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Kategorie: sphinxenherz

How Far Will You Travel? Pyramidenfreitag am Montag

Zeit für eine Geschichte aus dem antiken Griechenland.
Der Gott Apollon schenkte seinem geliebten Orpheus eine herrliche Lyra.
Orpheus, ein begnadeter Klangmeister, freute sich sehr über dieses Geschenk und setzte sich intensiv damit auseinander.
Bald schon fand er Mittel und Wege, das Instrument weiterzuentwickeln und schuf ein so mächtiges Klangwerkzeug, dass es ihm möglich war, unversehrt durch die Unterwelt zu reisen und seine Eurydike zurück ins Reich der Lebenden zu führen.
Was wird uns hier auf alchemischer Ebene erzählt?
Es ist die Geschichte der Selbstmeisterung.
Apollon steht hier für die höhere oder himmlische Seele, Ba genannt im alten Ägypten.
Die Lyra verkörpert den Götterfunken, das uns innewohnende göttliche Potenzial.
Orpheus ist also ein Mensch mit unendlich vielen Möglichkeiten.
Er hätte sich aber auch einfach mit der geschenkten Lyra zufrieden geben können, schliesslich war sie schon zu Beginn ein wunderbares Instrument.
Allerdings beschloss er, über sich hinauszuwachsen und das ihm mitgegebene Potenzial voll auszuschöpfen. Er hat sich für die eigene komplette Transformation und Selbstmeisterung entschieden.
Dass er dies erreicht hat, erzählt der Teil, in dem er durch die Unterwelt gereist und ins Leben zurückgekehrt ist.
Die Meisterschaft im Tod wird oft als die letzte Stufe der vollständigen Erleuchtung dargestellt, weil dadurch der Inkarnationszyklus durchbrochen wird.

Wie es so schön heisst, die Menschen, welche einen spirituellen Weg einschlagen sind unzählige, aber die Eingeweihten, welche ihn zu ende gehen, sind an den Fingern abzuzählen.
Fakt ist aber, es ist das Geburtsrecht jedes einzelnen Menschen, ihn zu beschreiten.
Die Frage ist also: wie weit wirst du reisen?

