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Schlagwort: Traumatherapie

Ode an die Kinder der Nacht (Pyramidenfreitag am Montag)

Alle kennen das Sonnenrad, eines der glücksverheissenden Symbole aus Hinduismus, Janaismus und Buddhismus.
Allerdings ist es nur rechtsdrehend der Sonne und dem Licht zugeordnet, dreht es nach links, so wird es zum Rad der Nacht, den dunklen Mysterien und Ma’ha Kali geweiht.
Wer im Zeichen der linksdrehenden Swastika geboren wurde, trägt eine starke Seelenprägung der Aspekte, welche damit verbunden sind.
Das sind die dunklen Mütter, die schwarzen Madonnen.
Sie symbolisieren alles, was sich der Kontrolle und dem Verständnis des Menschen entzieht: Tod, kosmisches Chaos, Naturgewalten, die Feuer der radikalen Transformation, die Rhythmen von Erschaffung und Zerstörung.
Die Menschen haben sie seit je gefürchtet und bildeten sie oft grausam ab: Kali tanzt fröhlich und wild auf Leichen und eine Kette aus abgeschlagenen Köpfen ziert ihren Hals, während sie zähnefletschend das Blut ihrer Feinde aus einem Schädel schlürft.
Sekhmet verfiel einst in einen Blutrausch und hätte die ganze Menschheit ausgelöscht, hätten sie ihre Göttergeschwister nicht aufgehalten.
In jeder Kultur findet ihr das kosmische Chaos in einer Göttin verkörpert.
Die Kinder der Nacht, wie ich sie liebevoll nenne, tragen die Unerschrockenheit dieser Aspekte in sich.
Sie fürchten im Wortsinn weder Tod noch Teufel.
Die Nacht schreckt sie nicht, denn sie wissen, dass Dunkelheit und Finsternis nicht dasselbe sind.
In vielem, was andere als gruselig empfinden, sehen sie Schönheit und sie nehmen die Welt nicht in Schwarz/Weiss wahr, sondern in vielen vielen Nuancen und lassen das so stehen.
In unserer Gesellschaft, die Tod und Dunkelheit verbannt hat und sich weigert, sich mit ihren Schatten auseinanderzusetzen, haben es diese Nachtmenschen oft nicht einfach.
Wenn sie über den Tod sprechen, so tun sie das mit einer gewissen Zärtlichkeit, denn sie wissen, dass er ein grandioses Portal zu vielen neuen Möglichkeiten ist und sie wissen um die ihm innewohnende Heiligkeit.
Das schreckt die ZuhörerInnen und sie betiteln die Erzählende als makaber oder sagen gar, sie habe gewiss einen Todeswunsch.
Die Tatsache, dass Nachtgeborene Traurigkeit als Teil des Lebens akzeptieren und sie ihnen oft willkommen ist, wird ihnen als depressiver Zug ausgelegt.
Zu den Dingen, welche Nachtkindern ungeniert ins Gesicht gesagt werden, gehören: Du bist schräg, dein Humor ist makaber, manchmal grusel ich mich vor dir, du machst mir angst, in deiner Nähe fühle ich mich unwohl, du passt einfach nicht rein, mit dir stimmt etwas nicht.
MIT DIR STIMMT ETWAS NICHT.
Wer dies lange genug zu hören bekommt, beginnt es zu glauben.
Also versuchen diese Menschen, gewisse Themen zu meiden, gefällig und angepasst zu sein und werden sich selber untreu.
Sie entfernen sich von sich selber und ihrer angeborenen Kraft und werden dadurch nicht selten depressiv, weil sie nicht wissen, wer sie sind und: Mit ihnen ja sowieso etwas nicht stimmt.
Wenn du dies liest und dich im Herzen getroffen fühlst, oder dir sogar Tränen über die Wangen kullern, dann wisse, das ist alles für dich.
Besonders das Folgende.

DU BIST GENAU SO, WIE DU SEIN SOLLST!
Dein Kraftfeld wirkt wie ein Obsidianspiegel, in dem sich die Schattenseiten der Menschen spiegeln, doch anstatt dies anzunehmen, projizieren sie die Gefühle, welche ihnen entgegenschlagen auf dich.
Deshalb fürchten sie sich vor dir oder halten dich für unheimlich oder gar böse.
Du sprichst die Wahrheit über den Tod, damit können die meisten Menschen nicht umgehen.
Du legst eine Unerschrockenheit an den Tag gegenüber Angstthemen des Kollektivs, und das scheint den Menschen unnatürlich, folglich ist laut ihnen was kaputt bei dir.
Das Gegenteil ist der Fall, liebes Nachtkind!
Du hast diese wunderbar transformative Kraft der Erde und ihren Wesen zum Wohle mitgebracht, weil deine Seele über die nötige Stärke verfügt, sie zu halten.
Also steh auf, klopf dir den Staub von den Kleidern und besteig erhobenen Hauptes den Thron deines Selbst.
Vergiss nie: Die Quelle allen Seins ist ein schwarzes Loch, der grösste Teil des Universums ist Leere, die zärtliche Umarmung der dunklen Erde ermöglicht dem Sämlein erst das Spriessen.
Wer die Dunkelheit nicht kennt, wird das Licht nie sehen.

