und damit die Frage: Lebe ich in Einklang mit meinen Idealen?
Die Antwort war ein schlichtes und ehrliches Nein.

So begann ich mit den Anpassungen, aus Liebe zu allem Leben und unserem Planeten:
☥ Ich glaube, dass über allem und unantastbar der freie Wille jedes Wesens steht, Mitgefühl unsere wichtigste Eigenschaft ist und ich glaube an die Allverbundenheit, deshalb lebe ich seit 2013 vegan.
☥ Ich glaube daran, dass jeder einzelne Mensch am aktuellen Zustand der Welt mitverantwortlich ist, deshalb bin ich aus dem kollektiven Konsumverhalten ausgestiegen und investiere kein Geld in umweltschädliche Produktionen. Was ich zum Leben brauche — und das ist gar nicht so viel — besorge ich in Brockenhäusern. Ich habe nie einen Führerschein gemacht und reise seit 2015 nicht mehr per Flugzeug.
☥ Ich glaube an das Potenzial des menschlichen Herzens, aber um es zu entfalten, ist Selbstmeisterung und Disziplin nötig: Meditation (in welcher Form auch immer) und ehrlicher Umgang mit sich selber sind unumgänglich.

Nichts von alledem macht mich zu einem Übermenschen oder einer Extremistin, wie ich hassvoll von Leuten, deren gekränktes Ego sich von meiner blossen Existenz bedroht fühlt, genannt werde.
Alles davon macht mich zu einem Menschen, der in einer Zeit, in der es für unsere Spezies um Aufstieg oder Fall geht, gewählt hat: TEAM ERDE! Aus tiefster Liebe, Respekt und Mitgefühl.

Und so frage ich euch: Team Erde, mit allen Konsequenzen, Ängsten, Anpassungen, Herzschmerz und Schattenarbeit, die dies mit sich bringt? Oder verwirrtes Kollektiv, das bei jeder auftretenden Krise auf sozialen Medien — motiviert von Angst und Panik — Beschuldigungen und Spendenaufrufe herumschreit und sich damit in die Tasche lügt, einen tatsächlichen Beitrag geleistet zu haben?

Falls Team Erde; ich freue mich, euch nächsten Freitag wieder hier zu sehen.
Danke für eure Zeit und ein gesegnetes Wochenende euch allen!

Kleid und Schuhe: Brocki, Aller Schmuck: Vintage, Erdmeditationskissen: alt, von Trilodeon.

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Die Welt durch neue Augen

Nach einer Woche im Bett hatte ich heute erstmals wieder die Kraft, meine wundgeschnäuzte Nase kurz spazieren zu führen.
Sonnenschein, eisiger Wind, ein Milan, der laut kreischend schützende Kreise über mir zieht.
Tausend kleine Wunder des Lebens, die nur darauf warten, von mir entdeckt zu werden.
Geliebte Welt, wie hab ich dich vermisst!

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Flach wie Flunder

Gestern hat mich eine Grippe angesprungen und nun liege ich wie ein saft-, kraft- und stimmloser Lauch herum, der viel zu viele Saturday Night Life Sketche guckt. Wie man oben sieht, imitieren meine Katzen schon Kenan Thompson. Ich geh wieder ins Bett und schlafe durch bis Sonntag. Bye Bye.

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Pyramidenfreitag: Fackelübergabe

Heute reicht der Pyramidenfreitag die Fackel an eine neue Serie weiter.
Falls ihr extra deswegen diesen Blog besucht habt, seid ohne Sorge: Das Wissen des Alten Ägyptens wird eine massive Rolle in der neuen Reihe spielen. Ausserdem wird es immer wieder Einträge zum Thema geben, die laufen ab sofort unter „Pyramidentag“.

Seit den Feuern in den Urwäldern und Australien, habe ich mir — wie so viele Heilerinnen, welche für das planetare Wohl arbeiten — lange Gedanken gemacht, wie ich das menschliche Kollektiv, respektive die Menschen, welche sich davon abkoppeln und zu einer Wende zum Wohle aller Wesen beitragen möchten, unterstützen kann.
Nach reiflicher Überlegung habe ich beschlossen, hier eine Reihe namens „Credo“ ins Leben zu rufen. Hier werde ich mein Wissen und meine Erfahrungen als Medium/Heilerin, Künstlerin und Mensch teilen. Credo heisst die Serie, weil ich nichts predige, was ich selber nicht halte und erprobt habe.

Ab nächsten Freitag findet ihr hier praktische Lebenshilfe, Informationen, Inspirationen und Tipps auf materieller, emotionaler und spiritueller Ebene, für ein harmonisches und respektvolles Zusammenleben mit Mutter Erde, all ihren Kindern und ein angstfreies Voranschreiten in eine ungewisse Zukunft.
Es ist mir eine grosse Ehre und Freude, diese Reise mit euch zu beginnen!