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Portale und Balance

In der nördlichen Hemisphäre beginnen die Tage der Toten.
Halloween, Samhain, Allerheiligen oder Dìa de Muertos, um einige aus verschiedenen Traditionen zu nennen.
Aber was heisst das genau und wie begeht und nutzt mensch diese Phase am besten?
In dieser Zeit steht das Portal zu anderen Ebenen offen und die göttliche Weiblichkeit lädt uns ein, im dunklen und feuchten Humus unserer Seele zu wühlen. 
Alles abgestorbene und faulige daraus zu entfernen, ihn zu düngen und bereit für die Ruhephase zu machen, damit die Sämlein geborgen schlummern und im Frühling aus ihrer zu klein gewordenen Hülse bersten und in voller Kraft gedeihen können.
Der Frühling und das Licht stehen im Zeichen der göttlichen Männlichkeit, und dieses Portal steht aktuellerweise in der südlichen Hemisphäre weit offen.
Für eine kurze Weile halten sich spirituell gesehen Dunkelheit und Licht, Weiblichkeit und Männlichkeit absolute Balance.
Perfektes Yin und Yang.
Wunderschön.
Aber zurück zu uns nördlichen Erdwühlern: Was haben unsere Verstorbenen damit zu tun?
Nun, nur weil eine Person ihren irdischen Körper verlassen hat, heisst das noch lange nicht, dass unsere gemeinsame Geschichte zu Ende ist.
Das ist in dualem Sinne zu verstehen und wie ihr damit umgeht, liegt an euch.
Zum einen haben eure Vorfahren unglaublich viele Schätze gesammelt in Form von Wissen, Können und Fähigkeiten und diese sind euch jederzeit zugänglich. Und glaubt mir, nichts würde sie glücklicher machen als zu sehen, wie ihr all das, wofür sie gearbeitet haben, zu eurem Wohle nutzt.
Zum andern haben euch einige von euren Ahnen möglicherweise toxisches Erbe hinterlassen: Familiengeheimnisse oder vielleicht haben sie euch (oder ihr ihnen) zu Lebzeiten unrecht getan und die Möglichkeit, dies zu klären, ergab sich nicht mehr.
Genau wie im glücklichen Fall das Schätzebergen jederzeit möglich ist, so ist es auch im Fall von toxischem Erbe nie zu spät, dieses zu transformieren und erlösen.
Denn so wie das eine euren Boden energetisch nährt und euer Wachstum fördert, so schlingt sich Letzteres um eure Knöchel wie eine faulige Wurzel und vereitelt euer Vorankommen, ohne dass ihr je bewusst sagen könntet, woran das liegt.
Es ist möglich, dass ihr beides mühelos selber lösen könnt und wenn nicht, empfehle ich euch, fähige Heilerinnen aufzusuchen.
Eine davon bin ich.
Zur Ehre der Verstorbenen stelle ich mich in diesem Jahr als liebevolle Kommunikatorin zwischen den Welten zur Verfügung.
Vom 1.-13. November gebe ich exklusiv und mit viel Freude Jenseitskontakte für all die Menschen, welche sich ein Treffen mit ihren Verstorbenen wünschen.
Gerne begleite ich euch dabei, Unausgesprochenes zu klären, damit Heilung und Frieden Raum in der Ahnenreihe nehmen dürfen.
Wer sich für freie Termine und Preise interessiert, schreibt mir eine E-Mail an patricia@sphinxenherz.ch
Das Angebot gilt nur für diese zwei Wochen und es hat Sitzungsplätze, solange es hat.
Ausser auf dem Blog mache ich dafür keine Werbung, aber ihr dürft die Info herzlich gerne mit Menschen teilen, die sich einen Kontakt wünschen.
Auch dieser Raum hier ist in dieser Zeit dem Jenseits gewidmet.
Segensreiche Zeit wünsche ich euch und dass ihr sie weise nutzt.

Familiar Ring: The Small Beast, Ascension Ring: Dichotomie.

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Houses Of The Holy

Die Frage nach der Lebensaufgabe treibt viele Menschen um.
Sie überlegen sich, zu welchem Zweck sie auf diese Erde gekommen sind.
Wir tun das alle aus dem gleichen Grund: Die menschliche Erfahrung in einer Welt, deren planetares Format Dualität heisst, ist einzigartig. 
Unsere spirituelle Entwicklung wird durch das Bewohnen eines materiellen Körpers ungemein beschleunigt.
Aber ist denn da nicht noch die persönliche Lebensaufgabe?
Doch natürlich. 
Genauer gesagt handelt es sich dabei um Themen, welche ihr zu erleben/heilen/lernen beschlossen habt.
Wie und wann denn?
Lasst mich dies hier anhand eines äusserst vereinfachten Beispiels erklären.
Sagen wir, ihr seid eine Seele und demnächst werdet ihr wieder als Mensch inkarnieren. 
Folglich werdet ihr in das Büro des Karmas, nennen wir es Serapis Bey, zu einem Entwurf des Seelenplanes für das kommende Leben eingeladen.
Dieses Büro verfügt über alle Daten eurer bisherigen Leben und das euch zugeteilte sachbearbeitende Wesen bespricht anhand derer mit euch, was ihr in der nächsten Runde erreichen wollt. 
Natürlich entscheidet ihr freien Willens.
Mensch kann insofern von einem Vertrag sprechen, als eure geistige Führung sich verpflichtet, euch einen Schubs in die richtige Richtung zu geben, falls ihr zu weit vom Weg abkommt.
Und damit beantworte ich eine Frage, welche manche Leute quält: Nein, es ist nicht möglich, die Lebensaufgabe zu verpassen.
Das Universum persönlich kümmert sich darum, dass ihr sie erfüllt.
Denn sobald sie geboren wurden, schwindet das Gedenken der meisten Menschen an den Termin in diesem Büro.
Wenige wissen noch um vergangene Leben oder Fragmente davon.
Äusserst selten betritt jemand die Erde und erkennt lückenlos alle früheren Inkarnationen, in der tibetischen Tradition werden solche Menschen als Tulku bezeichnet.