Willkommen auf Planet Nummer Drei, geliebtes Lichtgeschwister!

Outfitdetails:
Kitsune Maske: Lily Loy, 70s Bluse: Vintage, Ankh Gürtel: Kill Star, Hose: Nanu, Schuhe: Vegan Molly von Dr. Martens, Halskette: Geschenk, Ring: Dichotomie.

Ab heute finden alle Heil- und Beratungssitzungen wieder per Skype/Zoom statt.
Sphinxenherz macht eine kurze Pause vom 24. – 26. Dezember, ansonsten gelten auch während der Feiertage die üblichen Sitzungszeiten: Mittwoch bis Sonntag jeweils von 16 – 00 Uhr.
Anmeldung nur per Mail: patricia@sphinxenherz.ch oder ihr benutzt den Seiten-Knopf oben rechts, denn alle digitalen Portale führen zu mir.

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Für nie gekannte Geschwister

Gestern Nachmittag spazierten der Löwe und ich auf die Weide, unsere bleichen Nasen begierig der Sonne entgegengestreckend.
Welch Wohltat, nach einem mehrheitlich trüben Winter!

Als ich nach Hause kam, nahm ich mir die Zeit, einen Gedenkaltar aufzubauen.
Für 50 Kälber, welche letzte Woche den Flammen zum Opfer fielen, als in einer Sturmnacht ein Gehöft in unserem Ort abgebrannt ist.

Fünfzig unschuldige Kinder einer anderen Spezies mussten qualvoll sterben, weil sie eingepfercht waren und nicht um ihr Leben rennen konnten, als es vonnöten war.
Welch tragisches Mahnmal dafür, dass Speziesismus falsch ist.
Egal wie mensch hier argumentiert, wenn die Begründungen nicht von einem Ort der Liebe und des Mitgefühls kommen, so sind sie nie zum höchsten Wohl aller Beteiligten und darum falsch.

Also stellte ich intuitiv einen Altar für sie auf.
Nur weil sie auf Erden nicht so behandelt worden sind, heisst das nicht, dass sie nicht liebenswerte und heilige Geschöpfe sind, welche respekt- und würdevoll verabschiedet und über die Regenbogenbrücke begleitet werden sollen.
Ich bedankte mich bei ihnen für ihr Kommen, entschuldigte mich im Namen der Menschen für das ihnen widerfahrene Unrecht und segnete sie alle.
Ich rief die aufgestiegenen Meister an, welche sich vornehmlich um unsere Tiergeschwister kümmern und bat sie um Transformation der erlittenen Traumata und sicheres Geleit für die Kleinen.
Dann zündete ich für jedes Kalb eine Gedenkkerze an und noch ein paar mehr für all die Kleintiere, welche sich wohl im Gebälk aufgehalten haben. Ich stellte mir vor, dass jedes von ihnen in Rosenquarzenergie gehüllt wird und darin regenerieren kann, bis die Flamme erlischt.
Dann wurde es von einem himmlischen Stier (siehe Postkarte) abgeholt und auf eine paradiesisch schöne Weide geführt, wo liebevolle Kühe es willkommen heissen und sich um das Kälbchen kümmern.

Als die letzte Kerze erloschen war, fühlte auch ich tiefen Frieden und Liebe in mir.

Dies ist die Quintessenz, wenn wir diese turbulenten Zeiten unbeschadet überstehen wollen: Die Bereitschaft, all den Zorn und die Trauer, welche in bestimmten Situationen hochkommen, zu wandeln.
Denn nur ein liebendes Herz hat die Macht, Dinge in Bewegung zu setzen zum Wohle aller.