T-Shirt: Homocats, der Erlös geht an WIRES, Bandana: The Original Cat Cult, der Erlös geht an Rainforesttrust.
Einige Siebdruck Babysphinxen auf verschiedenen Hintergründen sind noch erhältlich. Schreibt mir eine Mail für Info und Kauf.

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Zwischenwelten

Der Katzenkult zieht in einen neuen Tempel.
In einer alten Uhrenfabrik zu leben bedeutet, dass die Räume so lichtdurchflutet sind, dass man morgens nach Sonnenaufgang besser eine Sonnenbrille aufsetzt, um Kaffee zu kochen.
Damit kann es mein altes Atelier beim besten Willen nicht aufnehmen.

Nun befinde ich mich in einer Art Zwischenwelt: die eine Hälfte hier, die andere dort, Chaos überall.
Das ist der Ort, um Archivkisten zu durchstöbern und vergessene Arbeiten mit neuen Augen zu betrachten.
Mit den meisten ist man visuell und technisch nicht mehr einverstanden, für einige muss man sich im Nachhinein für Letzteres loben und wenige sind so persönlich, wie sie es waren, als man sie gemacht hat.
Auf die Katze im Raumanzug trifft gerade alles zu.
Weil sie meinen persönlichen Legenden entstammt.
Der Dimension, in die ich anderen durch meine Werke zwar Einblicke gewähren kann, aber das Portal dorthin müssen sie selber erfühlen.

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Demut

«Was heisst denn bitte „Gib uns den Mond zurück“?
Der Mond — wie so vieles andere— gehört euch doch gar nicht.
Diesen habe ich red- und ehrlich gefangen und jetzt spielen wir zusammen, bis unsere Wege auseinander führen.


Der Monde da draussen gibt es mehr, als euer Leben lang ist, sie zu zählen.
Wenn ihr den Blick über das winzige Sonnensystem, welches nur um euch vermeintliche Sonnenkönige kreist, erheben wolltet, würdet ihr dies und euren Platz im Kosmos erkennen.»

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Rain Down On Me

SAD BUSHFIRE KOALA
SUNFLOWERS
AUSTRALIAN ANIMALS

Ich wünschte, die Umstände, unter denen ich euch zwei meiner australischen Lieblingskünstlerinnen vorstelle, wären glücklichere, aber es ist, wie’s ist.

Rachel Urquhart alias Pony Gold ist meine bevorzugte Illustratorin, seit ich vor über zehn Jahren zum ersten Mal eine ihrer Arbeiten gesehen habe.
Inspiriert von Natur, dem Kosmos, Tattoos und Rock‘ n ‚Roll, verleiten mich ihre Zeichnungen stets zum Tagträumen.

Gem, die brillante Macherin hinter Triangle of Bears ist eine Künstlerin ganz nach meinem Herzen: Sie näht all ihre Schmuckkreationen aus rezyklierten und veganen Materialien.

Zur Zeit stellen diese grossherzigen Frauen mit den oben gezeigten Werken ihr Talent, ihre Zeit und Ressourcen Organisationen zur Verfügung, die in der brennenden Hölle Australiens alles geben. Rachel’s Illustrationen kommen der Feuerwehr, der Wildlife Rescue Organisation und dem Roten Kreuz zugute, Gem’s Sad Koala Broschen unterstützen das Koala-Rettungsprogramm des WWF.

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Hier unten leuchten wir

Erinnert ihr euch an das Kinderlied «Ich geh mit meiner Laterne»?
Darin kommt die Textzeile «Am Himmel leuchten die Sterne, hier unten, da leuchten wir» vor – wie poetisch, wie wahr.
Ich bin ein grosser Fan vom innerlichen und äusserlichen Leuchten, Strahlen und Funkeln. So sehr, dass ich Glitzer erfinden müsste, gäbe es ihn nicht schon.
Die Sterne spiegeln, besonders in der dunklen Jahreszeit, was gibt es Schöneres?

Die Feiertage stehen bevor und weil sie für viele alles andere als liebe- und friedvoll verlaufen, möchte ich euch daran erinnern, dass eure wahre Essenz reines Licht ist. Es mag sein, dass andere mit eurem Schimmern nicht einverstanden sind, euer Leuchten kritisieren oder versuchen, euer Licht unter den Scheffel zu stellen.
Ihr seid aber perfekte Mini-Universen, keineswegs geschaffen, um anderen gefällig zu sein oder euch nach ihrem Gutdünken zu verbiegen. Also scheint mutig und hell und wisst, dass eure Würde absolut unantastbar ist.

Gesegnete Wintersonnwende, ihr Lieben!