Bei der Lebensaufgabe handelt es sich keineswegs um ein immens schwieriges Rätsel, das es zu knacken gilt.
Dass sich heute so viele Menschen schwertun, liegt an zwei Faktoren.
Zum einen kennen die meisten ihre wahre Natur nicht, weil sie sich so beflissen der Gesellschaft anpassen und am Aussen orientieren, dass sie weder ihrem Herzen noch ihren Bedürfnissen Beachtung schenken.
Zum andern leben wir in einer dermassen geld- und konsumgeilen Kultur, dass irrtümlicherweise davon ausgegangen wird, die Lebensaufgabe müsse im beruflichen Feld liegen.
Kann sie, tut es aber häufig keineswegs.
Im Prinzip ist es (wie bei allen existenziellen Fragen) ungeheuer simpel:
Menschen, welche einfach sie selber sind und ihrem Herzen folgen, erfüllen ihre Lebensaufgabe ganz von selber, ohne sich jemals darüber Gedanken zu machen.
Sollte die Frage nach der Lebensaufgabe ein wiederkehrendes Thema sein,
so ist es weise, sie als Einladung der höheren Seele zu verstehen.
Lenkt eure Kraft und Aufmerksamkeit nach innen, konzentriert euch auf euer Selbst und gebt der Stimme des Herzens Raum.
Als Kind wusstet ihr genau, wer ihr seid und dieses Wissen schlummert in euch, bis ihr bereit seid, euch wieder darauf zu besinnen.
Eine Reise zum Selbst ist viel spannender als jede, die ihr im Aussen je unternehmen könntet. 

In diesem Sinne wünsche ich euch eine unternehmungslustige Woche.

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Pyramidenfreitag am Montag

Wie ein Ave Maria hat gestern Abend Regen eingesetzt und das Ende der Hitzeperiode eingeläutet.
Erste sanfte Schauer, welche die Erde durchlässig machen, damit sie die stärkeren Niederschläge später in dieser Woche optimal aufnehmen kann.

Wie ist es euch ergangen letztens?
Fühlt ihr die Anti-Menschen-Stimmung, die sich breitmacht? 
Fordern euch eure Ängste auf nie gekannte Weise heraus?
Beides sind Zeichen unserer Zeit und Boten des Erwachens der Menschheit.
Konfrontiert mit der Tatsache, dass das Holozän dem Anthropozän (vom Menschen verursachter Wandel im Ökosystem) gewichen ist.
Die 6. Aussterbewelle hat begonnen.
An dieser Stelle sei klar gesagt, dass dies nicht bedeutet, dass alle Lebensformen ausgelöscht werden, nein.
Aber viele werden verschwinden und in diesem Sommer war für sensible Wesen der Stress aller Lebensformen deutlich zu spüren.
Wie ein Grauen, das einem unmittelbar ans Herz fasst.
Dürfen wir deswegen traurig sein und weinen?
Sicher, wir sind Menschen.
Ist es ok, die Menschheit dafür zu hassen?
Wohl kaum. Wir sind alle Menschen und wir alle sind für alles verantwortlich.
Dieser Menschenhass ist nur eine weitere Dissonanz, welche wir uns nicht leisten können und die schleunigst in eine Sackgasse führt.

