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Kategorie: Tempelkatzen

Pyramidenfreitag

Lasst uns heute unter dem leeren Mond über die Trauer, welche der Tod mit sich bringt, reden.
In einer Welt, in der täglich viele Menschen an einer Pandemie sterben, welche auch der Grund dafür ist, dass Leute nicht bei ihren Lieben sein können in der Phase des Sterbens, scheint das nur angebracht.
Ich möchte darauf hinweisen, dass dies ein Ort ist, an dem Speziesismus kein Platz hat und Trauernde um Menschen genauso wie Trauernde um nicht menschliche Familienmitglieder und Freunde willkommen sind.

Ich war acht Jahre alt, als ich sah, wie ein Herzinfarkt den Körper meines geliebten Großvaters dahinraffte und er ihn verliess.
Mit zwanzig hatte ich gleichaltrige Gefährten an Unfall, Suizid und Mord verloren.
Als ich meine Praxis als Medium eröffnete, arbeitete ich fast ausschliesslich mit Hinterbliebenen und gab Jenseitskontakte.
Ich begleitete menschliche und nicht menschliche Sterbende, öffnete das Portal, hielt die Energie für sie aufrecht, damit ihr Übergang so friedlich und bewusst wie möglich stattfinden und sie in die von ihnen gewählte Dimension eintreten konnten — oder auch nicht.
Ich kenne die Anatomie des Sterbens und die Abläufe der Ablösung.
Azrael, Anubis: Nennt mir einen Namen des Todes, der Wesen der Regenbogenbrücke oder von Psychopompoi und ich bin wohl bekannt mit ihm.
Und es liegt mir am Herzen, euch zu sagen, dass sie die liebevollsten, sanftesten und zärtlichsten Wesen sind, welche ihr euch im Umgang mit diesen Seelen vorstellen könnt!

Was ändert all dieses Wissen für mich im Umgang mit Trauer?
Gar nichts.
Ich bin ein Mensch.
Jemanden Geliebtes zu verlieren ist die stressigste Erfahrung, welche wir hier machen können.
Dieser Tatsache bin ich genauso unterworfen wie alle anderen.
Gestern vor vier Monaten ist meine geliebte Katze Sirius Shanti Om gestorben und ich bin tief in Trauer.
Ich habe es längst akzeptiert, aber wer sich mit dem Thema auskennt, weiss, dass Akzeptanz keineswegs das Ende davon ist.
Einer der dümmsten Sprüche und eine der bizarrsten Lügen ist, dass Zeit alle Wunden heilt.
Im Falle dieses Kummers sorgt sie lediglich dafür, dass wir uns an den Schmerz gewöhnen, ihn daher nicht mehr als so raumgreifend empfinden.
Aber ich will heute nicht über die Phasen der Trauer reden — welche sowieso als loses Konzept zu verstehen sind und keineswegs der Reihe nach ablaufen, vornehmlich durcheinander und oft überlappend — sondern die Dinge, welche der Tod nebenher einsackt.
Es sind möglicherweise Orte, Lieder, Rituale oder Tätigkeiten, die mit dem Hinschied eines geliebten Wesens ihren Sinn verlieren.
Für mich ist es die Nacht.
Etwas vom Heiligsten in meinem Leben seit meinen frühen Jahren.
Ich bin ein Sternenkind und meine Energie und Kreativität unter deren Baldachin auf dem Zenit.
Wie es der Name schon sagt, verhielt es sich bei Sirius ebenso und sie war meine treue Gefährtin bei allem, was ich nächtens tat und schuf.
Ohne sie fühle ich mich nachts klein, einsam und völlig verloren, als hätte mir die Dunkelheit ihre Magie nie offenbart.
Meine Kreativität habe ich nicht eingebüsst, aber es ist mir nicht mehr möglich, unter dem Mond zu schaffen.

Das ist hart für mich.
So sehr, dass ich meinen Wachrhythmus gedreht habe und schlafe, wenn draussen die Sterne funkeln.
Ich mache kreativ, was ich kann, bin mit den Resultaten selten zufrieden und muss akzeptieren, dass ich diesbezüglich tags nie in Hochform sein werde.
Es ist, wie es ist.
Das Unterrichten und Heilsitzungen sind für mich Phasen der Erholung, da ich währenddessen dermassen hochgefahren und konzentriert bin, dass das Ich und seine Sorgen nicht stattfinden.
Ja, wenn ich so arbeite, bin ich sogar glücklich.
Dafür bin ich sehr dankbar.

Möglicherweise wird die Nacht einmal wieder so heilig für mich, wie sie es war.
Osiris nimmt Dinge mit in sein Reich, balsamiert und bandagiert sie ein, manche zur finalen Transformation und manche, um sie zu wandeln und zu gegebener Zeit zu uns zurückzuschicken.

Wenn es um Trauer geht, ist Zeit von keiner Relevanz.
Also nehmt Tage und Nächte, wie sie kommen und tut, was ihr könnt.
Wenn nichts mehr anderes geht: ATMET.
Auch wenn ihr euch jetzt nicht vorstellen könnt wie: Ihr werdet dieses Trauma überleben.
Der Tod und die Trauer gehören zum Leben und begegnen uns immer wieder.

Ich umarme und wünsche euch, dass ihr alle friedvolle Momente findet dieses Wochenende.

Bilder, welche nicht meine sind von oben nach unten: Tumblr, Google Search, Museum Rietberg, Google Search.

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Rain Must Fall

Launisches Wetter in meiner inneren und äusseren Welt.
Dankbar, Zeit mit meinem besten getigerten Freund im Atelier zu verbringen, in Stille zu arbeiten und heftige Gewitter all den emotionalen Tumult fortspülen zu lassen.

Die Musik, welche ich heute höre, stammt vornehmlich von Mazzy Star.

Ich wünsche euch einen guten Wochenstart und vergesst nicht, ohne Regen würden wir nicht blühen.

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Pyramidenfreitag

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Ich besitze keine Statue der Göttin Sekhmet.
Das mag jetzt ein bisschen unglaublich klingen.
Genau genommen erscheint es mir selber unglaublich, wenn nicht gar ungeheuerlich.
Also habe ich beschlossen, mir eine zum Geburtstag zu schenken.
Die Suche nach der idealen Figur hat mir bisher endlose Scrollerei das Internet rauf- und runter sowie die Erkenntnis, dass es wirklich viele hässliche Nachbildungen von Statuen gibt, gebracht.

Dafür habe ich in der Vintageabteilung von Etsy mal wieder ein paar Schätze entdeckt, welche ich hier mit euch teile.
Mein Liebling ist zweifelsohne der Isis-Spiegel.

Ich wünsche euch ein gemütliches Wochenende.

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Season In The Sun

Letzte Woche waren wir unglaublich sonnenverwöhnt und am liebsten wäre mensch den ganzen Tag draussen herumgelegen.
Tatsächlich habe ich am Sonntag und Montag im Garten gegessen, was Moonshine sofort zum neuen Normal erklärt hat. Seit Dienstag wird kurz nach Mittag zum Aufbruch herum getänzelt und miaut. Ich leiste der Aufforderung Folge, allerdings in meinem Tempo, was heisst, dass ich noch Kaffee koche, eine Decke und Arbeiten, welche ich gut draussen verrichten kann, einpacke.
Derartiges Trödeln wird vom Mondenkind gar nicht toleriert und ich werde sichtlich genervt und laut angeschnauzt.