Bilder: Amanda Leigh Smith für Sugar High+ Love Stoned 2012. Glitz, Glam und Rock, die optimale Inspiration für mein Weihnachtsoutfit.

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Kettenreaktion

Erst hat die Elfe dem Löwen einen geschenkt.
Als ich erwähnt habe, dass das echt bequem aussieht, hat der Löwe mir auch einen besorgt.
Jetzt sitze ich hier in einem dunkelgrünen Overall-Pyjama, bedruckt mit Schneeflocken und bemützten Katzen, die Schals tragen und deren Pupillen eine verdächtige Spur zu weit sind und die Lächeln zu breit.
Es fühlt sich an wie eine herzliche Ganzkörperumarmung und jede Faser entspannt sich in dieser wohligen Wärme.

Und plötzlich bin ich müde. So müde, als würde das ganze ereignisreiche Jahr nochmals auf mich einstürmen.

Ich stelle mir vor, meinen Bekiffte-Kätzchen-Anzug bis ende Dezember anzubehalten und einfach nur noch zu schlafen.
Schlafen – natürlich auch träumen.

Nur zwischendurch mal würde ich mit verquollenen Äuglein und zerwühlten Haaren durch die Wohnung schlurfen, um etwas zu essen, auf Toilette zu gehen oder die Jurassic Park Serie fertig zu schauen.
Es freut mich schon jedes Mal ein bisschen, wenn ein Velociraptor einen der sagenhaft dummen Protagonisten aus dem Genpool snackt. Darwin Award würdig.

Natürlich wissen meine Katzen in diesem Szenario, wie man Kaffee kocht und bringen mir ab und zu eine frisch gebrühte Tasse davon. Während ich trinke, schmusen wir, dann schlafen alle wieder ein.

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Pyramidenfreitag

Nach der dritten Lektion in orientalischem Tanz hat mein Herz Feuer gefangen und brennt seither lichterloh.
Ja, ich bin verliebt, denn ich weise alle Anzeichen auf: Mein letzter Gedanke vor dem Einschlafen und der erste nach dem Aufwachen gelten dem Tanz, drei Nächte infolge habe ich davon geträumt und ich bin vor jeder Stunde freudig aufgeregt.

Der Zauber solch junger Liebe liegt darin, dass man nicht weiss, wohin sie führt.
Ein Strohfeuer? Eine Romanze? Eine ganz grosse Liebe? Möglich ist alles.
Im Moment kann ich nur sagen, dass meine höhere Seele mich munter vorantreibt, das Feld zu erforschen, da es ihr ermöglicht, altes Wissen und Potenzial zu integrieren. Meine Kreativität, Heilarbeit und spirituelle Praxis werden mit neuen Impulsen durchflutet und ich kann die Göttliche Weiblichkeit auf ungeahnte Weise er- und ausleben.

Also trainiere ich neben klassisch ägyptischem Tanz jetzt auch Tribal Fusion. Mein Herz lacht, mein Körper ächzt, mein innerer sportfauler Stier mault und ich freue mich einfach über all die Aspekte, die mich ausmachen.
Nach einem anspruchsvollen Jahr, in dem ich stets den Fokus halten musste, um durch alle Abschlüsse optimal zu navigieren, tanze ich nun froh und geschmeidig durch dieses wundervoll lichte Portal in die neue Dekade.

Buch: Hat mir meine Lehrerin geliehen, ägyptisches Hüfttuch: Weihnachtsmarkt, goldenes Fransentuch: Vintage, Schmuck: Meine Sammlung alter Stücke aus Rajasthan, Afghanistan und Usbekistan.

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Pyramidenfreitag

CULT

In dieser Serie aus dem Jahr 2009 haben die russischen Zwillingsschwestern und Puppenmacherinnen Lena und Katya Popovy den perfekten Balanceakt zwischen Tradition und Neuinterpretation geschafft. Ihre Figuren verschmelzen Gottheiten, Pharaonen und Totenkult in sich, sehen gleichzeitig modern aus und als entstammten sie einem Altägyptischen Grab.
Gänsehaut vor zehn Jahren, Gänsehaut heute.

Alle Bilder via Pinterest.

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Der Tag hat sich geneigt

Die letzte Stunde vor Sonnenuntergang auf meiner Lieblingsweide — pure Glückseligkeit.
Atemwölkchen vor meinem Gesicht, während ich Flechten aufsammele und Schafgarbe pflücke.
Dankbar sauge ich diesen Frieden auf und die Welt steht für einen Moment still.

Ein akustisches Pendant dazu ist Josef Gabriel Rheinbergers Abendlied.