Ich möchte euch an dieser Stelle daran erinnern, dass ihr alle aus freien Stücken hier seid.
Ihr habt entschieden, zu genau diesem Zeitpunkt als Mensch inkarniert zugegen zu sein und eure ganz eigenen Gaben mitzubringen, um beim Aufstieg zu helfen.
«Wieso hab ich dem Scheiss bloss zugestimmt?», stöhnt ihr jetzt möglicherweise.
Und mit einem breiten Lächeln im Gesicht antworte ich: Weil ihr äusserst fähige, heilige Wesen seid, ausgerüstet mit allen Fähigkeiten und allem Können, dass ihr jetzt braucht.
Also hört auf, zu jammern und euer Licht unter den Scheffel zu stellen.
Dafür ist die Zeit abgelaufen.
Stattdessen fragt euch, wie viel Prozent eures Potenzials ihr bereits lebt?
Es ist Zeit, in der fünften Dimension zu erwachen.
Erlaubt euch, euer einzigartiges Licht scheinen zu lassen.
Ihr seid eingeladen, zu denken, was bisher noch niemand gedacht hat, denn neue Herausforderungen brauchen neue Lösungen.
Seid kreativ, es ist euer Geburtsrecht.
Euch braucht es, um die Welt mit- und neu zu gestalten.
Ihr seid die Farben des Regenbogens, der in ein liebevolles morgen zum Wohle aller leuchtet.
Also strahlt hell.
Und falls du jetzt zweifelst, ob du wirklich so ein aussergewöhnliches und fähiges Wesen bist, dann solltest du wissen, dass dieser Text nur für eben solche geschrieben wurde und du den Weg hierher offensichtlich gefunden hast.
Also keine Ausreden mehr!

Zum Schluss ein paar praktische Worte:
Es wäre weise, sowohl eure Ängste als auch die kollektive Negativität ernst zu nehmen und geistige Hilfe im Umgang damit einzuladen.
Erfahrenen Psychonauten empfehle ich, in Tom Kenyons Archiv nach The Cave Of Altruin zu suchen.
Allen andern möchte ich eine liebe Sternschwester und das möglicherweise schnellsthandelnde, mir bekannte Wesen vorstellen: die grüne Tara.
Tara heisst Stern und sie hilft umgehend allen, welche sie um Befreiung von Ängsten und Negativität als auch um Schutz vor ebendiesen bitten.
Auch spendet sie voller Mitgefühl Trost und Geborgenheit.

Setzt euch bequem hin und ladet sie mit folgendem Gebet ein:
Grosse Tara, heller Stern,
ich rufe deine heiligen Namen dreimal an und ich bitte dich,
hilf mir, meine Ängste und alle Negativität zu transformieren.
Aktiviere du den makellos reinen himmlischen Schutz über mir.
Möge dies zu meinem und dem allerhöchsten Wohl aller fühlenden Wesen und unserer Mutter Erde geschehen.
Om Tare Tuttare Ture Soha.

Dann könnt ihr das folgende Mantra abspielen und euch auf die Musik konzentrieren (bringt eure wandernden Gedanken stets darauf zurück), während Tara an euch arbeitet.
Tut dies so oft, wie ihr möchtet.
Ihr werdet über die Wirkung staunen.
Eine gesegnete Woche wünsche ich euch.

Das Mantra der grünen Tara

Erstes Bild via Tumblr.

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Pyramidenfreitag

Hallo, ihr Lieben,
ich hoffe, ihr geniesst den prächtigen Sonnenschein.
Heute gibts hier ohne Umschweife ein bisschen praktische Lebenshilfe.
Speziell für all jene, die langsam aber sicher eine Krise bekommen, weil sie viel Motivation und Energie investieren, es sich aber anfühlt, als ob etwas sie zurückhalten würde und sie trotz steter Bemühungen auf keinen grünen Zweig kommen.
Was genau sie bremst, können sie beim besten Willen nicht ausmachen.
Es gilt also, die Blockade zu identifizieren und aus zu schalten.
Nichts leichter als das.
Alles, was ihr braucht, ist eine ruhige Viertelstunde und ein Tarotdeck.