Das Selbstbewusstsein dieser Katze!
Ich hege schon länger den Verdacht, das sie im besten Fall ein gut getarnter Tatzelwurm, im wahrscheinlichsten aber eine Chimäre ist.
So oder so wär’s mir lieber, wenn sie nicht herausfindet, dass sie Feuer speien kann.

Unsere Sonnennachmittage waren gefüllt von kleinen Wundern, denn die ersten Schmetterlinge tanzen und das grosse Blühen hat begonnen. Und sie waren gesellig: Mensch stelle sich vor, welch Versprechen eine ausgebreitete Decke und eine darauf sitzende Person in Katzenaugen darstellen. So waren Simba und Kashmir stets zugegen und liessen sich mehr oder weniger gutmütig von der kleinen Babybestie anfallen und herumjagen. Neustens ist auch Sämi, der schlaksige Katerjunge aus dem ersten Stock, mit von der Partie. Einzig der Katzengott bleibt unseren Zusammenkünften fern, da er um diese Zeit auf dem Bett im Tiefschlaf liegt und sich von seinen ausgedehnten Streifzügen erholt.

Ich habe all die Katzengesellschaft genossen, denn die Woche war sehr emotional.
Jede Zeit des Blühens war Sirius‘ Zeit und ich vermisse meine schwarze Sphinx mehr, als Worte beschreiben können.

Deshalb widme ich den Song zum Auftakt der Woche ihr und allen Menschen, welche heute jemanden vermissen, der die Regenbogenbrücke überquert hat.
Terry Jacks Seasons In The Sun.

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Karate Kid

Grossmeister Noodlz hat entschieden, dass klein Moonshine nun stark genug sei, um im Katzenkampf ausgebildet zu werden.
In Anbetracht dessen, dass sie Freigängerin ist und sich draussen gegen dominante Kater wie Kashmir und Simba durchsetzen muss, begrüsse ich seinen Entscheid.

Während er ihre kindlichen Angriffe noch letzte Woche träge mit unbewaffneter Tatze abwehrte, sich Attacken gefallen liess und einfach aufstand und davon schlurfte, wenn er davon genug hatte, so hat sich die Tonart nun gänzlich geändert.
Zwar liegt Henry immer noch auf den Rücken und lädt das Katzenkind zum Kampf ein, allerdings wird jeder Hieb mit einiger Kraft und ausgefahrenen Krallen pariert. Sie wird auf den Boden geschmissen und festgehalten, damit sie lernt, sich aus einer solchen Situation zu befreien. Er zeigt ihr den beherzten Einsatz von Zähnen und den Hinterläufen.
Sie darf immer noch ausgiebig angreifen und kämpfen, aber am Schluss jeder Trainingseinheit wirft er sie beiläufig auf den Rücken, damit sie weiss, dass sie noch nicht soweit ist, es mit einer ausgewachsenen und kampferprobten Katze aufzunehmen.

Das ist gut so, denn im Gegensatz zum sanften Katzengott ist Moonshine angriffslustig und dominant.
Nehmt euch in Acht, ihr Kater da draussen: Die einzige Kätzin hier strebt eher früher als später Quartierherrschaft an und ich weiss aus Erfahrung, dass ein «Nein» für diese stolze kleine Kriegerin nie akzeptabel ist!

P.S. Der Pyramidenfreitag fällt diese Woche zugunsten des Valentintags (Sonntag) aus.

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Sphinxenmond (Pyramidenfreitag am Samstag)

Mondkalendertasche

Donnerstag Nacht stand der volle Mond im Zeichen des Löwen.
Des Zeichens des Herzens und der Sonne.
Eine kosmische Möglichkeit, alte gestaute Emotionen loszulassen, um unser Zentrum zu verjüngen und stärken.
200 Kilo reine Muskelmasse der Löwenmutter aus reinem Gold in unser Herz zu integrieren, für Mut, Stärke und Resilienz, während wir unserer inneren Flamme bedingungslos treu bleiben und folgen, egal was.
Durchtränkt wurden diese Muskelfasern von der silbernen Essenz aus Weisheit, Liebe, Intuition, Mitgefühl und der Güte des Mondes.
Weiss-goldene Alchemie für alle, welche davon trinken mochten.

Wo immer euch euer Weg hinführt, vergesst nie, dass euer Herz euer kostbarster Besitz und zuverlässiger Kompass ist.
Ich wünsche euch ein erholsames Wochenende und plant Zeit ein, euer Herz zu nähren und zu ehren.

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Pyramidenfreitag: Die Tempelkatze

Es war mitten in der Nacht vom 30. November auf den ersten Dezember.
Draussen am Himmel stand der volle Mond, aber ich hatte keine Augen für ihn.
Ich sass zusammengesunken auf dem Sofa, taub vor Schmerz über den Verlust meiner geliebten Sirius und starrte stumpfsinnig vor mich hin, als mir plötzlich auf geistiger Ebene eine winzig kleine Katze erschien und übermittelte: «Ich bin bereit. Ich komme jetzt zu dir.»
Für Menschen, welche damit nicht vertraut sind: Solche Phänomene passieren im Bruchteil einer Sekunde, stellt euch die Sichtbarkeitsdauer eines Blitzes vor.
Die Kunde, dass die obsidianene Sphinx heimgekehrt und eine Stelle als Tempelkatze bei uns vakant sei, hatte sich auf geistiger Ebene also schnell verbreitet in den Katzenreichen.

Kurzerhand tippte ich «Katze sucht Zuhause» in den Computer, denn alles, was ich gesehen hatte, war, dass das Katzenkind nicht in einem Tierheim ist.
Drei Klicks weiter war ich auf der Seite eines Vereins (grossartige Arbeit!), von dem ich zuvor nie etwas gehört hatte und von einem Foto schaute mich die kleine Katze von vorhin an: Unmissverständlich ein Mitglied meiner Familie!

Ihr Name ist Moonshine und er passt perfekt zu ihr. Und zum Umstand, dass sie mich in einer Vollmondnacht aufgesucht hat.
Der Rest ist schnell erzählt: Ich schrieb eine Mail, erhielt am nächsten Tag einen Anruf, informierte die Männer des Haushalts — welche sich sehr freuten! — über das neue Baby, wir machten Terrasse und Wohnung kittensicher, bauten viele gemütliche Nester, welche Henry höchstpersönlich probelag und holten Moonshine am 7. Dezember zu uns.

Der winzige Mond hat das Gemüt und Selbstvertrauen der Sonne und faucht grosse Kater wie Kashmir ungeniert an.
Sie ist ein Kletteräffchen und wir haben entsprechende Veränderungen in der Wohnung vorgenommen, nachdem wir merkten, dass ein Kratzbaum ihren Ansprüchen keineswegs genügt. Eine Matratze wurde gegen die Wand gestellt und Säulen mit Jute eingekleidet und mit Ausgucken versehen.
Henry ist überglücklich, wieder die Rolle des grossen Bruders und Beschützers inne zu haben, lehrt die Kleine Vögel beobachten und bringt ihr Mäuse. Er lässt sich von ihrem kindlichen Enthusiasmus anstecken und erlebt gerade eine zweite Jugend.
Allerdings stellt das Baby Biest die Nerven des sanftmütigen Katzengottes auch ganz schön auf die Probe mit all ihren Kratz- und Beissattacken.

Seit Montag machen wir tägliche Ausflüge in den Garten, ein Spass für die ganze Familie!

