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The Original Cat Cult Beiträge

Wild-Romantisch

☥ Wetter, so wechselhaft, dass man sich in Britannien wähnt. ☥ Strom- und Zugausfälle, Erstere romantisch, Letztere nervig. ☥ Fleabag geguckt. Glaubt mir, das wollt ihr sehen, Freunde! ☥ Henry, der mir so viele quicklebendige Spitzmäuse bringt, dass ich sie selber mittlerweile katzenartig schnell einfangen und draussen wieder freilassen kann. ☥ Orgelmusik von Klangmeister Händel. ☥ Bauchtanzkurs, der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. ☥ Neue Projekte keimen, viel zu zart, als dass man bereits darüber sprechen könnte. ☥ Die Aufschubstechniken, mein Atelier neu zu strukturieren, wären mittlerweile Olympia Gold wert. ☥ Erste Schneefälle.

Mein November soweit.

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Transformation

Nur ein paar Schnappschüsse im schwindenden Licht, um euch meinen neuen Rock zu zeigen.
Dieser war bis anhin ein Kissenbezug.
Ich habe ihn auf einem sommerlichen Streifzug mit dem Löwen in einer winzigen Garage, welche jemand zu einem Brockenhaus umfunktioniert hat, gefunden. Ich muss euch wohl kaum sagen, dass ich einem guten Wildkatzendruck nicht widerstehen kann.

Nun, zwei Franken, ein bisschen Zeit und Liebe später habe ich einen fantastischen Leopardenrock und kann davon ausgehen, dass ich ein Unikat trage.
Alles was es zur Transformation braucht, sind Kreativität, Auftrenner, Nadel und Faden und eine tiefe Liebe für Mutter Erde.

Kleider und Schuhe: Brockenhaus, Schmuck: Vintage, selber gemacht und geschenkt bekommen.

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Geh davon aus, dass dein Herz bricht


Nach einer Weile lernst du
den subtilen Unterschied zwischen
dem Halten einer Hand und dem Anketten einer Seele,
und du lernst, dass Liebe nicht Anlehnen
und Gesellschaft nicht Sicherheit bedeutet.


Und du beginnst zu lernen,
dass Küsse keine Verträge sind
und Geschenke keine Versprechen.
Und du beginnst, deine Niederlagen zu akzeptieren,
mit erhobenem Haupt und offenen Augen.
Mit der Anmut einer Frau –
nicht dem Kummer eines Kindes.


Und du lernst,
all deine Straßen im Heute zu bauen,
denn der Boden des morgen ist
zu unsicher für Pläne
und Zukünfte neigen dazu,
mitten im Flug abzustürzen.


Nach einer Weile lernst du,
dass sogar Sonnenschein brennt, wenn du zu viel davon abbekommst.
Also pflanzt du deinen eigenen Garten
und schmückst deine eigene Seele,
anstatt darauf zu warten,
dass dir jemand Blumen bringt.


Und du lernst,
dass du wirklich etwas aushalten kannst,
dass du wirklich stark bist,
dass du wirklich wertvoll bist.

Und du lernst und du lernst…
Mit jedem Abschied lernst du.

Veronica A. Shoffstall


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Pyramidenfreitag

SPHINX SUCHT NEUES ZUHAUSE

Eines meiner älteren Sphingenkinder, Nebet-Anch, möchte das Mutterschiff des Katzenkultes verlassen und in die Welt ziehen, weil — ich zitiere— „Das einstmals ruhige Atelier zum reinsten Tummelplatz für Sphingen geworden ist. Jetzt habe ich Dichtestress“
Pfff, Dichtestress! Das hat sie nur gesagt, weil sie weiss, wie unsäglich beschissen ich diesen Begriff finde.

Wer sie gerne aufnehmen möchte, sollte bedenken, dass sie die einzige Sphinx in der Tempelanlage sein will, inkarnierte Katzen ein Muss, Hunde toleriert/ignoriert.
Von der neuen Person wird erwartet, dass sie sich lückenlos an ihre letzten neun Leben erinnert, Teilerleuchtung erwünscht, Gesamterleuchtung als Ziel dieses irdischen Daseins Voraussetzung.
Wenn sie sich in dieser Dimension befindet, hält sich Nebet-Anch in einem Papierportal des Formates A4 auf und fixiert ihren Menschen unablässig. Falls sie spricht, wird es sich um eine hochkomplexe, kryptische Frage handeln, eine Verarsche (Dichtestress) oder aber sie kritisiert ungeniert das Leben und Handeln ihres Prüflings. Genau Letzteres wird man nämlich, wenn man sie bei sich wohnen lässt.

Nebet-Anch und ich freuen uns auf eure Bewerbung per E-Mail. Weil die Anforderungen auf praktisch alle zutreffen, prognostiziere ich ganz schönen Dichtestress im Posteingang.

Ägyptisches Kleid: Brockenhaus.



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Schnappschuss einer Erscheinung

Niemand mag es gerne, überraschend fotografiert und wo möglich noch gleich vom Blitz geblendet zu werden.
NIEMAND.
Das ist auch in anderen Dimensionen so. Schüchternen Engeln direkt ins Gesicht zu blitzen, trägt einem garantiert irritierte und leicht ärgerliche Blicke ein.

15 Schnappschüsse des verdutzten Engels stehen zur Adoption bereit.

Ich darf an dieser Stelle sagen, dass dies, mit Ausnahme von Postkarten, die allerersten Drucke meiner Arbeit sind.
Aus ökologischen Gründen verzichte ich in der Regel darauf.
Diese Schmankerln sind also eine seltene Angelegenheit und die Möglichkeit, ein erschwinglicheres Werk von mir zu kaufen.

Wer sich zur Adoption entschliesst, ist nicht nur ein generell fabelhafter Mensch, sondern hilft auch noch dabei, die Futterkammern von Tierheimen zu füllen für den Winter, da ein Teil des Erlöses jedes Bildes zu diesem Zweck in Katzenkult-Manier gespendet wird.

Ich habe 10 Drucke auf glattem, fünf auf körnigem Papier, Grösse ist A6. Alle signiert und gestempelt. Wer einem der kleinen grantigen Kerlchen ein Zuhause geben, oder es in den Weihnachtsstrumpf einer lieben Person stecken will, darf mir gerne eine E-Mail schicken.

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Ausgewaschen und eingewickelt

Regen und Nebel arbeiten einander ruhig in die Hand.
Während der eine gewissenhaft die Farben auswäscht, wickelt der andere mit spinnenlangen Fingern behände alles ein.
Als wäre die Welt eine liebe Weihnachtsdekoration, die Saison jedoch vorbei.

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Sonntagsidylle

Der Löwe bäckt uns Zopf, während Henry draussen im Steingärtlein geflissentlich Simba seine Freundschaft anträgt.
Letzterer verspürt keine Eile, sich auf den neuen Jungspund einzulassen.
Spaziergang im gleissenden Sonnenschein, wo wir auf ein schüchternes Katerchen mit piepsiger Stimme und eine stattliche Schmusemieze treffen. Des Löwen Annäherungsversuche bei den Kühen erinnern an die Szene im Steingärtlein.

Wir leben in einer Postkarte und sind nun offiziell Landeier, so viel steht fest.

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Someone To Watch Over Me

Wohlig eingehüllt in würzige Schwaden Nag Champa und den melancholischen Samt, der George Michaels Stimme ist, arbeite ich fleissig an neuen Projekten.
Für euch in der Zwischenzeit Spielereien aus meinem Skizzenbuch.

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Sirius Nocturna

Die schwarze Sphinx schreitet durch den mondhellen Garten.
Obsidianen, aus ihren Augen blickt grün-goldene Ewigkeit.
Sie sieht alles, wittert alles, hört alles.
Die duftenden Blumen, die fallenden Blätter, die weissen Falter, höflich tanzende Boten der Verblichenen.
Der Fluss murmelt seine üblichen Geschichten aus vergangenen Zeiten, doch sie schenkt ihm keine Beachtung.
Nicht heute Nacht.
Hier und Jetzt feiert sie Kommunion mit sich und dem Leben selbst.
Angetan von solcher Heiligkeit lächelt der Vollmond, der keineswegs ihre Grossmutter ist, silbernen Segen in ihre seidig wallende Mähne.

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Pyramidenfreitag

Mein liebstes ägyptisch inspiriertes Herbstoutfit. Lauter alte Favoriten, denn wenn ich etwas mag, dann bin ich eine treue Seele.
Als ich vor Jahren eine Jeansjacke mit ägyptischem Flair wollte, blieb meine Suche erfolglos. Dann fand ich dieses graue Bikerjäcklein Second Hand und es war Liebe auf den ersten Blick. Links und rechts eine Isis auf den Oberarm gesiebdruckt, einen Patch auf den Rücken genäht, Bastetpin ans Revers, et voilà! All die ägyptische Gewandung, die mir vorschwebte.

Manchmal muss frau die Dinge selber in die Hand nehmen, sonst wird das nix.