☥ Setzt euch bequem hin und atmet euch in eure Mitte.
Der Fokus liegt auf dem Herzchakra (Brustmitte).
Wenn ihr euch angekommen fühlt, bittet die Wesen, welche euch bedingungslos lieben, um ihren Beistand zu eurem höchsten Wohl.
☥ Mischt die Karten und konzentriert euch dabei darauf, wie sich dieses blockiert sein anfühlt.
Fächert dann die Karten mit der Bildseite nach oben auf und sucht den Tod.
Gemeinsam mit der Karte unmittelbar davor (links) und der danach (rechts) zieht ihr ihn aus dem Deck.
☥ Auf Position 1 liegt die Blockade.
Das, was euch am Vorankommen hindert und losgelassen/transformiert/bereinigt (Tod, Position 2) werden will, bevor ihr unbeschwert und mit neuer Energie (Position 3) weiterziehen könnt.
Taroterfahrene können für mehr Informationen zur Situation selbstredend die Quintessenz legen.

Eine unglaublich einfache und effektive Methode.
Solltet ihr allerdings feststellen, dass die Blockade gewaltiger ist als gedacht oder ihr schlicht nicht wisst, wie sie zu lösen ist: Wendet euch an Profis, dafür sind wir ja da.

Kartendeck: Tarot Of The Cat People
Autorin und Illustratorin: Karin Kuykendall
Verlag: U.S. Games Systems

Möge der Regen am Wochenende euren Körper und eure Seele erquicken.

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Ode an die Kinder der Nacht (Pyramidenfreitag am Montag)

Alle kennen das Sonnenrad, eines der glücksverheissenden Symbole aus Hinduismus, Janaismus und Buddhismus.
Allerdings ist es nur rechtsdrehend der Sonne und dem Licht zugeordnet, dreht es nach links, so wird es zum Rad der Nacht, den dunklen Mysterien und Ma’ha Kali geweiht.
Wer im Zeichen der linksdrehenden Swastika geboren wurde, trägt eine starke Seelenprägung der Aspekte, welche damit verbunden sind.
Das sind die dunklen Mütter, die schwarzen Madonnen.
Sie symbolisieren alles, was sich der Kontrolle und dem Verständnis des Menschen entzieht: Tod, kosmisches Chaos, Naturgewalten, die Feuer der radikalen Transformation, die Rhythmen von Erschaffung und Zerstörung.
Die Menschen haben sie seit je gefürchtet und bildeten sie oft grausam ab: Kali tanzt fröhlich und wild auf Leichen und eine Kette aus abgeschlagenen Köpfen ziert ihren Hals, während sie zähnefletschend das Blut ihrer Feinde aus einem Schädel schlürft.
Sekhmet verfiel einst in einen Blutrausch und hätte die ganze Menschheit ausgelöscht, hätten sie ihre Göttergeschwister nicht aufgehalten.
In jeder Kultur findet ihr das kosmische Chaos in einer Göttin verkörpert.
Die Kinder der Nacht, wie ich sie liebevoll nenne, tragen die Unerschrockenheit dieser Aspekte in sich.
Sie fürchten im Wortsinn weder Tod noch Teufel.
Die Nacht schreckt sie nicht, denn sie wissen, dass Dunkelheit und Finsternis nicht dasselbe sind.
In vielem, was andere als gruselig empfinden, sehen sie Schönheit und sie nehmen die Welt nicht in Schwarz/Weiss wahr, sondern in vielen vielen Nuancen und lassen das so stehen.
In unserer Gesellschaft, die Tod und Dunkelheit verbannt hat und sich weigert, sich mit ihren Schatten auseinanderzusetzen, haben es diese Nachtmenschen oft nicht einfach.
Wenn sie über den Tod sprechen, so tun sie das mit einer gewissen Zärtlichkeit, denn sie wissen, dass er ein grandioses Portal zu vielen neuen Möglichkeiten ist und sie wissen um die ihm innewohnende Heiligkeit.
Das schreckt die ZuhörerInnen und sie betiteln die Erzählende als makaber oder sagen gar, sie habe gewiss einen Todeswunsch.
Die Tatsache, dass Nachtgeborene Traurigkeit als Teil des Lebens akzeptieren und sie ihnen oft willkommen ist, wird ihnen als depressiver Zug ausgelegt.
Zu den Dingen, welche Nachtkindern ungeniert ins Gesicht gesagt werden, gehören: Du bist schräg, dein Humor ist makaber, manchmal grusel ich mich vor dir, du machst mir angst, in deiner Nähe fühle ich mich unwohl, du passt einfach nicht rein, mit dir stimmt etwas nicht.
MIT DIR STIMMT ETWAS NICHT.
Wer dies lange genug zu hören bekommt, beginnt es zu glauben.
Also versuchen diese Menschen, gewisse Themen zu meiden, gefällig und angepasst zu sein und werden sich selber untreu.
Sie entfernen sich von sich selber und ihrer angeborenen Kraft und werden dadurch nicht selten depressiv, weil sie nicht wissen, wer sie sind und: Mit ihnen ja sowieso etwas nicht stimmt.
Wenn du dies liest und dich im Herzen getroffen fühlst, oder dir sogar Tränen über die Wangen kullern, dann wisse, das ist alles für dich.
Besonders das Folgende.