Wir sind dankbar, dass in einer dunklen Stunde für uns ein Mond aufgegangen ist, um uns den Weg zu leuchten, uns mit Liebe zu überschütten, als wir sie am dringendsten brauchten und uns daran zu erinnern, dass das Leben eine bunte und chaotische Reise ist, eng umschlungen vom Tod.
Dass ein gebrochenes Herz und grosse Liebe kein Widerspruch sind.
Dass mit jedem Tag eine neue Sonne und die Möglichkeit, von vorne anzufangen, aufsteigen.


Meine Familie wünscht euch und euren Lieben ein frohes Wochenende und all die Heilung, welche euer Herz gerade braucht!

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Wenn Löwen weinen

Hier sollte ich nun erzählen, wie ich auszog, einem kleinen Punk von Krankheit den Arsch zu versohlen und wie ich ihn triumphal auf zellulärer Ebene transformiert habe.
Aber in Wahrheit zog ich aus, einem kleinen Punk von Krankheit den Arsch zu versohlen, um bei der ersten Heilsitzung mit Entsetzen zu sehen, dass der kleine Punk volle Arbeit geleistet und im Körper meiner Katze massiven, irreversiblen Schaden angerichtet hat.
Ich habe weder das Herz noch die Worte, an dieser Stelle mehr zu erzählen.
Also lasst mich nur sagen, dass Sirius Shanti Om auf ihre Lieblingsdecke gekuschelt in den Armen ihrer Familie am letzten Mittwoch ihren kaputten Körper verlassen hat, um sternwärts zu ziehen.

In der Dunkelheit sitze ich draussen und warte darauf, dass in der zweiten Nachthälfte Orion und Sirius erscheinen, während die grosse Sphinx selber glühende Tränen mit mir weint.
Denn wir durchqueren gerade das Feld der Leoniden und erreichen heute Nacht den Höhepunkt, es darf mit bis zu 500 Schnuppen pro Stunde gerechnet werden.
Ich wünsche euch erhobene Blicke und sternklaren Himmel.

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Löwenmutter


Meinem kleinsten Katzenkind, dem hellsten Stern, geht es derzeit elend.
Sie leidet unter dem zweiten Schub einer Krankheit, von der ich dachte, ich hätte sie letzten Dezember komplett ausgemerzt.
Irren ist menschlich.
Deshalb nehme ich den Rest der Woche Blog-frei und kümmere mich um die schwarze Sphinx.
Wer oder was auch immer meinen Katzen schaden will, sollte wissen, dass eine grosse wütende Löwenmutter hinter ihnen steht, welche sie mit ihrem Leben verteidigt.
Also entschuldigt mich, ich muss einem kleinen Punk von Krankheit energetisch in den Arsch treten.
Wenn ihr mögt, schliesst Sirius Shanti Om in eure positiven Gedanken.
Euch allen wünsche ich einen guten Wochenrest!

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Mondkalender 2021

Ich stehe eigentlich nie beim Mondkalender, der neben der Schlafzimmertür an der Wand hängt, wenn ich unsicher bin, welche Mondphase gerade ist.
Vielmehr frage ich mich das, wenn ich im Garten in der Erde wühle oder unterwegs bin, und mich wundere, ob schon Vollmond ist, weil die Leute so aufgekratzt sind.
Die Lösung habe ich mir gleich selber geschaffen: Einen Mondkalender to go!
T-Shirts und Taschen für all euch selenophile Seelen da draussen, die den Erdtrabanten gerne nahe am Herzen tragen, flankiert und beschützt von zwei stolzen Sternsphingen. Hüterinnen von uraltem kosmischem Wissen.

Alle wurden sie von Hand mit grösster Sorgfalt in wunderschöner Glitzerfarbe, welche in den Farben Türkis und Lila irisiert, siebgedruckt — als würde der Mond selber sein sanftes Licht auf den Stoff scheinen.
Alle Textilien stammen entweder aus alten Beständen des Dead Fred Siebdruckateliers oder sind Second Hand T-Shirts, welche ich gesammelt habe. Absolut ressourcenschonende No Waste Produktion. Deshalb gibt es jedes Shirt nur einmal.

Der gesamte Erlös — minus Materialkosten — wird der Tierschutzorganisation Vier Pfoten gespendet, welche Wild- und Haustiere in Not rettet und ihnen ein sicheres und würdiges Leben ermöglicht.
Ein herzliches Dankeschön an den Löwen (Grafik) und den Hasen (Siebdruck), welche ihre Arbeit deshalb grosszügigerweise gespendet haben!

Portal zum Shop

Ich wünsche euch allen einen gesegneten Vollmond und schönes Wochenende!


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Pyramiden-Prioritäten

Möglicherweise habt ihr bemerkt, dass der Pyramidenfreitag letztens ausgefallen ist.
Skandalös, ich weiss!
Den Grund dafür seht ihr oben in der Mitte.
Darf ich vorstellen?
Das ist Bastets jüngste Tochter; Seschen.
Sie hat sich letzthin mitten in der Nacht aus Papier manifestiert und erzählt mir seither ihre Geschichte, wann immer ich dafür Gehör und Zeit zum Aufschreiben finde.
Ich bin ziemlich fasziniert von ihr und den Dingen, die sie zu berichten weiss, darum hat sie zweimal in Folge dem Pyramidenfreitag die Priorität stibitzt.
Diese Woche ist er allerdings zurück.
Und nun entschuldigt mich, Seschen wartet auf mich in den Hallen von Thot.

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Welcome To The Hotel Catifornia

Scheinbar ist die Terrasse jetzt ein offizielles Katzenhotel, wo die fantastischen Vier abwechslungsweise oder zeitgleich abhängen.
Simba verbringt den Grossteil seines Tages hier und es ist erstaunlich, dass er gerade anderswo war, als ich Bilder gemacht habe.
Kashmir hat alle Schüchternheit abgelegt und fläzt gerne mal auf dem Tisch oder auf einem zum Trocknen hingehängten Badetuch. Schaut euch sein zufriedenes Grinsen an!
Er ist mittlerweile äusserst verschmust, an seiner Fauchpolitik hat das allerdings nichts geändert.
Henry Gott Noodlz hält gewöhnlich auf dem grünen Teppich Hof, egal, ob der ausgelegt oder zusammengeknüllt ist.
Sirius ignoriert die Jungs meistens einfach.
Heute war sie beschäftigt mit ihrem frisch gewaschenen Tuch, welches ich ihr am Dienstag aus dem Brockenhaus mitgebracht habe.
Natürlich sind Sterne drauf und natürlich ist es dünn (ein Tischtuch), denn unser Pantherchen mags nicht allzu weich. 
Die kahle Stelle am Bein hat sie Grasmilben zu verdanken.
Garstige, winzige, orangefarbene Biester, welche funktionieren wie Zecken und Mensch und Tier gleichsam plagen. Anstelle von Blut saugen sie Lymphflüssigkeit und beim Loslassen sondern sie ein Sekret ab, das Juckreiz auslöst, der einen die Wände hochtreibt. Oder als Katze eben die Haare ausreissen lässt. Prophylaxe für die Fellnasen ist semi wirksam.

Bei euch möchte ich mich mit dem grossartigen Eagles Song dafür entschuldigen, dass ich mich beim Titel zu einem so unterirdischen Wortspiel habe hinreissen lassen!
Mögt ihr auf seinen Schwingen in einen friedlichen Donnerstagabend gleiten.