Netztasche aus Bio-Baumwolle aus dem französischen Traditionshaus Filt via Epicerie Batavia.
Die gibts in allen Grössen und Farben des Regenbogens und sind unglaublich praktisch.
Egal ob Wald oder Stadt, ich habe immer eine dabei.

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Da haben die Dornen Rosen getragen

Unser Herz zu öffnen wie eine Rose und seinen betörenden Duft strömen zu lassen, ist das grösste Geschenk, welches wir dieser Welt und all ihren Geschöpfen machen können.
Wenn wir aus allumfassender Liebe geboren werden und dorthin zurückkehren, warum sollten wir sie dann hier nicht ausleben?
Liebe ist mitfühlend, gütig, heilend, mutig und friedlich.
Wer Liebe entsendet, wird staunen, wie magnetisch sie Situationen, Möglichkeiten und Menschen in ihr Leben zieht, welche dieser Herzfrequenz entsprechen.
Egal, wie sehr das Meer des Lebens tobt und wie furchterregend hoch die Wogen schlagen, drückt den Kiel eures Herzens vertrauensvoll tiefer ins Wasser, denn ein in Liebe geöffnetes Herz hat mehr Macht als Tausende, die in Angst schlagen.

Der wunderschöne Rosenstrauss war ein Dankeschön für eine Heilung, alle Ringe und Tuch: Vintage, Teelichtbehälter: Brocki.

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Nachtmagie

Nachts um drei, da sitze ich auf dem Boden und arbeite vor mich hin. Unprätentiös, konzentriert, kaffeeschlürfend. Ich höre nur das leise Singen der Sterne, den Wind, das Prasseln des Feuers im Ofen und Henry, der wie ein Baby Dinosaurier quiekt, wenn er sich auf der Decke davor genüsslich rekelt, um in einer anderen Position gleich wieder einzuschlafen. Sirius will dann vom Wasserhahn trinken, aufgeregt herumrasen und stolz unter lautem Triumphgeheul Blätter, welche sie draussen im Sturm erlegt hat, hereintragen. Wir sind Kinder der Sterne und die Nacht und ihre Magie gehören uns. Nebenan schnarcht manchmal der Sohn der Sonne, welcher in aller Frühe mit seinem Gestirn aufsteht und strahlt.

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Fünf Dinge am Donnerstag

  1. Mir scheint, ich hätte euch erst kürzlich die erste Rose aus meinem Dachgärtlein gezeigt. Und doch wohne ich seither in einem andern Haus mit einem andern Garten und zeige euch nun die letzte Rose, welche an einem völlig andern Strauch gewachsen ist. Es liegt in der Natur der Kreise, sich zu schliessen. Unsere Vorstellung wie, hat aber nur selten etwas mit der Realität zu tun. Löwenornament: Cachet.
  2. Von Zeit zu Zeit tausche ich Papier und Leim gegen andere Materialien ein. Die Technik bleibt aber immer dieselbe. Es ist ein Lebensthema von mir, alte, manchmal beschädigte und ungeliebte Dinge auseinanderzunehmen und ihnen zu einem neuen strahlenden Leben zu verhelfen. Als Heilerin mache ich nichts anderes. Für meinen Sphinxenpatch habe ich ein T-Shirt aus dem Brockenhaus, eine Lieblingsjeans, welche an manchen Stellen zerfetzt war und ein Paar Flügel, die man an Schuhen befestigen kann (Geschenk, welches zu diesem Zweck nie zum Einsatz kam), rezykliert. Genäht habe ich das Ganze mit Regenbogen-Glitzerfaden, den ich im Brockenhaus gefunden habe. 100% umweltfreundlich, 1000% fabelhaft. Jeansjacke: Kleiderkreisel.
  3. Weil ich meinen regulären Anfängerinnenkurs im orientalischen Tanz diese Woche nicht besuchen konnte, durfte ich bei den Fortgeschrittenen nachholen. Kinder, mir tun Muskeln weh, von denen ich weiss, dass sie im menschlichen Körper gar nicht existieren. Goldener Fransenschal aus den 70s: ein Geschenk von Seventyseven Vintage.
  4. Karma Solid Perfume geschenkt bekommen und jetzt bin ich süchtig danach. Damit rieche ich nach buntem Sonnenschein, da lacht mein Hippieherz. Ich will unbedingt auch die flüssige Version davon. Möglicherweise schmuggelt ja eine aufmerksame Weihnachtselfe ein Fläschchen in meinen Adventskalender?
  5. Ich gehöre nicht zu den Menschen mit einem Innendekorationsflair und unsere Wohnung ist sicher noch weit davon entfernt, fertig eingerichtet zu sein, aber sie ist gemütlich und der letzte Schliff eilt nicht. Es hat mit mangelndem Interesse zu tun und damit, dass wenn man konsequent gebrauchte Möbel kauft, es manchmal länger dauert, bis man findet, was einem vorschwebt. Aber das Warten lohnt sich immer — dieses thailändische Schubladenmöbel aus den 50s ist der mit Abstand coolste Beweis dafür.
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Transformation

Nur ein paar Schnappschüsse im schwindenden Licht, um euch meinen neuen Rock zu zeigen.
Dieser war bis anhin ein Kissenbezug.
Ich habe ihn auf einem sommerlichen Streifzug mit dem Löwen in einer winzigen Garage, welche jemand zu einem Brockenhaus umfunktioniert hat, gefunden. Ich muss euch wohl kaum sagen, dass ich einem guten Wildkatzendruck nicht widerstehen kann.