DU BIST GENAU SO, WIE DU SEIN SOLLST!
Dein Kraftfeld wirkt wie ein Obsidianspiegel, in dem sich die Schattenseiten der Menschen spiegeln, doch anstatt dies anzunehmen, projizieren sie die Gefühle, welche ihnen entgegenschlagen auf dich.
Deshalb fürchten sie sich vor dir oder halten dich für unheimlich oder gar böse.
Du sprichst die Wahrheit über den Tod, damit können die meisten Menschen nicht umgehen.
Du legst eine Unerschrockenheit an den Tag gegenüber Angstthemen des Kollektivs, und das scheint den Menschen unnatürlich, folglich ist laut ihnen was kaputt bei dir.
Das Gegenteil ist der Fall, liebes Nachtkind!
Du hast diese wunderbar transformative Kraft der Erde und ihren Wesen zum Wohle mitgebracht, weil deine Seele über die nötige Stärke verfügt, sie zu halten.
Also steh auf, klopf dir den Staub von den Kleidern und besteig erhobenen Hauptes den Thron deines Selbst.
Vergiss nie: Die Quelle allen Seins ist ein schwarzes Loch, der grösste Teil des Universums ist Leere, die zärtliche Umarmung der dunklen Erde ermöglicht dem Sämlein erst das Spriessen.
Wer die Dunkelheit nicht kennt, wird das Licht nie sehen.

Willkommen auf Planet Nummer Drei, geliebtes Lichtgeschwister!

Outfitdetails:
Kitsune Maske: Lily Loy, 70s Bluse: Vintage, Ankh Gürtel: Kill Star, Hose: Nanu, Schuhe: Vegan Molly von Dr. Martens, Halskette: Geschenk, Ring: Dichotomie.

Ab heute finden alle Heil- und Beratungssitzungen wieder per Skype/Zoom statt.
Sphinxenherz macht eine kurze Pause vom 24. – 26. Dezember, ansonsten gelten auch während der Feiertage die üblichen Sitzungszeiten: Mittwoch bis Sonntag jeweils von 16 – 00 Uhr.
Anmeldung nur per Mail: patricia@sphinxenherz.ch oder ihr benutzt den Seiten-Knopf oben rechts, denn alle digitalen Portale führen zu mir.

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