Katzenmini: Kleiderkreisel, Mütze: Ileaiye, Gepardshirt: Geschenk, Bandana: eigenes Design, Kristalltasche: Lily Loy, Schmuck: Rosy Revolver, Jean Burgers, Nightbreed Creations, Plutonia Blue, Gypsy Silver, Farjil, Vintage und Geschenke, Spiegel: irgendwann Irgendwo gekauft, Pyramide: Shadow of the Sphinx, vegane Badebomben Karma und Bewitched , Stiefel, Gürtel, Schmuck- und Kerzenschale: Brockenhaus, Strohblumen: alle selber gezogen.

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Es ist für dich

Oh hey! Das Universum ist dran und es möchte mit dir sprechen.
So viele Dinge würde der Kosmos dir gerne mitteilen:

Hallo mein perfektes Kind,
Genau im Hier und Jetzt bist du genug.
Warum haderst du? Weisst du denn nicht, dass du genau so geschaffen wurdest, damit du deine Lebensaufgabe ideal erfüllen kannst?
Wenn ich höre, wie du mich verfluchst, weil du bist, wie du bist, dann möchte ich dich daran erinnern, dass wir deine Lernfelder, ja, auch deinen Körper (!) für diese Inkarnation gemeinsam ausgeheckt haben und du zu allem ja gesagt hast. Natürlich kannst du das in deinem jetzigen Bewusstsein höchstwahrscheinlich nicht abrufen, trotzdem stimmt es.
Jedes Mal, wenn du den Eindruck hast, nicht dazu zugehören und ganz anders zu sein, dann bin in Wahrheit ich es, die dich anstupst und anspornt, du selber zu sein, deinen Träumen zu folgen. Unangenehm ist das mit Absicht, du sollst es ja spüren.
Kind, mach dein Auge auf und sieh, wie unsinnig deine Anstrengungen, dich in ein System fügen zu wollen, welches durch und durch krank ist, sind. Bitte erkenne, dass dein Nicht-hinein-Passen deine grösste Stärke ist. Heilige Medizin, welche diese Erde und all ihre Kinder nun brauchen.
Anderen nachzueifern oder sie gar zu beneiden, ist pure Zeitverschwendung. Alles was du in dem Fall wirst, ist die billige Kopie eines brillanten Originals.
Es wird dich nicht glücklich machen, im Gegenteil.
Du selber bist einzigartig. Dein Licht, welches du deiner Erdmutter zum Geschenk mitgebracht hast, will so gerne leuchten. Also erlaube dir, zu gesunden, indem du deine eigene Schönheit, deine Gaben anerkennst und als das begreifst, was sie sind: kostbar und ehrwürdig.
Beginne, dich selber weniger zu verachten und mehr zu lieben, jeden Tag ein bisschen mehr.
Wenn du noch nicht bereit bist, den Hörer abzuheben, wenn ich dich anrufe, ist das ok. Ich werde es weiterhin versuchen.
Und wenn du dann eines Tages bewusst mit mir kommunizierst, dann wirst du nie wieder auflegen wollen und gemeinsam vollbringen wir göttliche Magie.
Das verspreche ich dir.
Sei gesegnet, mein wunderbares wertvolles Kind!


Kosmosbild: Nasa, Grafik: Löwe, die schickste Porzellankatze überhaupt: Brocki, Schmuck: Cosmic Norbu, Nightbreedcreations, Rosy Revolver, Farjil, Toilworn und Geschenke.

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Eine von denen

Ich gehöre zu diesen Herbstkindern, deren Herz höherschlägt, wenn die Temperaturen sinken, die Nebel wallen und sich dramatisch in Szene setzen, wenn Stürme heulen und Regen tagelang fällt. Ich mag es, mich zwiebelschichtig in kuschelig warme Kleidung zu hüllen und durch eine Welt zu wandeln, die ihre Farben chamäleonartig ändert und unter rot-goldenem Blätterschauer zu tanzen.
Und das Licht!
Oh dieses flüssige Herbstlicht, welches in jeder erdenklichen Nuance, perfekt fällt. Keines der obigen Bilder wurde in irgendeiner Form nachbearbeitet.

Wenn Persephone in die Unterwelt hinabsteigt und wir im Oktober und anfangs November den Totengottheiten, Psychopompoi, den Verstorbenen und der Anderswelt huldigen, dann ist mein Universum im Lot.

Beim Erkunden unseres neuen Quartiers sind wir auf eine Scheune gestossen, in der liebevoll ausgestellte Kürbisse zum Verkauf stehen. Wie wunderbar! Vier Stück haben wir uns ausgewählt für einen kleinen Herbstaltar bei der Terrassentür.

Die Steinkatze hat der Löwe geschenkt bekommen, Katzenwindlicht: Cachet.

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Angekommen

Der Löwe, Sirius, Henry und ich sind in unser neues Zuhause gezogen. Es gibt noch viel einzurichten, aber wir alle fühlen uns schon daheim hier.
Seit heute haben wir Internet und das Bloggen kann fröhlich weitergehen.
Ich wünsche euch allen einen frohen Donnerstag!

Die Familienaufstellung oben besteht aus Broschen. Graue Katze: In einem Blumenladen in Mannheim gekauft, kann mich an das Label leider nicht erinnern, Brillen- und Rosenkatze: Spatz Factory, Löwenherz: Triangle of Bears.

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Brunnenwächter

Im Nachbarsgebäude meines Ateliers haust die Epicerie Batavia und wir teilen die Sicht auf einen wunderschönen Brunnen. Das Murmeln des Wassers beinflusst meine Arbeit stets, wenn meist auch unterbewusst.
Seit frühster Kindheit beflügeln Wasserquellen, vor allem diejenigen, welche mit Figuren und Ornamenten verziert sind, meine Fantasie.
Wer schon eine Weile meine Arbeit oder diesen Blog verfolgt, weiss, dass Wächter, insbesondere Sphingen meine Hauptinspiration sind.
Die Schlichtheit des Altstadtbrunnens ist eine tolle Projektionsfläche und ich habe mir schon oft vorgestellt, was für Chimären hier wachen könnten und was ihre Geschichte wäre.

Als ich von Cyndie und Raphael eingeladen wurde, den Spiegel in ihrem Geschäft für einen Monat zu bespielen, sah ich den Moment gekommen, die Wasserwächter in Manifestation zu rufen.
Ihr könnt sie besuchen, während ihr seelenvolles Essen oder einen Kaffee geniesst und lauschen, was sie euch verraten mögen.
Ich kenne ihre Legende, aber wenn sie euch inspirieren oder eine Botschaft übermitteln, dann ist das ihr Geschenk und Teil eurer ganz persönlichen Saga.

Herzlichen Dank Batavia für diese Chance!
Dank auch an den Löwen für Grafik und Unterstützung.

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Letzte Nacht


Kaffee, so schwarz wie die Nacht draussen, in der ein Sturm heult und den Regen gegen die Scheiben klatscht. Sirius‘ regelmässige Atemzüge, schlafend auf dem Tisch. Uralte Folgen «Grey’s Anatomy», in denen das Drama noch nachvollziehbar war. Meine Hände müssen arbeiten, dem Bild in meinem Kopf folgend, wo ich durch einen sterbenden Stern wandle und meinen Gedanken nachhänge.

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Simba

Leute, sagt Hallo zu meinem fabelhaften neuen Nachbarn Simba.
Der 13-jährige Kater ist stets zur Stelle, wenn wir eine neue Fuhre Umzugskartons anschleppen und übernimmt geflissentlich die Qualitätskontrolle für all den Kram, welchen wir auspacken. Schliesslich ist er der Chef hier und was wir bringen, sind Geschenke für ihn. Alles wird ausführlich beschnuppert und probegelegen. Das Prädikat «besonders wertvoll» verlieh er unserem Mützen- und Schalkorb, in welchem er binnen Kurzem in Tiefschlaf fiel.
Ich dagegen erhielt als Liegefläche ein «gut» und ein «mangelhaft» als Kratzbaum. Der soll schliesslich nicht zucken und maulen, wenn Katz ihre Krallen dran wetzt.

Ich kann mir zwischen Simba und Henry eine wunderbare zukünftige Freundschaft vorstellen. Für Sirius wird die Situation vermutlich eine grosse soziale Herausforderung.

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Pyramidenfreitag

Zum Glück kennen sich Gottheiten mit der Ewigkeit aus.
Sie werden im neuen Heim nämlich noch bis Sonntag in einer Woche geduldig auf dem Ofen sitzen müssen, bis wir endgültig einziehen und ihnen einen neuen Schrein bauen.
Beim Entrümpeln hat der Löwe eine Nofretetestatue gefunden, welche sein Grossvater selig vor Dekaden im Neuen Museum Berlin erstanden hat. Die Königin scheint mir in Gesellschaft von Katzen und Flora recht zufrieden.
Nun, wer wäre das auch nicht?
Euch allen wünsche ich ein frohes Wochenende!

Die drei kleineren Bastetstatuen: aus Kairo, Pyramide: Shadow of the Sphinx, grosse Bastet: Brockenhaus, Pflanzen: beide vor dem sicheren Tod gerettet.