Nun, zwei Franken, ein bisschen Zeit und Liebe später habe ich einen fantastischen Leopardenrock und kann davon ausgehen, dass ich ein Unikat trage.
Alles was es zur Transformation braucht, sind Kreativität, Auftrenner, Nadel und Faden und eine tiefe Liebe für Mutter Erde.

Kleider und Schuhe: Brockenhaus, Schmuck: Vintage, selber gemacht und geschenkt bekommen.

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Schnappschuss einer Erscheinung

Niemand mag es gerne, überraschend fotografiert und wo möglich noch gleich vom Blitz geblendet zu werden.
NIEMAND.
Das ist auch in anderen Dimensionen so. Schüchternen Engeln direkt ins Gesicht zu blitzen, trägt einem garantiert irritierte und leicht ärgerliche Blicke ein.

15 Schnappschüsse des verdutzten Engels stehen zur Adoption bereit.

Ich darf an dieser Stelle sagen, dass dies, mit Ausnahme von Postkarten, die allerersten Drucke meiner Arbeit sind.
Aus ökologischen Gründen verzichte ich in der Regel darauf.
Diese Schmankerln sind also eine seltene Angelegenheit und die Möglichkeit, ein erschwinglicheres Werk von mir zu kaufen.

Wer sich zur Adoption entschliesst, ist nicht nur ein generell fabelhafter Mensch, sondern hilft auch noch dabei, die Futterkammern von Tierheimen zu füllen für den Winter, da ein Teil des Erlöses jedes Bildes zu diesem Zweck in Katzenkult-Manier gespendet wird.

Ich habe 10 Drucke auf glattem, fünf auf körnigem Papier, Grösse ist A6. Alle signiert und gestempelt. Wer einem der kleinen grantigen Kerlchen ein Zuhause geben, oder es in den Weihnachtsstrumpf einer lieben Person stecken will, darf mir gerne eine E-Mail schicken.

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Someone To Watch Over Me

Wohlig eingehüllt in würzige Schwaden Nag Champa und den melancholischen Samt, der George Michaels Stimme ist, arbeite ich fleissig an neuen Projekten.
Für euch in der Zwischenzeit Spielereien aus meinem Skizzenbuch.

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Pyramidenfreitag

Mein liebstes ägyptisch inspiriertes Herbstoutfit. Lauter alte Favoriten, denn wenn ich etwas mag, dann bin ich eine treue Seele.
Als ich vor Jahren eine Jeansjacke mit ägyptischem Flair wollte, blieb meine Suche erfolglos. Dann fand ich dieses graue Bikerjäcklein Second Hand und es war Liebe auf den ersten Blick. Links und rechts eine Isis auf den Oberarm gesiebdruckt, einen Patch auf den Rücken genäht, Bastetpin ans Revers, et voilà! All die ägyptische Gewandung, die mir vorschwebte.

Manchmal muss frau die Dinge selber in die Hand nehmen, sonst wird das nix.

Katzenmini: Kleiderkreisel, Mütze: Ileaiye, Gepardshirt: Geschenk, Bandana: eigenes Design, Kristalltasche: Lily Loy, Schmuck: Rosy Revolver, Jean Burgers, Nightbreed Creations, Plutonia Blue, Gypsy Silver, Farjil, Vintage und Geschenke, Spiegel: irgendwann Irgendwo gekauft, Pyramide: Shadow of the Sphinx, vegane Badebomben Karma und Bewitched , Stiefel, Gürtel, Schmuck- und Kerzenschale: Brockenhaus, Strohblumen: alle selber gezogen.

