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Schlagwort: Sphinx

Sphinxenmond (Pyramidenfreitag am Samstag)

Mondkalendertasche

Donnerstag Nacht stand der volle Mond im Zeichen des Löwen.
Des Zeichens des Herzens und der Sonne.
Eine kosmische Möglichkeit, alte gestaute Emotionen loszulassen, um unser Zentrum zu verjüngen und stärken.
200 Kilo reine Muskelmasse der Löwenmutter aus reinem Gold in unser Herz zu integrieren, für Mut, Stärke und Resilienz, während wir unserer inneren Flamme bedingungslos treu bleiben und folgen, egal was.
Durchtränkt wurden diese Muskelfasern von der silbernen Essenz aus Weisheit, Liebe, Intuition, Mitgefühl und der Güte des Mondes.
Weiss-goldene Alchemie für alle, welche davon trinken mochten.

Wo immer euch euer Weg hinführt, vergesst nie, dass euer Herz euer kostbarster Besitz und zuverlässiger Kompass ist.
Ich wünsche euch ein erholsames Wochenende und plant Zeit ein, euer Herz zu nähren und zu ehren.

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Pyramdenfreitag

Hallo und herzlich willkommen im Jahr 2021!
Euch allen wünsche ich, dass ihr findet, was ihr sucht.

Beginnen wir das Pyramidenfreitag-Jahr mit einem neuen Unterkapitel der Rubrik «Das alte Ägypten im Film», nämlich «die Sphinx im Film».
Den Anfang macht heute die 1984er Verfilmung von Michael Endes ikonischer «Die unendliche Geschichte» unter der Regie von Wolfgang Petersen.
Die Schlüsselszene der Geschichte bildet Atreju’s Selbstmeisterung vor dem südlichen Orakel.
Dieses besteht aus einem energetischen Raum, gehütet von zwei Sphingen, welche alle, die nicht in Wahrhaftigkeit vor sie treten, ins Jenseits befördern.
Eine klassische Variante der Sphinx von Theben.
Für die Filmsphingen hat man sich visuell offensichtlich altägyptischer, griechischer, mesopotamischer und wie mir scheint auch siamesischer oder balinesischer Kunst bedient.
Ihnen Hufe als Hinterläufe zu geben, schien dem Kreativteam wohl eine gute Idee, faktisch macht das aus den Wesen Chimären.
Eine energetisch ganz andere Gattung.
Aus diesem ethnischen Mix sind äusserst ansehnliche Statuen entstanden — wären da nicht die überdimensionierten Brüste.
Die fand ich schon als Kind etwas suspekt und mit der ganzen perspektivischen Filmerei von unten fallen sie besonders auf.
Eine völlig unangebrachte Sexualisierung solcher Wesen, besonders in einem Kinderfilm.
Muss ich erwähnen, dass Meister Ende empört war über diese Darstellung? Wohl kaum.

Nichtsdestotrotz waren die Szenen mit dem südlichen Orakel für mich pure Magie und ich konnte mich daran gar nicht satt sehen.

Euch allen wünsche ich ein Wochenende voller magischer Momente.

Alle Bilder via Google Search.

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Pyramidenfreitag

Während der Regierungszeit von Amenophis III ( 1388 —1351 vor Christus, 18. Dynastie )
kam eine grosse Not in Form der Pest über Ägypten.
Um das Übel abzuwehren, liess der Pharao im Mut Tempel zu Karnak um die 700 Statuen der Meisterheilerin, Beschützerin des Lebens — kurz der Sphinx selber — aufstellen: Sekhmet, der Machtvollen.

Einige bewachen noch heute diesen Ort, viele der Steingöttinnen sind allerdings über den ganzen Globus verschleppt worden.
Zum Beispiel nach London ins British Museum, wo der Löwe vor sehr vielen Monden mit ihnen posiert hat.
Die zwei stehenden Figuren mit den Lotusblumen mag ich besonders gerne.
Eine Büste steht im Antikenmuseum Basel und es ist weniger Monde her, dass wir geknutscht haben.

Der ägyptische Saal in Letzterem wird bis zum Winter rundum erneuert und ich freue mich schon, der himmlischen Mutter dann einen Schmatzer aufzudrücken.
Beruhigt euch mal, ich habe schliesslich noch nie ein «Küssen verboten»-Schild im Museum gesehen.