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Planet Nummer III

Zneek und Saphir sind nun seit drei Monaten auf der Erde und geben sich redlich Mühe, sich anzupassen.
Die beiden stammen von sehr unterschiedlichen Sternsystemen und nehmen hier an einem intergalaktischen Studentenaustausch teil. Obwohl sich das Erdenvolk namens Menschen für unglaublich schlau und überlegen hält, wird es vom kosmischen Rat keineswegs so eingestuft und so befand man es für unnötig, sie davon in Kenntnis zu setzen, dass das Erdschiff als Gast- und Lehrplanet an diesem Projekt beteiligt ist. Zu misstrauisch und paranoid diese Erdlinge, mit einer zittrig nervösen Hand an der Waffe, um ihre Unsicherheit zu kaschieren.
«Machtdemonstration» nennen sie das, «mangelndes Mitgefühl» alle anderen.
Aber zurück zur Geschichte.

Am schwierigsten findet es Zneek, diese merkwürdig weichen Kleider zu tragen anstelle von Edelsteinen und Metallen. So warm auf der Haut. Die Menschen sagen Stoff zu dem Material.
So integriert sie wo immer möglich Gold und Quarz in ihr Outfit, um ihre Körpertemperatur kühl zu halten. Ihre irdischen Mitschüler nennen ihren Stil «ziemlich Bling» und Zneek hat keine Ahnung, was das bedeutet.

Saphir, aus einer hoch entwickelten Gesellschaft ausgeprägter Telepathen stammend, ist äusserst irritiert von der konstanten Abgelenktheit der Erdlinge. Neulich hat sie gehört, wie jemand ein besonders unfokussiertes Exemplar ein Huhn genannt hat. Daraufhin hat die fleissige Austauschstudentin Hühner eingehend studiert und kam zum Schluss, dass eine solche Aussage keineswegs zutreffend sei. Waren Letztere doch ein fröhlich chaotisch organisiertes Volk, das im Rahmen seiner Gegebenheiten sogar hoch konzentriert war. Überhaupt schien der Homo sapiens als einzige Spezies hier verwirrt zu sein.

Einig sind sich die ausserirdischen Gäste, wenn es um die sagenhafte Schönheit und Vielfalt von Planet Nummer drei geht. Saphir findet auch den Beschrieb der Menschen, welchen Zneek gerade ihrer Familie gesendet hat, akkurat.
«Die Menschen sind wie junge Hunde, liebenswert und enthusiastisch, mit grossem Potenzial. Aber genauso, wie die Kaniden Dinge zerkauen, so zerstören sie ihre Erdmutter, ohne die Konsequenzen zu bedenken. Ich wünsche ihnen, dass sie sich schleunigst selbst erziehen, denn sonst gehen sie rasch unter.
So oder so, ich bin froh, darf ich diesen fabelhaften Planeten besuchen.»

Zneek und Saphir haben sich letzten Herbst auf meinen Arbeitstisch teleportiert, nachdem ich äusserst begeistert Neil Gaiman’s Kurzgeschichte «How to Talk to Girls at Parties» gelesen habe.

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Pyramidenfreitag

Die göttliche Weiblichkeit tanzt.
Egal wie unser Körper gebaut ist oder wie wir unsere Genderzugehörigkeit definieren, wir alle sind aus dem Stoff der puren Freude gemacht. In uns allen wohnt eine Göttin, die nur darauf wartet, erweckt zu werden. Also braucht euren Körper, wozu er geschaffen wurde: Erlebt ihn, bewohnt ihn, geniesst ihn.
Lasst die Hüfte kreisen, lockert die Schultern, Beine und Arme sollen tun, wonach ihnen ist und eure Wirbelsäule wird zur Schlange. Macht euch weit, weich und fliesst, bis die Kundalinienergie aufsteigt, euch in Ekstase versetzt und ihr wirbelt wie ein Derwisch.
Feiert euch selber, euer Leben, euren Körper, eure Einzigartigkeit, denn all diese Dinge sind doch ein grosses Wunder.

Mögen die Beats Antique euch in Schwung bringen.
Frohes Wochenende euch allen.

Anhänger: El Hieroglyph

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My Soul Is Painted Like The Wings Of Butterflies

Geflügelter Gott mit quecksilbergeschmeidiger Stimme,
charismatischer Bote aus dem Reich des Klanges,
Verehrer samtfüssiger Sphingen,
in welchen Welten du auch immer dein numinoses Licht nun strahlen lässt,
wisse, dass wir dich hier immer noch verehren für die Schönheit und Heilung, die du uns gebracht hast.

Freddie Mercury
5. September 1946 — 24. November 1991

Bilder: Pinterest.

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Das Orakel vom Unteren Quai

Die Schildpattsphinx sagt, der Herbst sei nur noch einen Katzensprung entfernt.
Jackie Kamikatze ist seit zehn Jahren das präziseste Wetterorakel, welches ich kenne. Ihr solltet daran nicht zweifeln, jemand mit solchen Augen sieht in allen Dimensionen klar.

70s Kissenbezug am Samstag im Brockenhaus gefunden. Jackie’s ganze Ausstattung gehört zum Coiffeursalon nebenan, wohin sie vor über einem Jahr ihren Wohnsitz verlegt hat.

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Wo Katzen träumen und Blumen blühen

Skat der Wunscherfüller war im August so souverän wie eh und je. Der Stern hat sich meiner präzise ausgearbeiteten Blaupause für unser neues Heim angenommen und sie im Nu manifestiert.
So findet unser Leben diesen Monat zwischen Kisten, Sortieren, Verpacken, Zügeln und Einrichten statt. Abschluss und Neubeginn geschehen simultan.
Wir tauschen unser lärmiges aber auch bequemes Stadtleben gegen Ruhe und Beschaulichkeit auf dem Land ein. Freude und Dankbarkeit sind gross!

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Sendepause

Das Leben hat gerade den Warp-Antrieb eingeschaltet und ich konzentriere mich darauf, mein Raumschiff zielgerichtet durch diese multidimensionalen Optionen zu navigieren.
Der Blog macht deshalb eine kleine Pause bis am Montag.
Euch allen wünsche ich ein frohes Augustende und einen reinigenden Neumond!

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Fields Of Gold

Demeter schlendert durch die Felder und streicht mit der Hand über Halme und Blumen, segnend.
Auf dass auch das letzte Sämlein sich zur Reife träume und die verwelkten Blüten ihre kostbare, lebensversprechende Fracht dem Wind anvertrauen.
Soviel Veränderung in diesen trägen Goldtagen.
Wandel — die einzige Konstante.

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Pyramidenfreitag

Das Mothership-Halstuch ist ein Designliebeskind aus dem Jahr 2017 von The Original Cat Cult x Dadadesir.


Es erzählt die Geschichte von Isis und Osiris, der Union der weiblichen und männlichen Göttlichkeit, der Heilung der Dualität. Es berichtet vom Ursprung, der Heiligkeit und dem Schutz allen Lebens. Ein Gebet für die Zukunft unseres Planeten.

Ein luxuriöser veganer Traum in limitierter Auflage von 50 Exemplaren, ausgeführt in allerweichster Bio-Baumwolle, hochqualitativ bedruckt in einem kleinen Familienunternehmen in Italien. Selbstverständlich Unisex, unterstreicht es die Schönheit aller Spezies. Die Masse 65 x 65 cm machen es zu einem perfekten Allrounder. Meines dient als Hals-, Kopf-, Ritual- sowie Altartuch, zum Einwickeln und Transportieren fragiler Brockenhausfunde und gelegentlich auch als Decke für Sirius.

Gestern habe ich während des Aufräumens meines Ateliers noch unverhofft einige Exemplare gefunden. In perfekter Synchronität, denn die Lunge der Erde brennt lichterloh und ich werde den gesamten Erlös der verbleibenden Tücher dem Erhalt und der Heilung des Regenwaldes zukommen lassen.
Wer eines möchte, kann mir eine E-Mail schreiben. Wer in der Stadt ist, kann das Bandana in meinem Atelier abholen, ansonsten versende ich weltweit. Das sind die allerletzten ihrer exklusiven Art und wenn sie weg sind, sind sie weg.

Ein Dankeschön fürs Modeln an die Männer der Familie.
Des Löwen Gewandung: Hemd und Hose: Second Hand, Ankh Kette: Geschenk, Cosmic Visions Kette: Nightbreed Creations.

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Sommer der Liebe

Woodstock Festival Bethel, NY 1969. Photo By ©Elliott Landy, LandyVision Inc.

Löwengeburtstag, Hochzeit, Woodstock ist 50 geworden, Sirius hat sich bestens von einer Zahnoperation erholt, die Salzburger Festspiele haben eine umwerfende Aufführung von «Orpheus in der Unterwelt» geboten und der Monat hat erst die Mitte überschritten.
Es ist, als schienen im August tausend Sonnen ihre Liebe auf uns hernieder bis unsere Herzen und Gesichter golden leuchten.
So feiern wir den Frieden, die Liebe, das Leben und alle Feste, wie sie fallen.

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Mondnacht

Es war, als hätt der Himmel 
Die Erde still geküßt,
Daß sie im Blütenschimmer 
Von ihm nun träumen müßt.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte 
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.

— Joseph von Eichendorff

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Seelenfutter für Naschkatzen

Einmal im Monat brauche ich etwas Süsses und zwar am liebsten deftig-dekadent.
Mein derzeitiger Favorit ist Granola (Weltbeste ist die Hausmischung vom Farel Bistro), mit Coconutterly Carmel’d Eis und Soyananda Sauerrahm.
Göttlich, vegan und – bis auf die Glace – bio.