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Es ist für dich

Oh hey! Das Universum ist dran und es möchte mit dir sprechen.
So viele Dinge würde der Kosmos dir gerne mitteilen:

Hallo mein perfektes Kind,
Genau im Hier und Jetzt bist du genug.
Warum haderst du? Weisst du denn nicht, dass du genau so geschaffen wurdest, damit du deine Lebensaufgabe ideal erfüllen kannst?
Wenn ich höre, wie du mich verfluchst, weil du bist, wie du bist, dann möchte ich dich daran erinnern, dass wir deine Lernfelder, ja, auch deinen Körper (!) für diese Inkarnation gemeinsam ausgeheckt haben und du zu allem ja gesagt hast. Natürlich kannst du das in deinem jetzigen Bewusstsein höchstwahrscheinlich nicht abrufen, trotzdem stimmt es.
Jedes Mal, wenn du den Eindruck hast, nicht dazu zugehören und ganz anders zu sein, dann bin in Wahrheit ich es, die dich anstupst und anspornt, du selber zu sein, deinen Träumen zu folgen. Unangenehm ist das mit Absicht, du sollst es ja spüren.
Kind, mach dein Auge auf und sieh, wie unsinnig deine Anstrengungen, dich in ein System fügen zu wollen, welches durch und durch krank ist, sind. Bitte erkenne, dass dein Nicht-hinein-Passen deine grösste Stärke ist. Heilige Medizin, welche diese Erde und all ihre Kinder nun brauchen.
Anderen nachzueifern oder sie gar zu beneiden, ist pure Zeitverschwendung. Alles was du in dem Fall wirst, ist die billige Kopie eines brillanten Originals.
Es wird dich nicht glücklich machen, im Gegenteil.
Du selber bist einzigartig. Dein Licht, welches du deiner Erdmutter zum Geschenk mitgebracht hast, will so gerne leuchten. Also erlaube dir, zu gesunden, indem du deine eigene Schönheit, deine Gaben anerkennst und als das begreifst, was sie sind: kostbar und ehrwürdig.
Beginne, dich selber weniger zu verachten und mehr zu lieben, jeden Tag ein bisschen mehr.
Wenn du noch nicht bereit bist, den Hörer abzuheben, wenn ich dich anrufe, ist das ok. Ich werde es weiterhin versuchen.
Und wenn du dann eines Tages bewusst mit mir kommunizierst, dann wirst du nie wieder auflegen wollen und gemeinsam vollbringen wir göttliche Magie.
Das verspreche ich dir.
Sei gesegnet, mein wunderbares wertvolles Kind!


Kosmosbild: Nasa, Grafik: Löwe, die schickste Porzellankatze überhaupt: Brocki, Schmuck: Cosmic Norbu, Nightbreedcreations, Rosy Revolver, Farjil, Toilworn und Geschenke.

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Angekommen

Der Löwe, Sirius, Henry und ich sind in unser neues Zuhause gezogen. Es gibt noch viel einzurichten, aber wir alle fühlen uns schon daheim hier.
Seit heute haben wir Internet und das Bloggen kann fröhlich weitergehen.
Ich wünsche euch allen einen frohen Donnerstag!

Die Familienaufstellung oben besteht aus Broschen. Graue Katze: In einem Blumenladen in Mannheim gekauft, kann mich an das Label leider nicht erinnern, Brillen- und Rosenkatze: Spatz Factory, Löwenherz: Triangle of Bears.

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Brunnenwächter

Im Nachbarsgebäude meines Ateliers haust die Epicerie Batavia und wir teilen die Sicht auf einen wunderschönen Brunnen. Das Murmeln des Wassers beinflusst meine Arbeit stets, wenn meist auch unterbewusst.
Seit frühster Kindheit beflügeln Wasserquellen, vor allem diejenigen, welche mit Figuren und Ornamenten verziert sind, meine Fantasie.
Wer schon eine Weile meine Arbeit oder diesen Blog verfolgt, weiss, dass Wächter, insbesondere Sphingen meine Hauptinspiration sind.
Die Schlichtheit des Altstadtbrunnens ist eine tolle Projektionsfläche und ich habe mir schon oft vorgestellt, was für Chimären hier wachen könnten und was ihre Geschichte wäre.

Als ich von Cyndie und Raphael eingeladen wurde, den Spiegel in ihrem Geschäft für einen Monat zu bespielen, sah ich den Moment gekommen, die Wasserwächter in Manifestation zu rufen.
Ihr könnt sie besuchen, während ihr seelenvolles Essen oder einen Kaffee geniesst und lauschen, was sie euch verraten mögen.
Ich kenne ihre Legende, aber wenn sie euch inspirieren oder eine Botschaft übermitteln, dann ist das ihr Geschenk und Teil eurer ganz persönlichen Saga.

Herzlichen Dank Batavia für diese Chance!
Dank auch an den Löwen für Grafik und Unterstützung.

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My Soul Is Painted Like The Wings Of Butterflies

Geflügelter Gott mit quecksilbergeschmeidiger Stimme,
charismatischer Bote aus dem Reich des Klanges,
Verehrer samtfüssiger Sphingen,
in welchen Welten du auch immer dein numinoses Licht nun strahlen lässt,
wisse, dass wir dich hier immer noch verehren für die Schönheit und Heilung, die du uns gebracht hast.