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Denn durch die Risse fällt das Licht herein (Pyramidenfreitag)

Jeder ist an allem Schuld. Wenn jeder das wüßte, hätten wir das Paradies auf Erden.
Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Ihr alle habt bestimmt mindestens einen Film gesehen, in dem ein Meteorit — oder etwas vergleichbar Schlagkräftiges— auf die Erde knallt.
Es gibt zwei Phasen: Als Erstes der krachende Aufprall, dann wird meistens eindrucksvoll gezeigt, wie, davon ausgelöst, eine massive Druckwelle sich ausbreitet und absolut alles flachlegt.
Genau so donnert der Rassismus zur Zeit ins Bewusstsein des menschlichen Kollektivs. Die Aufstände in den USA sind der Einschlag, die Druckwelle baut sich gerade erst auf.
Ein Thema, dass tief aus dem Feld des Hasses geboren wurde und mit so viel Gewalt aufgeladen ist, dass seine Eruption nicht nur diese, sondern auch die Astralebene erschüttert.
Je sensibler ihr seid, desto stärker spürt ihr sie. Möglicherweise ist euch bewusst, worum es geht oder aber ihr fühlt euch diffus unwohl.
Im Aufstiegsprozess der Menschheit ist die Zeit gekommen, diese Ungerechtigkeit aufzulösen und einander als gleichwertige Familienmitglieder zu akzeptieren.
Das betrifft uns alle. Wir sind aufgefordert zu handeln, um dieses Trauma aufzuarbeiten.
Und da ich mich mit Trauma auskenne, kann ich sagen, erst einmal geht man dahin, wo’s richtig wehtut.

Ich verzichte darauf zu sagen «Ich bin keine Rassistin» oder «Ich bin mir meiner weissen Privilegien bewusst», denn auch wenn ein Teil meiner selbst dies reinen Herzens lebt und glaubt, so mache ich mir doch nichts vor: Die undurchsichtigen Gewässer meines Unterbewusstseins sind ein Haifischbecken und ich bin mir sicher, dass sozio-kulturelle Prägungen und Lügen dort eine Party schmeissen.
Zeit, auf die Jagd zu gehen.

Also sage ich:
«Ich weiss, dass ich nichts weiss.
Ich will mein Herz weit öffnen und zuhören.
Dadurch erkennen, welche Gifte in mir wirken, damit ich sie transformieren kann.
Ich will den Stimmen derer zuhören, die man immer wieder zum Schweigen bringen will und dadurch ihr Leid erfahren, anerkennen und bezeugen.
Ich will alles über ethnische Ungerechtigkeit lernen und heraus finden, was ich dazu beitragen kann, damit wir sie überwinden.»
Jeden Tag reserviere ich mir Zeit, um genau das zu tun.
Ich lerne unglaublich viel Neues, Wichtiges, Wertvolles, Interessantes.
Häufig tut es weh, ich bin entsetzt, fühle Trauer, Frustration, Scham, Tränen laufen mir über die Wangen und mein Herz bricht.
Es geht nicht anders.
Ich bin mir nie zu schade dafür, mein Herz zu brechen, denn durch die Risse fallen Licht, Mitgefühl und Liebe herein.
Also filtere ich all die gelernten Schätze heraus und verwahre sie darin, während ich Emotionen und verlogene Prägungen loslasse, denn sie haben ihren Zweck erfüllt, respektive dienen mir in keiner Weise.
So lerne ich jeden Tag ein bisschen mehr, der Menschheit eine liebevolle Schwester zu sein, leiste jeden Tag meinen Beitrag, damit unser Kollektiv von dieser grässlichen Seuche heilen kann. Im vollen Bewusstsein, dass dies ein Marathon und kein Sprint ist.

Und ich hoffe, ihr tut das auch!

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und möchte euch diesen Vortrag der eloquenten Sprachgöttin Chimamanda Ngozi Adichie mit auf den Weg geben.

Erstes Bild via Love Is Way Home, letztes via El Hieroglyph.

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Durchlichtung (Pyramidenfreitag)

Niemand liebt oder heilt die Welt an sich vorbei.
Niemand führt Wandel herbei, ohne erst sich zu ändern.
Die Lösung des Problems auf dessen Ebene zu suchen, ist töricht.
Keine Tat, motiviert durch Hass, Angst oder Ärger, wird je etwas anderes bewirken, als genau diesen Kreislauf zu nähren.