Falls ihr wie ich mit einer Naschkatze zusammenwohnt, dann richtet gleich eine grössere Portion.
Kaum setze ich mich zum Essen hin, kommt der Löwe auf leisen Sohlen geschlichen und will mitschlecken.
Zusammen auf dem Sofa sitzen und schlemmen, wer will dagegen schon etwas einwenden?

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Pyramidenfreitag, am Donnerstag

Am achten Tag des achten Monats öffnet sich das Löwenportal. Die Sternwelten segnen die Erde reich mit Liebe und Licht, potenziert durch die Vervielfachung der harmonischen 8-er Frequenz.
Ein Füllhorn an Weisheit, Heilung, Liebe und so unendlich viel mehr Lichtmedizin wird über uns ausgegossen und wir dürfen dankbaren Herzens empfangen.

Mögen Klarheit, Stärke und Mut in euch erwachen mit markerschütterndem Gebrüll! Die Zeit des Zögerns und der Ausreden ist vorbei. Teilt euer Licht mit der Welt, setzt euch für das ein, woran ihr glaubt. In Gnade und Mitgefühl, zum Wohle aller Wesen.

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Just Like A Silver-Studded Sabre-Tooth Dream

Wenn man lange genug in einem geschlossenen Raum mit Schnellkleber arbeitet und T.Rex hört, wird einem irgendwann die Birne dusselig.
Oder man hat Visionen.
In beiden Fällen erscheint einem Marc Bolan.
Natürlich als weisser Tiger.
Wie denn sonst?

Kunstfelljacke: uralt von Manor, Strasshalsband und 70s Hose: Brockenhaus.

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Montag, volle Kanne voraus!

Einmal Coffee mit ganz viel Meow, please!
Der mitternachtsschwarze Kaffee und ich, das ist die grosse Liebe, während den Tee und mich lediglich ein loses Wintergeplänkel verbindet.

Heute setze ich meine Recherchen über Kaffeelegenden und Mythen für ein Projekt für die Epicerie Batavia fort und beginne mit den ersten Entwürfen.
Was ich da zusammenbraue, wird Anfang Sepember enthüllt.

Die senfgelbe Tasse hat mir meine Nachbarin gestern zum Abschied geschenkt und ich könnte mir keine Farbe vorstellen, welche besser zu diesen sonnendurchfluteten Augusttagen passt. Vielen Dank, Silvie!
Den Ring habe ich aus einem Messinglöwen aus dem Brockenhaus gewerkt. Macht das zu Hause nicht nach, Kinder! Das Teil ist so schwer, der Finger könnte euch abbrechen.

Ich wünsche allen einen fabelhaften Wochenstart!

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Love Me Like There’s No Tomorrow

Am Freitag haben der Löwe und ich den Tag noch mal genüsslich verbummelt, bevor die Arbeitswelt uns am Montag wieder zurückbekommt. Wir zogen los, um die sanften Pferdepensionäre von Le Roselet, Standort Jeanbrenin zu besuchen, die Natur zu geniessen und unser Lieblingsbrocki unsicher zu machen.

Das ganze Rampenlicht hat sich allerdings die Katze gekrallt, welche mich beim Verlassen des Hofes unmissverständlich aufgefordert hat, mich auf den Boden zu setzten, damit sie auf meinen Schoss klettern, sich wälzen und mich mit Liebe überschütten kann. Streicheleinheiten wollte sie zum Dank keine haben, ich sollte einfach ein bisschen mit ihr reden und sie gewähren lassen. Der Abschied war nicht leicht, sie hat mich nicht gehen lassen wollen und hielt mein Bein fest. Als ich schliesslich von dannen zog, hat sie mir noch kurz nachgeschaut, bevor sie zu einer neuen Mission aufbrach. Mein Herz war tief berührt, voller Dankbarkeit und Liebe.

Die Botschafter der Liebe sind überall, wenn wir sie sehen wollen. Und vielleicht können wir selber welche sein?

Kimono: Fizzen Rework, Shirt: uralt, Hose: Poor Pitiful Pearl, Schuhe: aus den 90s.

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Pyramidenfreitag

Du bist eingeladen, dir zu erlauben, zu fliessen, zu sein, dein Herz weit zu öffnen und laut zu rufen: «Ja, ich will!»
Lass dich fallen in die Arme des Universums und vertraue darauf, dass es dich in freudiger Liebe auffängt. Die Angst wird dir sagen, dies sei äusserst unklug und vermutlich locke dich der Kosmos in einen Hinterhalt, die Schuld wird dir giftige Worte ins Ohr flüstern, dich beschwören, dass du soviel Gutes keineswegs verdienst und die Scham wird dich geflissentlich daran erinnern, dass du der Liebe und Güte des Universums unwürdig seist – Lass sie, denn sie wissen es nicht besser.
Dein Herz und deine Seele aber wohl! Sie wissen, dass diese unbändige Lebenskraft, welche Planeten, Sterne, ja, ganze Universen erschaffen kann, durchaus fähig ist, die Lösungen für all deine Themen zu finden.
Also nimm die Einladung an, gib dich dieser bedingungslos liebenden Kraft hin und lass dich tragen.

Delta Aquarii, auch Wunscherfüller genannt, ist der Stern, welcher uns durch den August leitet. Um euch für das Neue, welches euch erreichen möchte, bereit zu machen, empfiehlt es sich, alten undienlichen Ballast auf allen Ebenen loszulassen. Räucherrituale eignen sich dafür besonders.
Mögen eure Wünsche zu eurem höchsten Wohl und dem aller Wesen erfüllt werden!
Das ist mein Augustgebet für euch.

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Rhapsodie in Blau

Rasch hat sich der Sommer unter gleissender Sonne in sein letztes Kapitel geträumt.


Soweit habe ich gelesen, liebe Freunde getroffen, gefaulenzt, geschmaust, geschwitzt, bin in See und Fluss geschwommen, gegärtnert, Tage verbummelt, heimlich meine Liebsten beim Schlafen geknipst, mit den Sternen geredet, auf der Strasse einen traurig aussehenden Korallenkaktus mit einem Gratisschild dran aus der sengenden Sonne gerettet (es geht dem tapferen Kerlchen schon viel besser!), den Regen gefeiert, bin viel in mich gegangen und habe neue Ideen aufsteigen und brodeln lassen. Geschnitten und geklebt wurde kaum.
Energetisch und kreativ gesehen ist der Sommer für mich von je her der Winter: Eine Zeit des Ruhens und der Neuausrichtung, bevor ich im Herbst zu Höchstform auflaufe.

Kleider, alle Textilien, Geschirr, Tigertischlein und Sonnenschirm: Brockenhaus, der meiste Schmuck ist Vintage, Venusring: Artemis Jewellery.

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Requiem für einen Käfer

Bei Tagesanbruch klettere ich allmorgendlich aufs Dach, um die Pflanzen zu giessen. Ich mag diese Zeit besonders, wenn die Sonne aufsteigt und alles was wächst, kreucht und fleucht, erwacht, um sie zu begrüssen. Wenn dieser spezielle Hauch von Magie alles umfängt.
Heute lag auf dem Deckel des Wasserkübels ein toter Goldkäfer, welchen ich zeit seines Lebens leider nie getroffen habe. So haben Sirius und ich den wunderschönen kleinen Freund nach der Speisung der Flora gesegnet und geeignete Blütenblätter und Blumen für seine Beisetzung in einem frisch besäten Topf ausgewählt.
Da ruht er nun unter den Gestirnen, bewacht von einer schwarzen Sphinx, der nichts entgeht, bis die Pflanzen über ihn hinweg wachsen und sein goldener Chitinpanzer zu Nährstoffen für sie zerfällt.

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The Sky Is The Limit

Vor mir liegen zwei Wochen, in denen nichts muss und alles kann.
Gestern habe ich den Tag mit lieben Freunden am und im See verbracht und ich freue mich auf all den Müssiggang, der auf mich wartet. Dolce far niente: Ich komme!

Alte afghanische Kette: Brockenhaus.

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Pyramidenfreitag

GROSSER SONNENGESANG

Schön erscheinst du im Horizonte des Himmels, du lebendige Sonne, die das Leben bestimmt! Du bist aufgegangen im Osthorizont und hast jedes Land mit deiner Schönheit erfüllt.
Schön bist du, groß und strahlend, hoch über allem Land. Deine Strahlen umfassen die Länder bis ans Ende von allem, was du geschaffen hast.
Du bist Re, wenn du ihre Grenzen erreichst und sie niederbeugst für deinen geliebten Sohn.
Fern bist du , doch deine Strahlen sind auf Erden; du bist in ihrem Angesicht, doch unerforschlich ist dein Lauf.

Gehst du unter im Westhorizont, so ist die Welt in Finsternis, in der Verfassung des Todes.
Die Schläfer sind in der Kammer, verhüllten Hauptes, kein Auge sieht das andere.
Raubt man alle ihre Habe, die unter ihren Köpfen ist – sie merken es nicht.
Jedes Raubtier ist aus seiner Höhle gekommen, und alle Schlangen beißen.
Die Finsternis ist ein Grab, die Erde liegt erstarrt, ist doch ihr Schöpfer untergegangen in seinem Horizont.
Am Morgen aber bist du aufgegangen im Horizont und leuchtest als Sonne am Tage; du vertreibst die Finsternis und schenkst deine Strahlen.