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Sit With Elders Of The Gentle Race

Wer dieses göttliche, anthrazitfarbene und offensichtlich aus Sternenstaub bestehende Wesen ist, fragt ihr?
Das ist mein Freund Kashmir, er lebt im Haus gegenüber, gemeinsam mit Winnie.
Den Freundschaftsstatus haben wir erst gerade erreicht und ich kann euch sagen, ich musste mir sein Vertrauen hart erarbeiten!
Ich habe zuvor noch nie eine so schüchterne und schreckhafte Katze getroffen.
Zwar habe ich sein Köpfchen im Winter und Frühling ab und zu aus dem Gras im Garten lugen sehen, aber sobald er mich erspäht hat, hat er sich flach auf den Boden gedrückt und ist wie eine zu kurz geratene, beleibte graue Schlange davon geglitten.
Anfang August ist er ab und zu auf unsere Terrasse gekommen, um in einem der vielen bequemen Nester, die wir für den Katzengott und seine Sternschwester eingerichtet haben, zu schlafen.
Kurz darauf besuchte er uns täglich.
Meine Präsenz reichte allerdings schon, damit er davon flitzt.
Langsam hat er sich an mich, meinen Geruch und meine Stimme gewöhnt.
Schliesslich durfte ich Wäsche aufhängen und Blumen giessen, ohne dass er weggerannt ist.
Es dauerte eine Weile, bis er sich herangerobbt hat, um an meiner Hand zu schnuppern.
Ich wurde und werde häufig angefaucht, damit ich mir nichts einbilde und klar ist, dass ich es mit einer wilden Bestie zu tun habe, welche mich in Stücke reisst, wenn ihr danach ist.
Damit kann ich leben.
Die obenstehenden Aufnahmen wurden alle heute Nachmittag gemacht. Ich habe mich um die Blumen gekümmert, als ein grauer Schatten geschlichen kam und mich zur Begrüssung angefaucht hat.
Ich habe mich auf den Boden gehockt und Kashmir setzte sich zu mir.
Ich habe ihm meine Hand hingehalten, er hat sie geleckt und seinen Kopf kurz daran gerieben, um dann, wie ihr oben seht, zu posieren.
Ein Zeichen, dass wir offiziell Freunde sind und ich damit angeben darf.
Damit ihrs wisst: Ich bilde mir einiges darauf ein!
Ich weiss übrigens nicht, wie der Kater wirklich heisst und es ist mir egal, denn ich wollte schon immer einen Stubentiger nach diesem Led Zeppelin Song benennen.
Seien wir ehrlich, ich werde nie eine Katze treffen, zu der Kashmir besser passt als zu diesem dunkelsilbernen Prinzen.

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Pyramidenfreitag

Morgen ist Weltkatzentag.

Nutzen wir doch die Gelegenheit, uns mit der Entstehungsgeschichte der Stubentiger zu befassen.

Es war einmal im alten Ägypten, da legten die Menschen grosse Kornspeicher an. Das lockte clevere Mäuse- und Rattenvölker an, die dort in Hülle und Fülle lebten und sich brav vermehrten. Diese Tatsache sprach sich unter spitzohrigen Wüstengöttern herum und viele von ihnen kamen herbei, denn sie frassen gar gerne Mäuse und Ratten. Das taten sie denn auch, zur grossen Freude der Menschen, welche sich als äusserst geschickte Fellkrauler erwiesen. Dies wiederum gefiel den kleinen Göttern, denn sie waren eine schmusige Gesellschaft. Also blieben sie, unterwarfen sich charmant nebenbei die Menschen, welche fortan dem Kult der kleinen Götter frönten und sie nach deren Sprache, Mau nannten.
Das Obige oder eine Variante davon gilt heute als die Zähmungsgeschichte der Hauskatze.

Soweit so gut, aber das erklärt noch nicht, woher diese Wüstenkatzen kamen.
Radikalere Zweige der Forschung gehen davon aus, dass die Katzen die Hirnströme der alten Ägypter aus dem Weltall manipuliert und ihnen die Idee mit den Kornspeichern implantiert haben, damit ihre Versorgung gewährleistet sei, wenn sie auf der Erde landen, um die Weltherrschaft anzutreten. Während Letzteres heute eine unbestrittene Tatsache ist und sich Katzen zuweilen unmissverständlich extraterrestrisch aufführen, so fand man doch nie Raumschiffe.
Also folgen wir heute einer anderen Spur, denn sowohl die Ägypter, als auch die Mesopotamier haben Hinweise hinterlassen:

Als ich die Narmerpalette (oben) zum ersten Mal gesehen habe, war ich platt.
Dann dachte ich «Abgefahren, die hatten Raubkatzendinos!»
Zeigt ein Bild der Palette einem Kind und es wird euch ohne Umschweife sagen, dass das Katzendinos sind.
Der Archäologie ist das Naheliegendste, wie so oft, komplett entgangen und sie nannte die abgebildeten Wesen Schlangenhalspanther oder Serpopard. Das fand die Altorientalistik doof und wollte ihren eigenen Namen dafür: Schlangendrache.
Und dann taten alle, was in der Archäologie üblich ist, wenn es an Beweisen mangelt: Man gibt den eigenen Senf dazu und erhebt ihn zur These.
Ist ja in Ordnung, ich wünschte nur, das Jobprofil würde ausdrücklich «weit überdurchschnittlich viel Fantasie» verlangen, dann wäre der Senf viel amüsanter.
Egal.
Ich möchte nur noch kurz auf die umeinander geschlungenen Hälse verweisen: Ein Indiz dafür, dass schon die Katzendinos schmusig waren.

Ganz ohne die oben stehenden Darstellungen gesehen zu haben, erkannte die amerikanische Popsurrealistin und Paläontologiefan Mab Graves, dass Katzen früher Dinos waren.
Ohne Umschweife begann sie, die liebenswürdigen Kreaturen, welche sie Dinokitties nennt, zurück in die Welt und ins menschliche Bewusstsein zu bringen.
In allen Farben und Grössen, gezeichnet, gemalt, gefilzt, gegossen.
Sie leben auf T-Shirts und Taschen, es gibt sie als Pins und Aufnäher.
Brauche ich zu erwähnen, dass sie die Herzen im Sturm erobert haben?

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Möglicherweise spielt es keine Rolle, ob Katzen mal Dinosaurier waren oder sich in vollendeter Form hergebeamt haben: So oder so gehört die Weltherrschaft ihnen und wir können doch froh sein, dass unsere Unterwerfer so niedlich und zu klein sind, um uns zu fressen.
Würdigt sie, was das Zeug hält und frohes Wochenende.

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Pyramidenfreitag

Während der Regierungszeit von Amenophis III ( 1388 —1351 vor Christus, 18. Dynastie )
kam eine grosse Not in Form der Pest über Ägypten.
Um das Übel abzuwehren, liess der Pharao im Mut Tempel zu Karnak um die 700 Statuen der Meisterheilerin, Beschützerin des Lebens — kurz der Sphinx selber — aufstellen: Sekhmet, der Machtvollen.

Einige bewachen noch heute diesen Ort, viele der Steingöttinnen sind allerdings über den ganzen Globus verschleppt worden.
Zum Beispiel nach London ins British Museum, wo der Löwe vor sehr vielen Monden mit ihnen posiert hat.
Die zwei stehenden Figuren mit den Lotusblumen mag ich besonders gerne.
Eine Büste steht im Antikenmuseum Basel und es ist weniger Monde her, dass wir geknutscht haben.

Der ägyptische Saal in Letzterem wird bis zum Winter rundum erneuert und ich freue mich schon, der himmlischen Mutter dann einen Schmatzer aufzudrücken.
Beruhigt euch mal, ich habe schliesslich noch nie ein «Küssen verboten»-Schild im Museum gesehen.