Freddie Mercury
5. September 1946 — 24. November 1991

Bilder: Pinterest.

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Seelenfutter für Naschkatzen

Einmal im Monat brauche ich etwas Süsses und zwar am liebsten deftig-dekadent.
Mein derzeitiger Favorit ist Granola (Weltbeste ist die Hausmischung vom Farel Bistro), mit Coconutterly Carmel’d Eis und Soyananda Sauerrahm.
Göttlich, vegan und – bis auf die Glace – bio.

Falls ihr wie ich mit einer Naschkatze zusammenwohnt, dann richtet gleich eine grössere Portion.
Kaum setze ich mich zum Essen hin, kommt der Löwe auf leisen Sohlen geschlichen und will mitschlecken.
Zusammen auf dem Sofa sitzen und schlemmen, wer will dagegen schon etwas einwenden?

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Montag, volle Kanne voraus!

Einmal Coffee mit ganz viel Meow, please!
Der mitternachtsschwarze Kaffee und ich, das ist die grosse Liebe, während den Tee und mich lediglich ein loses Wintergeplänkel verbindet.

Heute setze ich meine Recherchen über Kaffeelegenden und Mythen für ein Projekt für die Epicerie Batavia fort und beginne mit den ersten Entwürfen.
Was ich da zusammenbraue, wird Anfang Sepember enthüllt.

Die senfgelbe Tasse hat mir meine Nachbarin gestern zum Abschied geschenkt und ich könnte mir keine Farbe vorstellen, welche besser zu diesen sonnendurchfluteten Augusttagen passt. Vielen Dank, Silvie!
Den Ring habe ich aus einem Messinglöwen aus dem Brockenhaus gewerkt. Macht das zu Hause nicht nach, Kinder! Das Teil ist so schwer, der Finger könnte euch abbrechen.

Ich wünsche allen einen fabelhaften Wochenstart!

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Haareslust

Noch steht mein Kamm wie eine Eins, aber ich freue mich bereits wieder auf mehr Länge, um mit Frisuren spielen zu können.
Ausserdem Galaxien auf dem Kopf, das finde ich immer gut. Dafür sind raspelkurze Seitenpartien perfekt. Also entschuldigt mich, es gilt meine Glitzervorräte zu inspizieren und Haarpläne fürs Wochenende zu schmieden.

Alle Bilder via Pinterest.

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Puderrosa

Mir ist so pastellig, pudrig, romantisch zumute, als wäre ich direkt einer träumerischen Sarah Moon Fotografie entstiegen.
Das geschieht immer dann, wenn ich intensiv mit Avalokiteshvara (Quan Yin) zusammenarbeite und sie mein Herz in eine weite und zuckerwatteweiche Landschaft gewandelt hat und ich mein Inneres nach Aussen kehren möchte.
Wer mich kennt, weiss allerdings, dass Rosa in allen Nuancen in meinem Kleidungsspektrum quasi inexistent ist. Mein Schrank beherbergt genau drei rosenrote Stücke, zwei Teile mit Rüschen dran und ein Paar Schuhe, welches dem angestrebten Look gerecht wird und das reicht völlig aus. Dazu meine Rosenquarzkette und ich bin ein verzückt grinsendes Glücksschweinchen.
Aus der Spitze eines ausrangierten 60s Nachthemd habe ich einen elisabethanisch inspirierten Kragen genäht. Das ist viel einfacher, als ich dachte, YouTube-Tutorial sei dank!
Er ist noch nicht ganz fertig, aber Sirius modelt ihn hier bereits mit der nötigen Grandezza.

Dino Kitty Shirt: Mab Graves, A Hundred Summers Shirt: Scout & Catalogue, 60s Bettjäckchen: Sasas Vintage, Jupe und Schuhe: Brockenhaus, Mala: Lhasa.

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Dieses kostbare Leben

Heute habe ich das Glück aufzuwachen.
Ich lebe.
Ich besitze ein kostbares Menschenleben.
Ich werde es nicht verschwenden.
Ich werde meine ganze Energie verwenden,
mich zu entwickeln.
Mein Herz gegenüber anderen zu erweitern.
Erleuchtung zugunsten aller Wesen erreichen.
Ich werde freundliche Gedanken für andere haben.
Ich werde nicht böse auf andere sein oder schlecht über sie denken.
Ich werde andere fördern, so sehr ich kann.
– Der XIV Dalai Lama

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Pyramidenfreitag

Im Jahre 2013 stiess ich auf einen Tumblr-Account namens Inonibird, wo eine Person ihre mit viel Gespür und Liebe für den Altägyptischen Pantheon gezeichneten Comics postet: die Stick-Gods! Ich habe sie sofort ins Herz geschlossen und hoffe, dass sie heute auch ein Lächeln auf eure Lippen zaubern.