Die Beiden Länder sind täglich im Fest, die Menschen sind erwacht und stehen auf den Füßen, du hast sie aufgerichtet. Rein ist ihr Leib, sie haben Kleider angelegt, und ihre Arme sind in Anbetung bei deinem Erscheinen, das ganze Land tut seine Arbeit.
Alles Vieh ist zufrieden mit seinem Kraut, Bäume und Kräuter grünen. Die Vögel sind aus ihren Nestern aufgeflogen, ihre Schwingen preisen deinen Ka.
Alles Wild hüpft auf den Füßen, alles, was fliegt und flattert, lebt, wenn du für sie aufgegangen bist.
Die Lastschiffe fahren stromab und wieder stromauf, jeder Weg ist offen durch dein Erscheinen.
Die Fische im Strom springen vor deinem Angesicht, deine Strahlen sind im Inneren des Meeres.

Der du den Samen sich entwickeln läßt in den Frauen, der du Wasser zu Menschen machst, der du den Sohn am Leben erhältst im Leib seiner Mutter und ihn beruhigst, sodass seine Tränen versiegen – du Amme im Mutterleib! – der du Atem spendest, um alle Geschöpfe am Leben zu erhalten. Kommt (das Kind) aus dem Mutterleib heraus, um zu atmen am Tag seiner Geburt, dann öffnest du seinen Mund vollkommen und sorgst für seine Bedürfnisse.
Du Küken im Ei, das schon in der Schale redet – du gibst ihm Luft darinnen, um es zu beleben.
Du hast ihm seine Frist gesetzt, die Schale zu zerbrechen im Ei; es geht hervor aus dem Ei, um zu sprechen zu seiner Frist, es läuft schon auf den Füßen, wenn es herauskommt aus ihm.

Wie zahlreich sind deine Werke, die dem Angesicht verborgen sind, du einziger Gott, dessengleichen nicht ist!
Du hast die Erde geschaffen nach deinem Wunsch, ganz allein, mit Menschen, Vieh und allem Getier, mit allem was auf der Erde ist, was auf den Füßen herumläuft und allem, was in der Höhe ist und mit seinen Flügeln fliegt. Die Fremdländer von Syrien und Nubien, dazu das Land Ägypten – jeden stellst du an seinen Platz und sorgst für seine Bedürfnisse, ein jeder hat seine Nahrung, seine Lebenszeit ist bestimmt.
Die Zungen sind verschieden im Reden, ebenso ihre Wesenszüge; ihre Hautfarbe ist verschieden, denn du unterscheidest die Völker.
Du schaffst den Nil in der Unterwelt und bringst ihn herauf nach deinem Willen, die Menschen am Leben zu erhalten, da du sie geschaffen hast.
Du bist ihrer aller Herr, der sich abmüht an ihnen, du Herr aller Lande, der für sie aufgeht, du Sonne des Tages, gewaltig an Hoheit!
Selbst alle fernen Fremdländer erhältst du am Leben, hast du doch einen Nil an den Himmel gesetzt, dass er zu ihnen herabkomme und Wellen schlage auf den Bergen, wie das Meer, um ihre Felder zu befeuchten mit dem, was sie brauchen.
Wie wirksam sind deine Pläne, du Herr der Ewigkeit! Den Nil am Himmel, den gibst du den Fremdvölkern und allem Wild der Wüste, das auf Füßen läuft; aber der wahre Nil kommt aus der Unterwelt nach Ägypten.

Deine Strahlen säugen alle Felder – wenn du aufgehst, leben sie und wachsen für dich.
Du schaffst die Jahreszeiten, um alle deine Geschöpfe sich entwickeln zu lassen – den Winter, um sie zu kühlen, die Sommerglut, damit sie dich spüren.
Du hast den Himmel fern gemacht, um an ihm aufzugehen und alles zu schauen, was du geschaffen hast.
Einzig bist du, wenn du aufgegangen bist, in all deinen Erscheinungsformen als lebendiger Aton, der erscheint und erglänzt, sich entfernt und sich nähert; du schaffst Millionen von Gestalten aus dir allein – Städte, Dörfer und Äcker, Wege und Strom.
Alle Augen sehen sich dir gegenüber, wenn du als Sonne des Tages über dem Land bist.

Wenn du gegangen bist, dein Auge nicht mehr da ist, das du um ihretwillen geschaffen hast, damit du nicht dich selber siehst als Einziges, was du geschaffen hast – auch dann bleibst du in meinem Herzen, und kein anderer ist, der dich kennt, außer deinem Sohne Nefercheperure Uanre, den du dein Wesen und deine Macht erkennen läßt.
Die Welt entsteht auf deinen Wink, wie du sie geschaffen hast.
Bist du aufgegangen, so leben sie, gehst du unter, so sterben sie; du bist die Lebenszeit selbst, man lebt durch dich.
Die Augen ruhen auf Schönheit, bis du untergehst, alle Arbeit wird niedergelegt, wenn du untergehst im Westen.

Der Aufgehende stärkt alle Arme für den König, und Eile ist in jedem Fuß.
Seit du die Welt gegründet hast, erhebst du sie für deinen Sohn, der aus deinem Leib hervorgegangen ist, den König Beider Ägypten, Nefercheperure Uanre, den Sohn des Re, der von Maat lebt, den Herrn der Diademe, Echnaton, groß in seiner Lebenszeit, und die Große Königsgemahlin, die er liebt, die Herrin beider Länder, Nofretete, die lebendig und verjüngt ist für immer und ewig.

Der Aton-Hymnus stammt aus der Amarna-Zeit und wird Pharao Echnaton (Amenophis IV) zugeschrieben.

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Liebe in Zeiten der Apokalypse

Engel Aziraphale und Dämon Crowley kennen sich, seit sie ihre erste Mission im Außendienst auf Erden angetreten sind: Adam und Eva im Garten Eden bewachen, beziehungsweise verführen. Während einer von ihnen den Auftrag plangerecht ausführt, versemmelt der andere seinen Part gründlich. Es ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.
So zieht sich ihr Geplänkel durch die Jahrtausende und der listige Crowley ist stets zur Stelle, um den gutgläubigen und naschhaften Aziraphale vor der Guillotine oder Nazispionen zu retten.
Die beiden haben die Erde und das Leben darauf lieb gewonnen und alles könnte ewig so weiterlaufen, allerdings leitet die Hölle im Jahr 2018 die Apokalypse ein. Zur Freude der Himmlischen, denn die sehnen sich nach der finalen Schlacht mit den Bösen. Dass der dritte Planet dabei vollkommen von Krieg, Atom, Umweltverschmutzung und Hunger zerstört wird, interessiert keine der beiden Seiten. So tritt ausgerechnet das ungleiche Paar, unterstützt von einer Handvoll zusammengewürfelter Menschen an, um Armageddon zu stoppen.

Die Miniserie «Good Omens», eingeteilt in sechs harte Trainingseinheiten für die Lachmuskeln, ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Terry Pratchett und Neil Gaiman. Michael Sheen als Engel und David Tennant als Dämon laufen, unterstützt durch ein spielfreudiges Ensemble, zu Höchstform auf, während im Hintergrund die Songs von Queen wummern.
Ich bin verliebt.

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Rosenritter

In unserem Paradies auf dem Dach gedeihen aktuellerweise rund 60 Pflanzenarten in 39 kleinen und grossen Töpfen.
Dieser Ort wurde geschaffen zur Freude der Menschen und als Nahrungsquelle für Insekten. Willkommen sind hier alle Wesen, zwischen Nütz- und Schädlingen wird nicht unterschieden. Alle spielen ihre Rolle im Kreislauf des Lebens, welches in Hülle und Fülle für alle sorgt. Es sind sowohl genug Erdbeeren für uns, als auch für die Schnecken da. Letztes Jahr haben wir die Sonnenblumen bis zu ihrem Verwelken im Oktober genossen und dann die Kerne für die Sämerei gepflückt, in diesem Jahr haben die Vogelvölker bereits den Grossteil der Blüten leergepickt.

Als ich vor ein paar Jahren zwei Rosensträucher gepflanzt habe, hielten auch die Blattläuse Einzug. Was sie sich von den Pflanzen genommen haben, schien diesen keinen Abbruch zu tun und die Läusenation blieb überschaubar. In diesem Frühling ist ihre Zahl explodiert und es lag auf der Hand, dass die Rosen ihrem letzten Sommer entgegengehen, wenn ich die kleinen Racker nach Gutdünken walten liesse. Also habe ich zum ersten Mal Marienkäferlarven ausgesetzt. Kleine schwarze stachelige Kerlchen, mit seitlichem Streifen in Hellrot, welche so gar nichts gemein haben mit den gemütlichen und kugeligen Insekten, zu denen sie später werden. Nichts, ausser der Tatsache, dass sie sehr gefrässig sind, die Kugeligen mehr noch als die Stacheligen. So haben die Ritter in glänzend-gepunkteter Rüstung souverän die Rosen vor dem Untergang bewahrt und die grünen Zerstörer verspeist. Aber keine Sorge, kommt ein neuer Frühling, kommt eine neue Blattlausfamilie, dessen bin ich mir ganz sicher. Schliesslich findet das Leben immer einen Weg und das ist gut so.