Bitte entschuldigt die qualitativ gruseligen Handybilder!
Falls ihr nie in den genannten Museen wart: Weder ist das Licht dort rosenrötlich, noch ist es neblig.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

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Pyramidenfreitag

Ich wünsche euch von Herzen einen wunderbaren Mai!


Hier war es diese Woche still und das Ende des Aprils ist schnell erzählt: Ich habe das meiste davon verschlafen, weil mich eine fiese Grippe angesprungen hat (Nein, nicht DIE Grippe, das wurde gestern getestet).

Lasst uns Beltane in Schönheit begehen.
Im Onlineshop der Königin der Kristalle, Lily Loy, sind seit gestern neue Illustrationen erhältlich, welche frau einfach herunterladen und ausdrucken kann. Nach Belieben als Tätowiervorlage, zum Ausmalen oder einfach zum Aufhängen und geniessen zu gebrauchen.
Isis ist nur eine von ihnen und der Link unter ihrem Bild transportiert euch direkt in den Shop. Viel Spass!

Pyramidenbilder via El Hieroglyph.
Ein wunderbarer Ort, um sich zu verlieren und träumen.

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Pyramidenfreitag

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Es ist mir schleierhaft, wie ich diese geheimnisvoll reizenden Sphingen von Multimediakünstlerin Rae Swon erst heute entdecken konnte.
Sie selber nennt sie Chimären und ich würde am liebsten alle sofort adoptieren.
Weil nicht nur das Handwerk sagenhaft ist, sondern auch die Ethik: Rae filzt ihre Kreationen aus Pflanzen- und Synthetikfasern. Der Katzenkult applaudiert!
Neben Katzenartigen gibt es noch zahlreiche andere wunderliche Wesen zu bestaunen, also gehet hin und weidet eure Augen!

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Die Zärtlichkeit der Stille

Eine Installation im Schlafzimmer.
Entstanden heute, Montag Vormittag.

Nur weil sich die Bühne geändert hat, fällt der Auftritt nicht aus. Sollte er auch keinesfalls. Der Dialog zwischen sich und dem eigenen Werk ist auf eine ganz neue Weise eröffnet. Kein Termin funkt dazwischen, kein Beifall und keine Kritik von aussen, keine Ablenkung. Ein unglaubliches Geschenk für alle, die sich darauf einlassen mögen.
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Pyramidenfreitag

Falls ihr euch neulich gefragt habt, zu welchem Pantheon Henry Gott Noodlz denn eigentlich gehört, hier ist die Antwort.
Manchmal verschmelzen wir auch einfach zu einer Himmlischen.
Was wiederum die Frage beantwortet, wie das mit zoomorphen Unsterblichen funktioniert.

Der Pyramidenfreitag ist zurück!
Weil ich ihn mag, vermisst habe und die alleinige Herrschaft über diesen Blog habe.
So ist das.

Grafik: der einzig wahre Löwe.

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Zwischenwelten

Der Katzenkult zieht in einen neuen Tempel.
In einer alten Uhrenfabrik zu leben bedeutet, dass die Räume so lichtdurchflutet sind, dass man morgens nach Sonnenaufgang besser eine Sonnenbrille aufsetzt, um Kaffee zu kochen.
Damit kann es mein altes Atelier beim besten Willen nicht aufnehmen.

Nun befinde ich mich in einer Art Zwischenwelt: die eine Hälfte hier, die andere dort, Chaos überall.
Das ist der Ort, um Archivkisten zu durchstöbern und vergessene Arbeiten mit neuen Augen zu betrachten.
Mit den meisten ist man visuell und technisch nicht mehr einverstanden, für einige muss man sich im Nachhinein für Letzteres loben und wenige sind so persönlich, wie sie es waren, als man sie gemacht hat.
Auf die Katze im Raumanzug trifft gerade alles zu.
Weil sie meinen persönlichen Legenden entstammt.
Der Dimension, in die ich anderen durch meine Werke zwar Einblicke gewähren kann, aber das Portal dorthin müssen sie selber erfühlen.

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Wild Child

Lady Panther bei unserer heutigen Schleichtour um das Haus.
Noch ist meine Anwesenheit erwünscht, weil diese Katze sich mit allem gerne Zeit lässt.
Aber ich denke, wenn Frühlingsdüfte in der Nase kitzeln, wird unsere schüchterne Sirius recht schnell eine so stolze und unerschrockene Freigängermieze wie ihr Bruder.

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Katzenparty

Die Einzigen, die an Weihnachten beschenkt werden, sind unsere Katzenfreunde.
Unsere befreundeten Katzen, nicht Menschen, welche sie mögen, um genau zu sein.

Alle Samtpfoten haben ein Fläschchen Baldrian bekommen. Wer schon gesehen hat, wie ein Stubentiger ein paar Tropfen davon leckt, weiss, wie viel Wohlsein und Freude ihnen dies bereitet. Zudem ist es ideal für nervöse, ängstliche und unruhige Katzen, da es, wie auch bei Menschen, ihr Nervensystem beruhigt.

Und so einfach geht das:
Baldrian im Glasfläschchen gibt es in jeder Drogerie, Etikette gestalten und fertig!
Wenn die zu beschenkende Katze noch kein Plüschtier oder Kissen besitzt; die Brockenhäuser sind voll davon und sie kosten fast nix.
Idealerweise ein Stofftier in Beutegrösse wählen und, falls es eine pelzige Textur hat, gerne daran zupfen, um die Qualität zu prüfen. Sie muss der rauhen Zunge der Spitzohren schon standhalten.
Auch prima sind Nadelkissen aus glatter Baumwolle, einfach eingehend auf vergessene Nadeln prüfen. Wer selber nähen will, findet im Brocki bestimmt hübsche Stoffe und Füllmaterial.
Die Plüschis mit der nächsten Waschladung 30-40° waschen und schon sind sie bereit für ihre neue Aufgabe.

Ein Fläschchen Baldrian hält locker zwei Jahre und das ist doch ganz schön viel Freude!
Nala und Samba haben die, laut ihrer heute Morgen angekommenen Karte, auf jeden Fall, ebenso wie offensichtlich Jackie und Simba.

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Deck The Halls

Henry Lord Noodlz ist seit 2017 selbst ernannter künstlerischer Leiter für Weihnachtsdekoration aus Leidenschaft.
Als er neulich gewissenhaft und vermeintlich Kraft seines Amtes die Befestigung der Lichterkette am Grillhäuschen inspizierte, habe ich es nicht übers Herz gebracht, ihm zu sagen, dass die wohl eher für lauschige Sommerabende gedacht ist.

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Pyramidenfreitag

CULT

In dieser Serie aus dem Jahr 2009 haben die russischen Zwillingsschwestern und Puppenmacherinnen Lena und Katya Popovy den perfekten Balanceakt zwischen Tradition und Neuinterpretation geschafft. Ihre Figuren verschmelzen Gottheiten, Pharaonen und Totenkult in sich, sehen gleichzeitig modern aus und als entstammten sie einem Altägyptischen Grab.
Gänsehaut vor zehn Jahren, Gänsehaut heute.

Alle Bilder via Pinterest.

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Nachtmagie

Nachts um drei, da sitze ich auf dem Boden und arbeite vor mich hin. Unprätentiös, konzentriert, kaffeeschlürfend. Ich höre nur das leise Singen der Sterne, den Wind, das Prasseln des Feuers im Ofen und Henry, der wie ein Baby Dinosaurier quiekt, wenn er sich auf der Decke davor genüsslich rekelt, um in einer anderen Position gleich wieder einzuschlafen. Sirius will dann vom Wasserhahn trinken, aufgeregt herumrasen und stolz unter lautem Triumphgeheul Blätter, welche sie draussen im Sturm erlegt hat, hereintragen. Wir sind Kinder der Sterne und die Nacht und ihre Magie gehören uns. Nebenan schnarcht manchmal der Sohn der Sonne, welcher in aller Frühe mit seinem Gestirn aufsteht und strahlt.