Also, was bist du bereit, in den Wandel, den du dir wünschst, zu investieren?
Es kostet nicht weniger, als deine eigene Transformation.
Wer heilen will, muss selbst erst heil werden.
Gehe die Auflösung deiner Traumata, Wunden und Verletzungen an. Begegne den Teilen von dir, für die du dich schämst, und von denen du glaubst, man könne dich deswegen unmöglich lieben.
Vergib dir selber, für die Dinge, welche du getan hast, oder glaubst, getan zu haben. Vergib dir selber, dafür, dass dir Dinge zugestossen sind.
Steig in deine seelische Unterwelt hinab und lasse all die Aspekte von dir, welche du weggesperrt hast und die an ihren Käfigen rütteln, frei.
Erkenne deine dunkelsten Ängste, die in dir wirkenden Muster und Prägungen, damit das alles gewandelt und erlöst werden kann.
Niemand verlangt, dass du dies im Alleingang meisterst, es gibt unzählige Therapieformen, welche dir dabei helfen, ganz zu schweigen, von all den geistigen Wesen, die dich bedingungslos lieben und unterstützen.
Diesbezüglich um Hilfe zu bitten, zeugt von Stärke und niemals von Schwäche.
Solltest du dich also angesprochen fühlen, so warte nicht länger und beschreite den Weg der Genesung.

Es ist der Weg zurück zu unserem wahren Selbst, zu unseren Herzenskräften, der Liebe, der Allverbundenheit, innerem Frieden und wahrer Grösse und Kraft.
Denn erst wenn wir die Angst zurück ins Feld der Illusion geschickt und unsere Wut von allem Hass geläutert haben, wird er zu heiligem Zorn. Einer machtvollen und effektiven Transformationsflamme, welche unsere Absichten klar ausrichtet und unsere Stimme klangvoll ertönen lässt.

Also, was sind dir die Erde und du selber wert?

Machst du euch beiden das grosse Geschenk der Selbstmeisterung und wirst zu einem Menschen, der adamanten in Liebe und Frieden verharrt und aus dem Auge des Sturms am Wandel mitarbeitet zum Wohle aller Wesen und des Planeten?

Die Wahl ist dein.

Ich wünsche euch einen gesegneten Vollmond.

Erstes Bild via Tumblr, drittes: Penabranca

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The Open Window Lets The Rain In

Aus meinem Skizzenbuch schauen mich Sternkinder mit klaren Augen an und warten geduldig darauf, dass ich ihre Bilder vollende, aber ich bin abgelenkt.
Höre «Unplugged in New York» von Nirvana unter den Sternen und bin entzückt, ihre musikalische Präzision neu zu entdecken.
Tags stehe ich am Fenster und schaue den schweren grauen Wolken, welche launische Junischauer übers Land jagen, zu und jammere inbrünstig und gefühlsbetont mit Jeff Buckley um eine verlorene Liebe, denn dies ist ein Schmerz, den ich nachvollziehen kann.

In der Klangheilung wird das Heraussingen von Schmerz und Trauer sehr empfohlen. Es ist höchst effektiv.
Falls euer Herz also schwer sein sollte, jammert, stöhnt, schluchzt und singt euch die Tränen von der Seele. Ich bin sicher, dass Jeff auch mit euch gerne eine Jamsession macht.

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Hier unten leuchten wir

Erinnert ihr euch an das Kinderlied «Ich geh mit meiner Laterne»?
Darin kommt die Textzeile «Am Himmel leuchten die Sterne, hier unten, da leuchten wir» vor – wie poetisch, wie wahr.
Ich bin ein grosser Fan vom innerlichen und äusserlichen Leuchten, Strahlen und Funkeln. So sehr, dass ich Glitzer erfinden müsste, gäbe es ihn nicht schon.
Die Sterne spiegeln, besonders in der dunklen Jahreszeit, was gibt es Schöneres?

Die Feiertage stehen bevor und weil sie für viele alles andere als liebe- und friedvoll verlaufen, möchte ich euch daran erinnern, dass eure wahre Essenz reines Licht ist. Es mag sein, dass andere mit eurem Schimmern nicht einverstanden sind, euer Leuchten kritisieren oder versuchen, euer Licht unter den Scheffel zu stellen.
Ihr seid aber perfekte Mini-Universen, keineswegs geschaffen, um anderen gefällig zu sein oder euch nach ihrem Gutdünken zu verbiegen. Also scheint mutig und hell und wisst, dass eure Würde absolut unantastbar ist.

Gesegnete Wintersonnwende, ihr Lieben!

Bilder: Amanda Leigh Smith für Sugar High+ Love Stoned 2012. Glitz, Glam und Rock, die optimale Inspiration für mein Weihnachtsoutfit.

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Geh davon aus, dass dein Herz bricht


Nach einer Weile lernst du
den subtilen Unterschied zwischen
dem Halten einer Hand und dem Anketten einer Seele,
und du lernst, dass Liebe nicht Anlehnen
und Gesellschaft nicht Sicherheit bedeutet.