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Haareslust

Noch steht mein Kamm wie eine Eins, aber ich freue mich bereits wieder auf mehr Länge, um mit Frisuren spielen zu können.
Ausserdem Galaxien auf dem Kopf, das finde ich immer gut. Dafür sind raspelkurze Seitenpartien perfekt. Also entschuldigt mich, es gilt meine Glitzervorräte zu inspizieren und Haarpläne fürs Wochenende zu schmieden.

Alle Bilder via Pinterest.

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Pyramidenfreitag

Obwohl wir die Hälfte des Jahres bereits überschritten haben, scheint mir der Zeitpunkt jetzt, nach dem Neumond am 2. Juli und bevor der Merkur am 7. Juli rückläufig wird, ideal, um eine Standortbestimmung zu machen. Ob man sich für dieses Jahr spirituelles/persönliches Wachstum, berufliche Ziele, Gesundheit, Beziehungen aller Arten, ein Herzensprojekt oder ganz etwas anderes vorgenommen hat, es lohnt sich, einen Moment innezuhalten, die vergangene Zeit in die Waagschale zu werfen und seine Pläne gegebenenfalls wieder lichtvoll auszurichten. So kann man mit neuem Elan in die verbleibenden sechs Monate starten. Zu diesem Zweck habe ich für euch eine Kartenlegung kreiert, welche ich den blauen Lotus nenne. Für die Grafik gebührt Lob und Dank dem Löwen!

Schnappt euch ein Kartendeck oder anderes Orakelwerkzeug, kommt in eure Mitte und bittet eure höhere Seele/Wesen, welche euch bedingungslos lieben, um Führung. Konzentriert euch auf eure Ziele/Themen und zieht die Karten mit Fokus auf die jeweilige Frage. Ich wünsche viel Freude und erhellende Einsichten.


1. Die Wurzel
Wo stand ich zu Beginn des Jahres?

2. Das Wachstum
Welchen Weg habe ich seither zurückgelegt? Wo bin ich gewachsen?

3. Der feste Stängel
Was habe ich schon erreicht? Was ist bereits erledigt?

4. Trübe Gewässer
Welche Schattenaspekte wirken jetzt/halten mich zurück? Was übersehe ich?

5. Der erste Sonnenstrahl
Wo bin ich vom Weg abgekommen und brauche lichtvolle Neuausrichtung für das bestmögliche Ergebnis?

6. Das Strecken
Worauf soll ich mich jetzt konzentrieren und aktiv daran arbeiten?

7. Das Blühen
Wo soll ich mich passiv verhalten und den Dingen, ohne einzugreifen, ihren Lauf lassen?

8. Die Krone
Welchen Rat/welches Geschenk geben mir die Wesen, welche mich bedingungslos lieben, mit auf den Weg?




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Puderrosa

Mir ist so pastellig, pudrig, romantisch zumute, als wäre ich direkt einer träumerischen Sarah Moon Fotografie entstiegen.
Das geschieht immer dann, wenn ich intensiv mit Avalokiteshvara (Quan Yin) zusammenarbeite und sie mein Herz in eine weite und zuckerwatteweiche Landschaft gewandelt hat und ich mein Inneres nach Aussen kehren möchte.
Wer mich kennt, weiss allerdings, dass Rosa in allen Nuancen in meinem Kleidungsspektrum quasi inexistent ist. Mein Schrank beherbergt genau drei rosenrote Stücke, zwei Teile mit Rüschen dran und ein Paar Schuhe, welches dem angestrebten Look gerecht wird und das reicht völlig aus. Dazu meine Rosenquarzkette und ich bin ein verzückt grinsendes Glücksschweinchen.
Aus der Spitze eines ausrangierten 60s Nachthemd habe ich einen elisabethanisch inspirierten Kragen genäht. Das ist viel einfacher, als ich dachte, YouTube-Tutorial sei dank!
Er ist noch nicht ganz fertig, aber Sirius modelt ihn hier bereits mit der nötigen Grandezza.

Dino Kitty Shirt: Mab Graves, A Hundred Summers Shirt: Scout & Catalogue, 60s Bettjäckchen: Sasas Vintage, Jupe und Schuhe: Brockenhaus, Mala: Lhasa.

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Sommerritual

Im Sommer schlüpfe ich gegen 20 Uhr in meinen Bikini, steige aufs Dach und gleite in den Wasserkübel für die Blumen. Dort sitze ich und kühle ab, bis die Sonne hinter dem Hügel versunken ist, bevor ich aussteige und die Pflanzen giesse. Ein Bier gehört keineswegs zum Ritual, aber heute war eines im Kühlschrank und ich muss sagen, das war ganz nett.

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These Shoes Are Made For Walking

Der Sommer soweit, das ist der Geschmack von Erdbeeren, die erste Hitzewelle, Nächte mit angenehmer Brise unter den Sternen, die „Lord of the Rings“-Trilogie nach Jahren wieder ansehen, Blumen ausser Rand und Band und viel stille Arbeit. Ich begehe ihn in einem uralten Paar zerlatschter Chucks, welche nur noch von gutem Willen zusammengehalten werden und von denen ich mich erst trenne, wenn ihnen die Sohle herausbricht. Denn ja, diese Schuhe sind meine Gefährten und unsere gemeinsamen Abenteuer und Questen ohne Zahl.


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Pyramidenfreitag

Frohe Sommersonnwende euch allen!

Nach emotional zermürbendem Hin und Her ist nun klar, dass der Löwe, die Tempelkatzen, ich, unser Garten, meine Praxis und mein Atelier in ein neues Heim ziehen.
Wohin und Wann steht noch nicht fest, die Suche nach einer friedlichen Oase läuft.
Da der Löwe und ich Sammlernaturen mit grossem Estrich- und Kellerabteil sind, werden wir den Juli damit verbringen, aus zu sortieren und uns von vielen Dingen zu verabschieden, welche wir nicht in unser neues Leben mitnehmen wollen. Das ist viel Arbeit, aber ich freue mich auch darauf, denn Ballast loszuwerden hat schliesslich auf allen Ebenen eine sehr befreiende Wirkung.

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Crimson and Clover

Zwischen Ende und Neuanfang gibt es diesen Moment des Schwebezustands, der Ungewissheit.
Mutig haben wir den vertrauten Status quo losgelassen und den Absprung Richtung neue strahlende Zukunft gewagt.
Alles, was wir jetzt tun können und sollen, ist darauf zu vertrauen, dass das gütige Universum unsere Affirmationen in die Manifestation wandelt, welche uns am besten dient.

Shirt: Pony Gold, Venusring: Artemis Jewellery, andere Ringe: Lhasa, ägyptisches Totenbuch: ein Geschenk, Bastet: auf Etsy gefunden, alle 70s Decken und Liegestuhl: Brocki, Cat Tarot: Rachillu, Totesengel Brosche: Hvitolg.

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Dieses kostbare Leben

Heute habe ich das Glück aufzuwachen.
Ich lebe.
Ich besitze ein kostbares Menschenleben.
Ich werde es nicht verschwenden.
Ich werde meine ganze Energie verwenden,
mich zu entwickeln.
Mein Herz gegenüber anderen zu erweitern.
Erleuchtung zugunsten aller Wesen erreichen.
Ich werde freundliche Gedanken für andere haben.
Ich werde nicht böse auf andere sein oder schlecht über sie denken.
Ich werde andere fördern, so sehr ich kann.
– Der XIV Dalai Lama

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Pyramidenfreitag

Der Sommer ist hier und ich kann endlich wieder meinen Lieblingsrock tragen, juhu! Einen 50s Rock, den ich vor Jahren in der Secondhand Abteilung von Fizzen gefunden habe und der schon etliche kleine Ausbesserungen brauchte. Darum halte ich stets Ausschau nach einem potenziellen Nachfolger in Brockenhäusern, Vintagegeschäften und natürlich online.
Dabei ist mir aufgefallen, dass Menschen, welche nur gebrauchte Kleidung kaufen, etwas entgeht, das für mich wahrscheinlich den grössten Reiz an der Mode ausmacht: Lookbooks. Perfekt gestylte, inszenierte und fotografierte Modestrecken, welche die Inspiration beflügeln und Lust auf das Spiel mit der Gewandung machen.
Darum habe ich heute extra für alle altägyptischen Fans aus der Vintage Sektion von Etsy, einen kleines aber feines Leckerli kuratiert. Ich wünsche viel Spass beim Gucken und Träumen von Sonne und Wasser!

Die Kinder der Sonne F/S 19

Badeanzug hier
Sarkophag -Taschenmesser hier
Kephrifoulard hier
Tutankhamun T-Shirt hier
Wadjet -Armreif hier
Zigarettenetui hier
Lapisbrosche hier
Kamelhemd hier
Löwenlampe hier
Uräuskissen hier
Horusvase hier
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Donnerstag

Der Donner draussen echot laut in meinem schweren purpurnen Herzen.