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Fünf Dinge am Donnerstag

  1. Mir scheint, ich hätte euch erst kürzlich die erste Rose aus meinem Dachgärtlein gezeigt. Und doch wohne ich seither in einem andern Haus mit einem andern Garten und zeige euch nun die letzte Rose, welche an einem völlig andern Strauch gewachsen ist. Es liegt in der Natur der Kreise, sich zu schliessen. Unsere Vorstellung wie, hat aber nur selten etwas mit der Realität zu tun. Löwenornament: Cachet.
  2. Von Zeit zu Zeit tausche ich Papier und Leim gegen andere Materialien ein. Die Technik bleibt aber immer dieselbe. Es ist ein Lebensthema von mir, alte, manchmal beschädigte und ungeliebte Dinge auseinanderzunehmen und ihnen zu einem neuen strahlenden Leben zu verhelfen. Als Heilerin mache ich nichts anderes. Für meinen Sphinxenpatch habe ich ein T-Shirt aus dem Brockenhaus, eine Lieblingsjeans, welche an manchen Stellen zerfetzt war und ein Paar Flügel, die man an Schuhen befestigen kann (Geschenk, welches zu diesem Zweck nie zum Einsatz kam), rezykliert. Genäht habe ich das Ganze mit Regenbogen-Glitzerfaden, den ich im Brockenhaus gefunden habe. 100% umweltfreundlich, 1000% fabelhaft. Jeansjacke: Kleiderkreisel.
  3. Weil ich meinen regulären Anfängerinnenkurs im orientalischen Tanz diese Woche nicht besuchen konnte, durfte ich bei den Fortgeschrittenen nachholen. Kinder, mir tun Muskeln weh, von denen ich weiss, dass sie im menschlichen Körper gar nicht existieren. Goldener Fransenschal aus den 70s: ein Geschenk von Seventyseven Vintage.
  4. Karma Solid Perfume geschenkt bekommen und jetzt bin ich süchtig danach. Damit rieche ich nach buntem Sonnenschein, da lacht mein Hippieherz. Ich will unbedingt auch die flüssige Version davon. Möglicherweise schmuggelt ja eine aufmerksame Weihnachtselfe ein Fläschchen in meinen Adventskalender?
  5. Ich gehöre nicht zu den Menschen mit einem Innendekorationsflair und unsere Wohnung ist sicher noch weit davon entfernt, fertig eingerichtet zu sein, aber sie ist gemütlich und der letzte Schliff eilt nicht. Es hat mit mangelndem Interesse zu tun und damit, dass wenn man konsequent gebrauchte Möbel kauft, es manchmal länger dauert, bis man findet, was einem vorschwebt. Aber das Warten lohnt sich immer — dieses thailändische Schubladenmöbel aus den 50s ist der mit Abstand coolste Beweis dafür.
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Pyramidenfreitag

SPHINX SUCHT NEUES ZUHAUSE

Eines meiner älteren Sphingenkinder, Nebet-Anch, möchte das Mutterschiff des Katzenkultes verlassen und in die Welt ziehen, weil — ich zitiere— „Das einstmals ruhige Atelier zum reinsten Tummelplatz für Sphingen geworden ist. Jetzt habe ich Dichtestress“
Pfff, Dichtestress! Das hat sie nur gesagt, weil sie weiss, wie unsäglich beschissen ich diesen Begriff finde.

Wer sie gerne aufnehmen möchte, sollte bedenken, dass sie die einzige Sphinx in der Tempelanlage sein will, inkarnierte Katzen ein Muss, Hunde toleriert/ignoriert.
Von der neuen Person wird erwartet, dass sie sich lückenlos an ihre letzten neun Leben erinnert, Teilerleuchtung erwünscht, Gesamterleuchtung als Ziel dieses irdischen Daseins Voraussetzung.
Wenn sie sich in dieser Dimension befindet, hält sich Nebet-Anch in einem Papierportal des Formates A4 auf und fixiert ihren Menschen unablässig. Falls sie spricht, wird es sich um eine hochkomplexe, kryptische Frage handeln, eine Verarsche (Dichtestress) oder aber sie kritisiert ungeniert das Leben und Handeln ihres Prüflings. Genau Letzteres wird man nämlich, wenn man sie bei sich wohnen lässt.

Nebet-Anch und ich freuen uns auf eure Bewerbung per E-Mail. Weil die Anforderungen auf praktisch alle zutreffen, prognostiziere ich ganz schönen Dichtestress im Posteingang.

Ägyptisches Kleid: Brockenhaus.



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Schnappschuss einer Erscheinung

Niemand mag es gerne, überraschend fotografiert und wo möglich noch gleich vom Blitz geblendet zu werden.
NIEMAND.
Das ist auch in anderen Dimensionen so. Schüchternen Engeln direkt ins Gesicht zu blitzen, trägt einem garantiert irritierte und leicht ärgerliche Blicke ein.

15 Schnappschüsse des verdutzten Engels stehen zur Adoption bereit.

Ich darf an dieser Stelle sagen, dass dies, mit Ausnahme von Postkarten, die allerersten Drucke meiner Arbeit sind.
Aus ökologischen Gründen verzichte ich in der Regel darauf.
Diese Schmankerln sind also eine seltene Angelegenheit und die Möglichkeit, ein erschwinglicheres Werk von mir zu kaufen.

Wer sich zur Adoption entschliesst, ist nicht nur ein generell fabelhafter Mensch, sondern hilft auch noch dabei, die Futterkammern von Tierheimen zu füllen für den Winter, da ein Teil des Erlöses jedes Bildes zu diesem Zweck in Katzenkult-Manier gespendet wird.

Ich habe 10 Drucke auf glattem, fünf auf körnigem Papier, Grösse ist A6. Alle signiert und gestempelt. Wer einem der kleinen grantigen Kerlchen ein Zuhause geben, oder es in den Weihnachtsstrumpf einer lieben Person stecken will, darf mir gerne eine E-Mail schicken.

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Someone To Watch Over Me

Wohlig eingehüllt in würzige Schwaden Nag Champa und den melancholischen Samt, der George Michaels Stimme ist, arbeite ich fleissig an neuen Projekten.
Für euch in der Zwischenzeit Spielereien aus meinem Skizzenbuch.

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Sirius Nocturna

Die schwarze Sphinx schreitet durch den mondhellen Garten.
Obsidianen, aus ihren Augen blickt grün-goldene Ewigkeit.
Sie sieht alles, wittert alles, hört alles.
Die duftenden Blumen, die fallenden Blätter, die weissen Falter, höflich tanzende Boten der Verblichenen.
Der Fluss murmelt seine üblichen Geschichten aus vergangenen Zeiten, doch sie schenkt ihm keine Beachtung.
Nicht heute Nacht.
Hier und Jetzt feiert sie Kommunion mit sich und dem Leben selbst.
Angetan von solcher Heiligkeit lächelt der Vollmond, der keineswegs ihre Grossmutter ist, silbernen Segen in ihre seidig wallende Mähne.

