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Schlagwort: allerseelen

Portale und Balance

In der nördlichen Hemisphäre beginnen die Tage der Toten.
Halloween, Samhain, Allerheiligen oder Dìa de Muertos, um einige aus verschiedenen Traditionen zu nennen.
Aber was heisst das genau und wie begeht und nutzt mensch diese Phase am besten?
In dieser Zeit steht das Portal zu anderen Ebenen offen und die göttliche Weiblichkeit lädt uns ein, im dunklen und feuchten Humus unserer Seele zu wühlen. 
Alles abgestorbene und faulige daraus zu entfernen, ihn zu düngen und bereit für die Ruhephase zu machen, damit die Sämlein geborgen schlummern und im Frühling aus ihrer zu klein gewordenen Hülse bersten und in voller Kraft gedeihen können.
Der Frühling und das Licht stehen im Zeichen der göttlichen Männlichkeit, und dieses Portal steht aktuellerweise in der südlichen Hemisphäre weit offen.
Für eine kurze Weile halten sich spirituell gesehen Dunkelheit und Licht, Weiblichkeit und Männlichkeit absolute Balance.
Perfektes Yin und Yang.
Wunderschön.
Aber zurück zu uns nördlichen Erdwühlern: Was haben unsere Verstorbenen damit zu tun?
Nun, nur weil eine Person ihren irdischen Körper verlassen hat, heisst das noch lange nicht, dass unsere gemeinsame Geschichte zu Ende ist.
Das ist in dualem Sinne zu verstehen und wie ihr damit umgeht, liegt an euch.
Zum einen haben eure Vorfahren unglaublich viele Schätze gesammelt in Form von Wissen, Können und Fähigkeiten und diese sind euch jederzeit zugänglich. Und glaubt mir, nichts würde sie glücklicher machen als zu sehen, wie ihr all das, wofür sie gearbeitet haben, zu eurem Wohle nutzt.
Zum andern haben euch einige von euren Ahnen möglicherweise toxisches Erbe hinterlassen: Familiengeheimnisse oder vielleicht haben sie euch (oder ihr ihnen) zu Lebzeiten unrecht getan und die Möglichkeit, dies zu klären, ergab sich nicht mehr.
Genau wie im glücklichen Fall das Schätzebergen jederzeit möglich ist, so ist es auch im Fall von toxischem Erbe nie zu spät, dieses zu transformieren und erlösen.
Denn so wie das eine euren Boden energetisch nährt und euer Wachstum fördert, so schlingt sich Letzteres um eure Knöchel wie eine faulige Wurzel und vereitelt euer Vorankommen, ohne dass ihr je bewusst sagen könntet, woran das liegt.
Es ist möglich, dass ihr beides mühelos selber lösen könnt und wenn nicht, empfehle ich euch, fähige Heilerinnen aufzusuchen.
Eine davon bin ich.
Zur Ehre der Verstorbenen stelle ich mich in diesem Jahr als liebevolle Kommunikatorin zwischen den Welten zur Verfügung.
Vom 1.-13. November gebe ich exklusiv und mit viel Freude Jenseitskontakte für all die Menschen, welche sich ein Treffen mit ihren Verstorbenen wünschen.
Gerne begleite ich euch dabei, Unausgesprochenes zu klären, damit Heilung und Frieden Raum in der Ahnenreihe nehmen dürfen.
Wer sich für freie Termine und Preise interessiert, schreibt mir eine E-Mail an patricia@sphinxenherz.ch
Das Angebot gilt nur für diese zwei Wochen und es hat Sitzungsplätze, solange es hat.
Ausser auf dem Blog mache ich dafür keine Werbung, aber ihr dürft die Info herzlich gerne mit Menschen teilen, die sich einen Kontakt wünschen.
Auch dieser Raum hier ist in dieser Zeit dem Jenseits gewidmet.
Segensreiche Zeit wünsche ich euch und dass ihr sie weise nutzt.

Familiar Ring: The Small Beast, Ascension Ring: Dichotomie.

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Die verleugnete Apostelin

Allerseelen.
Draussen schluchzt der Regen.
Fast schon ein Klischee.
Also lassen wir uns darauf ein, denn ich habe für euch die passenden Bilder zum Tag.

Es gibt Designer*innen, deren Arbeit ich seit Jahren beobachte und mich an ihren Kreationen freue.
Zum Beispiel Lucinda Sinclair von Church of Sanctus.
Das Label mit dem Slogan «The Sacred Answer to a Sinful World» spielt äusserst gekonnt und witzig mit Himmel und Hölle und der Symbolik der katholischen Kirche. 
Kleider, geschaffen um das feminine Prinzip zu erheben, stärken und dessen Göttlichkeit zu unterstreichen.
Stiltechnisch Gothic zuzuordnen, sind die vorherrschenden Farben schwarz, weiss und rot.
2018 Hat Sinclair eine ganze Kollektion Maria Magdalena gewidmet und wer das tut, hat mein Herz eh in der Tasche.
Sie gründete das vegane Label 2013 in London, wo sie bis heute all ihre Kleider entwirft und unterstützt von zwei weiteren Näherinnen, fertigt.
Das Unternehmen bemüht sich um Stoffe aus Lagerbeständen, Zero Waste, verschickt ihre Ware in kompostierbaren Materialien und lässt monatlich Bäume pflanzen, als Emissionsausgleich.
Church of Sanctus Kleider sind Unikate oder werden in Kleinauflagen geschaffen.
Am Freitag wurde die neuste Kollektion «Heavenly Inferno» lanciert. 
Sinnlich samten und feminin, feiern viele Stücke die marianschen Aspekte.
Das Herzstück ist zweifelsohne das glitzernde königsblaue «Her Joy and Sorrow»-Kleid, dessen Torso von einem flammenden Herzen geziert wird. 
Ein Unikat, das wie vieles andere in einem Wimpernschlag ausverkauft war.
Dass our Lady of the Church of Sanctus den Namen Sinclair trägt, schliesst den Kreis perfekt.
Oder in ihren Worten: «In the name of the Mother, the Daughter and the Holy Ghostess» .

Ich wünsche euch einen gesegneten Montag.

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