Rose mit dem hypnotischsten Duft überhaupt: ein Geschenk vom Nachbarn, Washitape: ein Geschenk von der Nachbarin.

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Mondenkind

Letzte Nacht lag ich in einem Liegestuhl auf dem Dach, alleine mit den Sternen, die Luft Blumenduft geschwängert. Lange habe ich ihrem Lauf zugeschaut, wie auch dem von Satelliten, Flugzeugen und Sternschnuppen. Luna hat sich in ihre dunklen Gewänder gehüllt und eingeladen, ihr in die Stille zu folgen. Rück- und Vorschau zu halten, um im Jetzt Bereinigung und Ausrichtung vorzunehmen.


Die erste Rose aus meinem Gärtlein hat sich ganz geöffnet. Welch exquisite Schönheit!

Mein heutiges Reading habe ich einfach gehalten und falls es jemand nutzen möchte:
☥ Welche Energie bringt mir der heutige dunkle Mond als Geschenk mit?
☥ Was kann ich aktiv dazu beitragen, um diese Energie zu meinem und dem höchsten Wohl aller Wesen zu nutzen/integrieren?
Der Soundtrack meiner Wahl für den Tag/die Nacht: Richard Wagners Präludium zu Lohengrin.
Ich wünsche euch allen einen gesegneten Neumond.

Mein geliebter Demon Kitty Rosenquarz Anhänger: Enchanted by Cara, Kartendeck: Kuan Yin Oracle von Alana Fairchild, Tuch: ein Geschenk.


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Pyramidenfreitag

Die Katzen- und Löwengöttinnen aus dem alten Ägypten sind meine Musen und ich bin stets aufs Neue inspiriert, eine weitere Version ihrer zu kreieren.
Die jüngste Bastet hat Montagnacht das Sternenlicht der Welt erblickt.
Montiert ist sie auf frühmorgendliche Himmelsaufnahmen, welche ich letzte Woche um 5.30h auf dem Dach geschossen habe. Ich habe es mir zum Ziel gesetzt, mehr und mehr eigene Fotos in meine Collagen zu integrieren.

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Pyramidenfreitag

Es gibt Begegnungen im Leben, welche unser Herz so tief berühren, dass wir sie zeit Lebens nicht mehr vergessen und ganz unbewusst zu lächeln beginnen, wenn wir daran zurückdenken.
Heute erzähle ich euch von einer solchen.
Vor einigen Jahren entdeckte ich auf Etsy einen Shop, wo ein Silberschmied von göttlicher Geometrie und dem alten Ägypten inspirierten Schmuck anbot und sowohl die Interpretationen als auf die Vibration faszinierten mich. Folglich habe ich ein paar Stücke mit den online allseits präsenten Herzen versehen.
Als ich am nächsten Tag meinen Computer einschaltete, lag in meinem Posteingang eine Mail von besagtem Silberschmied, nennen wir ihn Saul, in der er schrieb, er habe dank meiner Likes mein Profil gefunden und habe den Eindruck, er könne einiges von mir in Sachen ägyptische Hochalchemie lernen, ob ich bereit wäre, ihn zu unterrichten? Ich war. So kam es, dass ein pensionierter MIT-Ingenieur, welcher nun seine Passion für göttliche Geometrie mit seinem Ingenieurwissen kombinierte und als Autodidakt in Silber manifestierte, und ich, uns alle zwei Wochen via Skype trafen und der Hochalchemie frönten. Aber auch die Vorlieben und Macken unserer Tempelkatzen, sowie die Vorzüge indischen Essens und viele andere Dinge wurden ausführlich diskutiert. Und wir haben unglaublich viel gelacht, es war ein sagenhaft reicher und fruchtbarer Austausch, den wir hatten. Möglicherweise habt ihrs schon erraten: Ich wollte kein Geld für unsere gemeinsame Arbeit, ich schlug vor, dass Saul mir nach eigenem Ermessen von seinem Schmuck schicken sollte. Als Letztes schickte er mir den Hathor-Anhänger, in den er die Venus integriert hat und meinte, er gebühre mir, denn ich hätte ihn dazu inspiriert. Weil er so angetan von der Göttin der Liebe war, habe ich ihm einen winzigen Schrein ihr zu Ehren aus Strandgut gemacht und mit einer zünftigen Ration Schweizer Schokolade an das bekennende Schleckmaul geschickt.
Wir wussten beide, dass unsere Begegnung zu Ende ging, als er und seine Frau das Haus verkauften und nach New York in ein neues Kapitel und ein Quartier mit besseren indischen Restaurants zogen.
Unser Austausch war vollzogen.
Die Schmuckstücke von Saul sind emotional sicher meine wertvollsten und jedes Mal, wenn ich sie ansehe, klingt freudvoll eine Saite in meinem Herzen und ich muss lächeln.
Ist es nicht herrlich, dass wir auf einem Planeten leben, auf dem solch wunderliche zwischenmenschliche Geschichten möglich sind?

Von oben nach unten: Pyramiden und Sphinx von Gizeh, Nil südlich von Luxor, Hathortempel in Dendera.
Alle Bilder aus „Flying High Egitto“ von Marcello Bertinetti, National Geographic.

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Hello Kitty und die Dankbarkeit

Dankbarkeit ist magnetisch und einer der mächtigsten Türöffner sowohl in unserer, als auch in vielen anderen Dimensionen. Wer geübt ist in Alchemie und Astralreisen ist mit dem Phänomen vertraut, aber auch für Menschen, welche gerne mehr Lebensfreude empfinden würden oder ihren inneren Ruhepol finden, gilt dasselbe: Der Schlüssel heisst Dankbarkeit.
Selbst wer an einem Punkt angelangt ist, an dem es unmöglich scheint, je wieder für irgendetwas so empfinden zu können, darf aufatmen: Unser Hirnströme sind beeinflussbar und in dieser Hinsicht unserem Willen unterworfen.
Eine einfache Methode, welche jahrelang zu meiner spirituellen Praxis gehörte und die ich meinen Klientinnen immer mal wieder empfehle, ist, sich abends mit Papier und Stift hinzusetzen und alles zu notieren, wofür man an diesem Tag dankbar ist.
Es geht nicht darum, wie viele Punkte man auflisten kann, sondern sich selber zu prüfen und aufmerksam für die noch so kleinen und flüchtigen Geschenke zu werden, die einem der Tag gebracht hat. Auch wenn dieser sich äusserst schwierig gestaltet hat, war da möglicherweise das Lächeln eines Mitmenschen, ein süsser Hund, eine liebe Melodie oder ein schöner Stein, welche kurz das Herz berührt haben. Und das zählt ganz schön viel!

Meine Liste der Dinge, für die ich heute dankbar bin:
⭐︎ Mein kostbares Menschenleben ⭐︎ Der Löwe und die Tempelkatzen ⭐︎ Mein Dachgarten ⭐︎ Das Vogelgezwitscher bei Sonnenaufgang ⭐︎ Kaffee, der am besten aus meiner kitschigen Seepferdchen-Souvenirtasse schmeckt, welche der Löwe mir vor Jahren aus Den Haag mitgebracht hat ⭐︎ Blumen – ich kann mich gar nicht sattsehen und -riechen an all der Pracht! ⭐︎ Meine Nase in das wohlig warme Bauchfell einer schlafenden Katze stecken ⭐︎ Nigel Kennedys Aufnahme von Ralph Vaughan Williams „The Lark Ascending“ ⭐︎ Frieden ⭐︎ Jupiter, der nachts hell und keck ins Wohnzimmer zwinkert ⭐︎ Zeichnen – völlig aus der Übung und es wird eine Weile dauern, bis was Passables dabei herauskommt, aber es macht so viel Spass ⭐︎ All die Menschen, welche sich Mühe geben, ihren Mitwesen und Mutter Erde mit Liebe und Respekt zu begegnen ⭐︎ Meine Kreativität ⭐︎ Ihr alle, die ihr hier seid, ich finde euch super ⭐︎

Auch dankbar bin ich für die Hello Kitty Flasche aus dem Brockenhaus, welche aufgemotzt mit einem Häkelband aus den 70s und gesammelten Rabenfedern eine herrlich kitschige Vase für die wunderschönen Ringelblumen aus meinem Garten ergibt.

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Eine kühle Romanze

Lieber Mai,
Legen wir die Karten auf den Tisch: Was wir in diesem Jahr teilen, ist keineswegs eine von den Musen geküsste, Blumenduft durchtränkte Wonnezeit, sondern im besten Fall, eine kühle Romanze. Ich sage nichts gegen den Regen, denn das ist mein Lieblingswetter. Das ganze Blühen und Gedeihen ist wunderbar gewährleistet und während Blumen pflücken mit nassen und klammen Fingern nicht unbedingt das höchste der Gefühle ist, kann ich auch damit prima leben.
Wirklich aufs Gemüt schlägt mir die Abwesenheit des Sonnenscheins. Was mich überrascht, denn während der Wintermonate tut sie das nicht und es liegt sicher an keinem Vitamin D3 Mangel, da ich zarthäutige Rothaarige dieses stets einnehme. Diese grauen Tage rauben mir schlicht ein bisschen Freude und Motivation. Auf meinem Arbeitstisch türmen sich angefangene Projekte, welche nur langsam vollendet werden. Als würde ich in flüssigem Honig arbeiten.
Es ist weder deine noch meine Schuld, lieber Mai, sondern die des Klimawandels. Die einzige Konstante ist der Wandel – Darauf sollten wir uns mehr denn je und auf ganz neue Weise einstellen.
Ich mache nicht Schluss mit dir, es bleiben uns noch ein paar Tage und stell dir vor: Die Wetterprognose meldet gegen Ende Woche sogar Temperaturen über 20 Grad! Möglicherweise erleben wir doch noch ein paar lauschige Nächte, um Ringelreihen mit den Elfen zu tanzen?
Ich glaube daran.
Liebe Grüsse,
Patricia-Stellaris


Bluse und Rock: Brockenhaus, Kunstfelljacke aka mein Eisbär: schon alt, Manor.