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Pyramidenfreitag

Mein liebstes ägyptisch inspiriertes Herbstoutfit. Lauter alte Favoriten, denn wenn ich etwas mag, dann bin ich eine treue Seele.
Als ich vor Jahren eine Jeansjacke mit ägyptischem Flair wollte, blieb meine Suche erfolglos. Dann fand ich dieses graue Bikerjäcklein Second Hand und es war Liebe auf den ersten Blick. Links und rechts eine Isis auf den Oberarm gesiebdruckt, einen Patch auf den Rücken genäht, Bastetpin ans Revers, et voilà! All die ägyptische Gewandung, die mir vorschwebte.

Manchmal muss frau die Dinge selber in die Hand nehmen, sonst wird das nix.

Katzenmini: Kleiderkreisel, Mütze: Ileaiye, Gepardshirt: Geschenk, Bandana: eigenes Design, Kristalltasche: Lily Loy, Schmuck: Rosy Revolver, Jean Burgers, Nightbreed Creations, Plutonia Blue, Gypsy Silver, Farjil, Vintage und Geschenke, Spiegel: irgendwann Irgendwo gekauft, Pyramide: Shadow of the Sphinx, vegane Badebomben Karma und Bewitched , Stiefel, Gürtel, Schmuck- und Kerzenschale: Brockenhaus, Strohblumen: alle selber gezogen.

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Eine von denen

Ich gehöre zu diesen Herbstkindern, deren Herz höherschlägt, wenn die Temperaturen sinken, die Nebel wallen und sich dramatisch in Szene setzen, wenn Stürme heulen und Regen tagelang fällt. Ich mag es, mich zwiebelschichtig in kuschelig warme Kleidung zu hüllen und durch eine Welt zu wandeln, die ihre Farben chamäleonartig ändert und unter rot-goldenem Blätterschauer zu tanzen.
Und das Licht!
Oh dieses flüssige Herbstlicht, welches in jeder erdenklichen Nuance, perfekt fällt. Keines der obigen Bilder wurde in irgendeiner Form nachbearbeitet.

Wenn Persephone in die Unterwelt hinabsteigt und wir im Oktober und anfangs November den Totengottheiten, Psychopompoi, den Verstorbenen und der Anderswelt huldigen, dann ist mein Universum im Lot.

Beim Erkunden unseres neuen Quartiers sind wir auf eine Scheune gestossen, in der liebevoll ausgestellte Kürbisse zum Verkauf stehen. Wie wunderbar! Vier Stück haben wir uns ausgewählt für einen kleinen Herbstaltar bei der Terrassentür.

Die Steinkatze hat der Löwe geschenkt bekommen, Katzenwindlicht: Cachet.

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Simba

Leute, sagt Hallo zu meinem fabelhaften neuen Nachbarn Simba.
Der 13-jährige Kater ist stets zur Stelle, wenn wir eine neue Fuhre Umzugskartons anschleppen und übernimmt geflissentlich die Qualitätskontrolle für all den Kram, welchen wir auspacken. Schliesslich ist er der Chef hier und was wir bringen, sind Geschenke für ihn. Alles wird ausführlich beschnuppert und probegelegen. Das Prädikat «besonders wertvoll» verlieh er unserem Mützen- und Schalkorb, in welchem er binnen Kurzem in Tiefschlaf fiel.
Ich dagegen erhielt als Liegefläche ein «gut» und ein «mangelhaft» als Kratzbaum. Der soll schliesslich nicht zucken und maulen, wenn Katz ihre Krallen dran wetzt.

Ich kann mir zwischen Simba und Henry eine wunderbare zukünftige Freundschaft vorstellen. Für Sirius wird die Situation vermutlich eine grosse soziale Herausforderung.

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Pyramidenfreitag

Zum Glück kennen sich Gottheiten mit der Ewigkeit aus.
Sie werden im neuen Heim nämlich noch bis Sonntag in einer Woche geduldig auf dem Ofen sitzen müssen, bis wir endgültig einziehen und ihnen einen neuen Schrein bauen.
Beim Entrümpeln hat der Löwe eine Nofretetestatue gefunden, welche sein Grossvater selig vor Dekaden im Neuen Museum Berlin erstanden hat. Die Königin scheint mir in Gesellschaft von Katzen und Flora recht zufrieden.
Nun, wer wäre das auch nicht?
Euch allen wünsche ich ein frohes Wochenende!

Die drei kleineren Bastetstatuen: aus Kairo, Pyramide: Shadow of the Sphinx, grosse Bastet: Brockenhaus, Pflanzen: beide vor dem sicheren Tod gerettet.

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Pyramidenfreitag

Die göttliche Weiblichkeit tanzt.
Egal wie unser Körper gebaut ist oder wie wir unsere Genderzugehörigkeit definieren, wir alle sind aus dem Stoff der puren Freude gemacht. In uns allen wohnt eine Göttin, die nur darauf wartet, erweckt zu werden. Also braucht euren Körper, wozu er geschaffen wurde: Erlebt ihn, bewohnt ihn, geniesst ihn.
Lasst die Hüfte kreisen, lockert die Schultern, Beine und Arme sollen tun, wonach ihnen ist und eure Wirbelsäule wird zur Schlange. Macht euch weit, weich und fliesst, bis die Kundalinienergie aufsteigt, euch in Ekstase versetzt und ihr wirbelt wie ein Derwisch.
Feiert euch selber, euer Leben, euren Körper, eure Einzigartigkeit, denn all diese Dinge sind doch ein grosses Wunder.

Mögen die Beats Antique euch in Schwung bringen.
Frohes Wochenende euch allen.

Anhänger: El Hieroglyph

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Das Orakel vom Unteren Quai

Die Schildpattsphinx sagt, der Herbst sei nur noch einen Katzensprung entfernt.
Jackie Kamikatze ist seit zehn Jahren das präziseste Wetterorakel, welches ich kenne. Ihr solltet daran nicht zweifeln, jemand mit solchen Augen sieht in allen Dimensionen klar.

70s Kissenbezug am Samstag im Brockenhaus gefunden. Jackie’s ganze Ausstattung gehört zum Coiffeursalon nebenan, wohin sie vor über einem Jahr ihren Wohnsitz verlegt hat.

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Wo Katzen träumen und Blumen blühen

Skat der Wunscherfüller war im August so souverän wie eh und je. Der Stern hat sich meiner präzise ausgearbeiteten Blaupause für unser neues Heim angenommen und sie im Nu manifestiert.
So findet unser Leben diesen Monat zwischen Kisten, Sortieren, Verpacken, Zügeln und Einrichten statt. Abschluss und Neubeginn geschehen simultan.
Wir tauschen unser lärmiges aber auch bequemes Stadtleben gegen Ruhe und Beschaulichkeit auf dem Land ein. Freude und Dankbarkeit sind gross!

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Montag, volle Kanne voraus!

Einmal Coffee mit ganz viel Meow, please!
Der mitternachtsschwarze Kaffee und ich, das ist die grosse Liebe, während den Tee und mich lediglich ein loses Wintergeplänkel verbindet.

Heute setze ich meine Recherchen über Kaffeelegenden und Mythen für ein Projekt für die Epicerie Batavia fort und beginne mit den ersten Entwürfen.
Was ich da zusammenbraue, wird Anfang Sepember enthüllt.

Die senfgelbe Tasse hat mir meine Nachbarin gestern zum Abschied geschenkt und ich könnte mir keine Farbe vorstellen, welche besser zu diesen sonnendurchfluteten Augusttagen passt. Vielen Dank, Silvie!
Den Ring habe ich aus einem Messinglöwen aus dem Brockenhaus gewerkt. Macht das zu Hause nicht nach, Kinder! Das Teil ist so schwer, der Finger könnte euch abbrechen.