Bitte entschuldigt die qualitativ gruseligen Handybilder!
Falls ihr nie in den genannten Museen wart: Weder ist das Licht dort rosenrötlich, noch ist es neblig.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

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Pyramidenfreitag

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Es ist mir schleierhaft, wie ich diese geheimnisvoll reizenden Sphingen von Multimediakünstlerin Rae Swon erst heute entdecken konnte.
Sie selber nennt sie Chimären und ich würde am liebsten alle sofort adoptieren.
Weil nicht nur das Handwerk sagenhaft ist, sondern auch die Ethik: Rae filzt ihre Kreationen aus Pflanzen- und Synthetikfasern. Der Katzenkult applaudiert!
Neben Katzenartigen gibt es noch zahlreiche andere wunderliche Wesen zu bestaunen, also gehet hin und weidet eure Augen!

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Pyramidenfreitag

SPHINX SUCHT NEUES ZUHAUSE

Eines meiner älteren Sphingenkinder, Nebet-Anch, möchte das Mutterschiff des Katzenkultes verlassen und in die Welt ziehen, weil — ich zitiere— „Das einstmals ruhige Atelier zum reinsten Tummelplatz für Sphingen geworden ist. Jetzt habe ich Dichtestress“
Pfff, Dichtestress! Das hat sie nur gesagt, weil sie weiss, wie unsäglich beschissen ich diesen Begriff finde.

Wer sie gerne aufnehmen möchte, sollte bedenken, dass sie die einzige Sphinx in der Tempelanlage sein will, inkarnierte Katzen ein Muss, Hunde toleriert/ignoriert.
Von der neuen Person wird erwartet, dass sie sich lückenlos an ihre letzten neun Leben erinnert, Teilerleuchtung erwünscht, Gesamterleuchtung als Ziel dieses irdischen Daseins Voraussetzung.
Wenn sie sich in dieser Dimension befindet, hält sich Nebet-Anch in einem Papierportal des Formates A4 auf und fixiert ihren Menschen unablässig. Falls sie spricht, wird es sich um eine hochkomplexe, kryptische Frage handeln, eine Verarsche (Dichtestress) oder aber sie kritisiert ungeniert das Leben und Handeln ihres Prüflings. Genau Letzteres wird man nämlich, wenn man sie bei sich wohnen lässt.

Nebet-Anch und ich freuen uns auf eure Bewerbung per E-Mail. Weil die Anforderungen auf praktisch alle zutreffen, prognostiziere ich ganz schönen Dichtestress im Posteingang.

Ägyptisches Kleid: Brockenhaus.



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Letzte Nacht


Kaffee, so schwarz wie die Nacht draussen, in der ein Sturm heult und den Regen gegen die Scheiben klatscht. Sirius‘ regelmässige Atemzüge, schlafend auf dem Tisch. Uralte Folgen «Grey’s Anatomy», in denen das Drama noch nachvollziehbar war. Meine Hände müssen arbeiten, dem Bild in meinem Kopf folgend, wo ich durch einen sterbenden Stern wandle und meinen Gedanken nachhänge.

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Requiem für einen Käfer

Bei Tagesanbruch klettere ich allmorgendlich aufs Dach, um die Pflanzen zu giessen. Ich mag diese Zeit besonders, wenn die Sonne aufsteigt und alles was wächst, kreucht und fleucht, erwacht, um sie zu begrüssen. Wenn dieser spezielle Hauch von Magie alles umfängt.
Heute lag auf dem Deckel des Wasserkübels ein toter Goldkäfer, welchen ich zeit seines Lebens leider nie getroffen habe. So haben Sirius und ich den wunderschönen kleinen Freund nach der Speisung der Flora gesegnet und geeignete Blütenblätter und Blumen für seine Beisetzung in einem frisch besäten Topf ausgewählt.
Da ruht er nun unter den Gestirnen, bewacht von einer schwarzen Sphinx, der nichts entgeht, bis die Pflanzen über ihn hinweg wachsen und sein goldener Chitinpanzer zu Nährstoffen für sie zerfällt.

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