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Pyramidenfreitag

Im Jahre 2013 stiess ich auf einen Tumblr-Account namens Inonibird, wo eine Person ihre mit viel Gespür und Liebe für den Altägyptischen Pantheon gezeichneten Comics postet: die Stick-Gods! Ich habe sie sofort ins Herz geschlossen und hoffe, dass sie heute auch ein Lächeln auf eure Lippen zaubern.

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Geburtstagskinder II

Heute feiern wir zehn Jahre pralles Leben mit Höhen und Tiefen und allem, was dazwischen liegt.
Happy Birthday den unangefochtenen Königinnen des Hauses: Jackie Kamikatze, welche das Quartier mit eiserner Kralle regiert und der klar ist, dass sie heimlich die Geschicke der Welt lenkt und Ruby Rose Royale, der das Treiben draussen zu gefährlich und laut ist und die mit ätherischem Anmut durchs Haus wandelt, im Bewusstsein darum, dass kein schöneres Wesen existiert.
Auf die zehn nächsten Jahre! Bleibt, wie ihr seid, denn ihr macht die Welt mit eurer Divenhaftigkeit zu einem glamouröseren Ort.

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Wochenende

☥ Freitagnacht die komplette vierte Staffel Lucifer geglotzt ☥ Schlabberklamotten getragen ☥ Samstag fiel die Heizung aus und es gab faules Gruppenkuscheln auf dem Sofa, während der Regen gegen das Fenster peitschte ☥ Zig Pferde für ein kommendes Projekt ausgeschnitten ☥ Musik aufgedreht und durchs Zimmer getanzt ☥ Am Sonntag seit langem wieder Sonnenschein, allerdings verbrachte ich ihn in meiner Praxis bei der Arbeit ☥ Kartoffelstock mit der allerfeinsten Morchelsauce gegessen ☥ Zum Glück gibt es den Montag, um sich vom Wochenende zu erholen ☥

Uraltes MASH-Shirt: dem Löwen stibitzt, Hand-Halskette: Dichotomie, Pfeil-Halskette: Toilworn, Panther-Halskette: Ax and Apple,
Astro-Bettwäsche und Praxisausstattung: Brockenhaus, goldene Bastet: geschenkt bekommen, Zen, das meditierende Einhorn: Woods of Hope.

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Pyramidenfreitag

Eigentlich war für den heutigen Eintrag ein kleiner Fotoshoot geplant. Aber bei dem Wetter, welches uns die aktuell herrschende winzige Eiszeit beschert, war das nicht realisierbar. Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.
Als Gedankenanstoss gebe ich euch die hermetische Regel mit ins Wochenende.

Bild unten: Tumblr, unkreditiert. Ba-Anhänger: Gypsy Silver.

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Pyramidenfreitag

„God gave Rock’n’Roll to you“ singen Kiss und ihr solltet an dieser Tatsache nie zweifeln.

Die Postkarte hat der Löwe vor Jahren für mich kreiert, das zweite Bild ist ein Werk, welches ich traurigerweise unkreditiert auf Tumblr gefunden habe.

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Der Katzensprössling

Ein seltenes Sämlein muss der Wind letzte Nacht in einen Untersetzer auf unsere Terrasse geweht haben, denn als ich heute aufs Dach kam, war da eine grau getigerte Katze gewachsen. Das Giessen habe ich mal gelassen, aber ich bin durchaus gespannt, wie gross so eine Topfkatze wird?

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Bealtaine

Ich wünsche allen von Herzen einen gesegneten Wonnemonat!

Das Tuch ist ein alter Getreidesack aus dem Brockenhaus. Ich werde ihm dieser Tage ein Band als Henkel annähen und fertig ist die Sommertasche.

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Regentage, dunkelbunt

Dieser Tage bin ich froh, Mützen, Schals und warme Mäntel noch nicht auf dem Estrich verstaut zu haben, denn bei dem kühlen und windigen Regenwetter sind sie auf meinen Streifzügen höchst willkommen. Die Blumen lassen sich von dem bleiernen Licht nicht beeindrucken und leuchten unbeirrt ihre Farben in die Welt.
Vergissmeinnicht und Gänseblümchen sind meine Lieblinge, dazu passend haben mir die Raben von ihrer dunkelbunt gefiederten Medizin geschenkt. In ihrer Kolonie geht es noch lauter zu als sonst, denn der Nachwuchs ist geschlüpft und stimmt krächzend in die generell herrschende kakophone Symphonie ein.

Federring: geschenkt bekommen.

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Pyramidenfreitag



Im Ernst jetzt, wie umwerfend ist diese Katzenmumienkette aus rezykliertem Silber von Allison Bartline?
Man kann sie öffnen und kleine Dinge darin verwahren. Totenkult war nie schicker und ich gebe zu, sie steht schon eine ganze Weile auf meiner Wunschliste.

Was ich in meiner herumtragen würde, weiss ich seit dem Tag, als ich das schmucke Stück zum ersten Mal gesehen habe: die ausgefallenen Schnurrhaare meiner vier Tempelkatzen. Ich sammle sie, denn ich finde es äusserst charmant, durch das Haus zu gehen und unverhofft eine Vibrisse auf dem Boden zu finden. Wie ein kleiner Gruss, ein ich war hier, ein vergiss mein nicht.
Vor Jahren habe ich irgendwo gelesen, dass es bei manchen nativ amerikanischen Stämmen Brauch ist, Vogelfedern zu kleinen Sträussen zu binden und als Gabe auf den Altar zu stellen. Eine liebe Idee dünkt mich, darum sind auch die Schnurrhaare mit einem Faden zusammengeschnürt. Auch sie weilen auf einem Altar, jedenfalls bis zu dem Tag, an dem sie möglicherweise in die Katzenmumie einziehen dürfen …

Bastetanhänger: schon alt, Bastetstatue: aus Kairo.

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Ein Lied der Dankbarkeit für die Erde

Wir leben in wahrlich interessanten Zeiten und es ist gewiss nicht einfach, die eigene Schwingung stets stabil hochzuhalten, denn das Mutterschiff schwankt gewaltig.
In einer Phase, in welcher Mutter Erde und all ihre Wesen -inkarnierte wie auch nicht inkarnierte- unter enormem Stress stehen, fällt es auch den Positivsten unter uns schwer, nicht in den kollektiven Strudel der Negativität und Angst abzusacken.

Zu genau diesem Zeitpunkt liefern uns unsere intergalaktischen Geschwister, die Hathoren, ein wunderbares Instrument, um den dritten Planeten energetisch zu unterstützen. Dank Tom Kenyon, einem brillanten Sound Healer, durch welchen sie seit langem wirken, geben sie uns die Möglichkeit, direkt aus dem Aethos Dankbarkeit durch unser Herzchakra ins morphogenetische Feld und das planetare Bewusstsein der Erde einzuspeisen. Eine hochwirksame Methode, welche auch für jede einzelne eine äusserst tröstende Wirkung hat.

Wer sich vom Obenstehenden angesprochen fühlt, aber keinen der Fachbegriffe verstanden hat, sei beruhigt: Vorkenntnisse sind nicht nötig, alle Menschen sind herzlich eingeladen, mitzuwirken. Die Anleitung ist sehr detailliert und verweist auf Vorübungen, falls nötig.

In diesem Sinne wünsche ich Geschwistern, welche sich für diesen Akt der Dankbarkeit entscheiden, viel Freude.
Verhelfen wir Gaia und ihren Bewohnern gemeinsam zum Aufstieg.

A SONG OF GRATITUDE TO THE EARTH

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Apis, der Goldene

Gestern löste der Stier den Widder im Tierkreis ab.
Alles Gute zum Geburtstag, liebe Mit-Stierinnen!
Erweisen wir Venus Ehre und feiern unsere Zeit in Liebe, Freundlichkeit, Mitgefühl, Gastfreundschaft und Frieden.
Und hoffentlich auch jeden anderen Tag im Jahr.

Taurocampus-Ohrring: With Care, Halsband aus Rajasthan und Turban: vintage.

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Hier kommt die Sonne

Die Temperaturen steigen und die Saison auf der Dachterrasse ist eröffnet. Der Löwenzahn strahlt mit der Sonne um die Wette und glückliche Bienen wuseln durch die prallen Blüten. Das Leben ist prächtig und lacht in leuchtenden Farben.
Ich wünsche allen ein wunderbares Osterwochenende!

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