Ich wünsche allen einen fabelhaften Wochenstart!

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Love Me Like There’s No Tomorrow

Am Freitag haben der Löwe und ich den Tag noch mal genüsslich verbummelt, bevor die Arbeitswelt uns am Montag wieder zurückbekommt. Wir zogen los, um die sanften Pferdepensionäre von Le Roselet, Standort Jeanbrenin zu besuchen, die Natur zu geniessen und unser Lieblingsbrocki unsicher zu machen.

Das ganze Rampenlicht hat sich allerdings die Katze gekrallt, welche mich beim Verlassen des Hofes unmissverständlich aufgefordert hat, mich auf den Boden zu setzten, damit sie auf meinen Schoss klettern, sich wälzen und mich mit Liebe überschütten kann. Streicheleinheiten wollte sie zum Dank keine haben, ich sollte einfach ein bisschen mit ihr reden und sie gewähren lassen. Der Abschied war nicht leicht, sie hat mich nicht gehen lassen wollen und hielt mein Bein fest. Als ich schliesslich von dannen zog, hat sie mir noch kurz nachgeschaut, bevor sie zu einer neuen Mission aufbrach. Mein Herz war tief berührt, voller Dankbarkeit und Liebe.

Die Botschafter der Liebe sind überall, wenn wir sie sehen wollen. Und vielleicht können wir selber welche sein?

Kimono: Fizzen Rework, Shirt: uralt, Hose: Poor Pitiful Pearl, Schuhe: aus den 90s.

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Crimson and Clover

Zwischen Ende und Neuanfang gibt es diesen Moment des Schwebezustands, der Ungewissheit.
Mutig haben wir den vertrauten Status quo losgelassen und den Absprung Richtung neue strahlende Zukunft gewagt.
Alles, was wir jetzt tun können und sollen, ist darauf zu vertrauen, dass das gütige Universum unsere Affirmationen in die Manifestation wandelt, welche uns am besten dient.

Shirt: Pony Gold, Venusring: Artemis Jewellery, andere Ringe: Lhasa, ägyptisches Totenbuch: ein Geschenk, Bastet: auf Etsy gefunden, alle 70s Decken und Liegestuhl: Brocki, Cat Tarot: Rachillu, Totesengel Brosche: Hvitolg.

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Pyramidenfreitag

Der Sommer ist hier und ich kann endlich wieder meinen Lieblingsrock tragen, juhu! Einen 50s Rock, den ich vor Jahren in der Secondhand Abteilung von Fizzen gefunden habe und der schon etliche kleine Ausbesserungen brauchte. Darum halte ich stets Ausschau nach einem potenziellen Nachfolger in Brockenhäusern, Vintagegeschäften und natürlich online.
Dabei ist mir aufgefallen, dass Menschen, welche nur gebrauchte Kleidung kaufen, etwas entgeht, das für mich wahrscheinlich den grössten Reiz an der Mode ausmacht: Lookbooks. Perfekt gestylte, inszenierte und fotografierte Modestrecken, welche die Inspiration beflügeln und Lust auf das Spiel mit der Gewandung machen.
Darum habe ich heute extra für alle altägyptischen Fans aus der Vintage Sektion von Etsy, einen kleines aber feines Leckerli kuratiert. Ich wünsche viel Spass beim Gucken und Träumen von Sonne und Wasser!

Die Kinder der Sonne F/S 19

Badeanzug hier
Sarkophag -Taschenmesser hier
Kephrifoulard hier
Tutankhamun T-Shirt hier
Wadjet -Armreif hier
Zigarettenetui hier
Lapisbrosche hier
Kamelhemd hier
Löwenlampe hier
Uräuskissen hier
Horusvase hier
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Pyramidenfreitag

Die Katzen- und Löwengöttinnen aus dem alten Ägypten sind meine Musen und ich bin stets aufs Neue inspiriert, eine weitere Version ihrer zu kreieren.
Die jüngste Bastet hat Montagnacht das Sternenlicht der Welt erblickt.
Montiert ist sie auf frühmorgendliche Himmelsaufnahmen, welche ich letzte Woche um 5.30h auf dem Dach geschossen habe. Ich habe es mir zum Ziel gesetzt, mehr und mehr eigene Fotos in meine Collagen zu integrieren.

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Geburtstagskinder II

Heute feiern wir zehn Jahre pralles Leben mit Höhen und Tiefen und allem, was dazwischen liegt.
Happy Birthday den unangefochtenen Königinnen des Hauses: Jackie Kamikatze, welche das Quartier mit eiserner Kralle regiert und der klar ist, dass sie heimlich die Geschicke der Welt lenkt und Ruby Rose Royale, der das Treiben draussen zu gefährlich und laut ist und die mit ätherischem Anmut durchs Haus wandelt, im Bewusstsein darum, dass kein schöneres Wesen existiert.
Auf die zehn nächsten Jahre! Bleibt, wie ihr seid, denn ihr macht die Welt mit eurer Divenhaftigkeit zu einem glamouröseren Ort.

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Der Katzensprössling

Ein seltenes Sämlein muss der Wind letzte Nacht in einen Untersetzer auf unsere Terrasse geweht haben, denn als ich heute aufs Dach kam, war da eine grau getigerte Katze gewachsen. Das Giessen habe ich mal gelassen, aber ich bin durchaus gespannt, wie gross so eine Topfkatze wird?

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Pyramidenfreitag



Im Ernst jetzt, wie umwerfend ist diese Katzenmumienkette aus rezykliertem Silber von Allison Bartline?
Man kann sie öffnen und kleine Dinge darin verwahren. Totenkult war nie schicker und ich gebe zu, sie steht schon eine ganze Weile auf meiner Wunschliste.

Was ich in meiner herumtragen würde, weiss ich seit dem Tag, als ich das schmucke Stück zum ersten Mal gesehen habe: die ausgefallenen Schnurrhaare meiner vier Tempelkatzen. Ich sammle sie, denn ich finde es äusserst charmant, durch das Haus zu gehen und unverhofft eine Vibrisse auf dem Boden zu finden. Wie ein kleiner Gruss, ein ich war hier, ein vergiss mein nicht.
Vor Jahren habe ich irgendwo gelesen, dass es bei manchen nativ amerikanischen Stämmen Brauch ist, Vogelfedern zu kleinen Sträussen zu binden und als Gabe auf den Altar zu stellen. Eine liebe Idee dünkt mich, darum sind auch die Schnurrhaare mit einem Faden zusammengeschnürt. Auch sie weilen auf einem Altar, jedenfalls bis zu dem Tag, an dem sie möglicherweise in die Katzenmumie einziehen dürfen …

Bastetanhänger: schon alt, Bastetstatue: aus Kairo.

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Geburtstagskinder

Es scheint nicht allzu lange her, dass wir einen acht Wochen jungen Tigerbuben und seine Pantherschwester aus dem Tierheim geholt haben. Und doch werden die untergewichtigen und traumatisierten Kätzchen von damals heute bereits drei Jahre alt. Stattliche Stubentiger, welche viel Heilung und Liebe erfahren haben und heute stolz, zufrieden und selbstbewusst ihren Platz in der Welt einnehmen.
Happy Birthday Sirius Shanti Om und Henry Lord Noodlz!
Danke, dass ihr euch uns als Familie ausgesucht habt. Ihr macht unser Leben reich, kuschelig und um so vieles lustiger. Für euch stehe ich gerne um fünf Uhr auf und richte Frühstück.



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