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Pyramidenfreitag

„God gave Rock’n’Roll to you“ singen Kiss und ihr solltet an dieser Tatsache nie zweifeln.

Die Postkarte hat der Löwe vor Jahren für mich kreiert, das zweite Bild ist ein Werk, welches ich traurigerweise unkreditiert auf Tumblr gefunden habe.

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Regentage, dunkelbunt

Dieser Tage bin ich froh, Mützen, Schals und warme Mäntel noch nicht auf dem Estrich verstaut zu haben, denn bei dem kühlen und windigen Regenwetter sind sie auf meinen Streifzügen höchst willkommen. Die Blumen lassen sich von dem bleiernen Licht nicht beeindrucken und leuchten unbeirrt ihre Farben in die Welt.
Vergissmeinnicht und Gänseblümchen sind meine Lieblinge, dazu passend haben mir die Raben von ihrer dunkelbunt gefiederten Medizin geschenkt. In ihrer Kolonie geht es noch lauter zu als sonst, denn der Nachwuchs ist geschlüpft und stimmt krächzend in die generell herrschende kakophone Symphonie ein.

Federring: geschenkt bekommen.

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Pyramidenfreitag



Im Ernst jetzt, wie umwerfend ist diese Katzenmumienkette aus rezykliertem Silber von Allison Bartline?
Man kann sie öffnen und kleine Dinge darin verwahren. Totenkult war nie schicker und ich gebe zu, sie steht schon eine ganze Weile auf meiner Wunschliste.

Was ich in meiner herumtragen würde, weiss ich seit dem Tag, als ich das schmucke Stück zum ersten Mal gesehen habe: die ausgefallenen Schnurrhaare meiner vier Tempelkatzen. Ich sammle sie, denn ich finde es äusserst charmant, durch das Haus zu gehen und unverhofft eine Vibrisse auf dem Boden zu finden. Wie ein kleiner Gruss, ein ich war hier, ein vergiss mein nicht.
Vor Jahren habe ich irgendwo gelesen, dass es bei manchen nativ amerikanischen Stämmen Brauch ist, Vogelfedern zu kleinen Sträussen zu binden und als Gabe auf den Altar zu stellen. Eine liebe Idee dünkt mich, darum sind auch die Schnurrhaare mit einem Faden zusammengeschnürt. Auch sie weilen auf einem Altar, jedenfalls bis zu dem Tag, an dem sie möglicherweise in die Katzenmumie einziehen dürfen …

Bastetanhänger: schon alt, Bastetstatue: aus Kairo.

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Die Visite



Als ich aufsah von meinem leeren Blatt, 
stand der Engel im Zimmer. 
Ein ganz gemeiner Engel, 
vermutlich unterste Charge. 
Sie können sich gar nicht vorstellen, 
sagte er, wie entbehrlich Sie sind. 
Eine einzige unter fünfzehntausend Schattierungen 
der Farbe Blau, sagte er, 
fällt mehr ins Gewicht der Welt 
als alles, was Sie tun oder lassen, 
gar nicht zu reden vom Feldspat, 
und von der Großen Magellanschen Wolke. 
Sogar der gemeine Froschlöffel, unscheinbar wie er ist, 
hinterließe eine Lücke, Sie nicht. 
Ich sah es an seinen hellen Augen, er hoffte 
auf Widerspruch, auf ein langes Ringen. 
Ich rührte mich nicht. Ich wartete, 
bis er verschwunden war, schweigend.

— Hans Magnus Enzensberger

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Pyramidenfreitag

Ab sofort wird hier am Freitag dem alten Ägypten gehuldigt, welches in meinem geräumigen Herzen seine eigene Tempelanlage besitzt.

Alte Postkarten via Tumblr, das 70s T-Shirt mit dem perfekten Schriftzug: auf Etsy gefunden.

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Ohren steif halten

Beim Gärtnern auf der Dachterrasse am Samstag pfiff, von mir unbemerkt, ein stetes Lüftchen in meinen Gehörgang und hat mir eine deftige Ohrenentzündung beschert. Nun halte ich die Lauscher mit einer Mütze warm und bin seltsam benebelt von der Medizin.
Ein idealer Zustand, um all meine Schätze von Flohmärkten und Brockenhäusern hervor zu kramen und mir daraus Ohrringe zu machen.
Ist gut für Umwelt, Budget und die Kreativität.

Meine liebsten Strickmützen gibt’s bei Ileaiye. Toller Schnitt, handgemacht, langlebig, extra kuschelig, erschwinglich, häufig wechselnde Farbpalette und die meisten vegan, Tendenz steigend.

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