Und du beginnst zu lernen,
dass Küsse keine Verträge sind
und Geschenke keine Versprechen.
Und du beginnst, deine Niederlagen zu akzeptieren,
mit erhobenem Haupt und offenen Augen.
Mit der Anmut einer Frau –
nicht dem Kummer eines Kindes.


Und du lernst,
all deine Straßen im Heute zu bauen,
denn der Boden des morgen ist
zu unsicher für Pläne
und Zukünfte neigen dazu,
mitten im Flug abzustürzen.


Nach einer Weile lernst du,
dass sogar Sonnenschein brennt, wenn du zu viel davon abbekommst.
Also pflanzt du deinen eigenen Garten
und schmückst deine eigene Seele,
anstatt darauf zu warten,
dass dir jemand Blumen bringt.


Und du lernst,
dass du wirklich etwas aushalten kannst,
dass du wirklich stark bist,
dass du wirklich wertvoll bist.

Und du lernst und du lernst…
Mit jedem Abschied lernst du.

Veronica A. Shoffstall


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Es ist für dich

Oh hey! Das Universum ist dran und es möchte mit dir sprechen.
So viele Dinge würde der Kosmos dir gerne mitteilen:

Hallo mein perfektes Kind,
Genau im Hier und Jetzt bist du genug.
Warum haderst du? Weisst du denn nicht, dass du genau so geschaffen wurdest, damit du deine Lebensaufgabe ideal erfüllen kannst?
Wenn ich höre, wie du mich verfluchst, weil du bist, wie du bist, dann möchte ich dich daran erinnern, dass wir deine Lernfelder, ja, auch deinen Körper (!) für diese Inkarnation gemeinsam ausgeheckt haben und du zu allem ja gesagt hast. Natürlich kannst du das in deinem jetzigen Bewusstsein höchstwahrscheinlich nicht abrufen, trotzdem stimmt es.
Jedes Mal, wenn du den Eindruck hast, nicht dazu zugehören und ganz anders zu sein, dann bin in Wahrheit ich es, die dich anstupst und anspornt, du selber zu sein, deinen Träumen zu folgen. Unangenehm ist das mit Absicht, du sollst es ja spüren.
Kind, mach dein Auge auf und sieh, wie unsinnig deine Anstrengungen, dich in ein System fügen zu wollen, welches durch und durch krank ist, sind. Bitte erkenne, dass dein Nicht-hinein-Passen deine grösste Stärke ist. Heilige Medizin, welche diese Erde und all ihre Kinder nun brauchen.
Anderen nachzueifern oder sie gar zu beneiden, ist pure Zeitverschwendung. Alles was du in dem Fall wirst, ist die billige Kopie eines brillanten Originals.
Es wird dich nicht glücklich machen, im Gegenteil.
Du selber bist einzigartig. Dein Licht, welches du deiner Erdmutter zum Geschenk mitgebracht hast, will so gerne leuchten. Also erlaube dir, zu gesunden, indem du deine eigene Schönheit, deine Gaben anerkennst und als das begreifst, was sie sind: kostbar und ehrwürdig.
Beginne, dich selber weniger zu verachten und mehr zu lieben, jeden Tag ein bisschen mehr.
Wenn du noch nicht bereit bist, den Hörer abzuheben, wenn ich dich anrufe, ist das ok. Ich werde es weiterhin versuchen.
Und wenn du dann eines Tages bewusst mit mir kommunizierst, dann wirst du nie wieder auflegen wollen und gemeinsam vollbringen wir göttliche Magie.
Das verspreche ich dir.
Sei gesegnet, mein wunderbares wertvolles Kind!


Kosmosbild: Nasa, Grafik: Löwe, die schickste Porzellankatze überhaupt: Brocki, Schmuck: Cosmic Norbu, Nightbreedcreations, Rosy Revolver, Farjil, Toilworn und Geschenke.

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Hello Kitty und die Dankbarkeit

Dankbarkeit ist magnetisch und einer der mächtigsten Türöffner sowohl in unserer, als auch in vielen anderen Dimensionen. Wer geübt ist in Alchemie und Astralreisen ist mit dem Phänomen vertraut, aber auch für Menschen, welche gerne mehr Lebensfreude empfinden würden oder ihren inneren Ruhepol finden, gilt dasselbe: Der Schlüssel heisst Dankbarkeit.
Selbst wer an einem Punkt angelangt ist, an dem es unmöglich scheint, je wieder für irgendetwas so empfinden zu können, darf aufatmen: Unser Hirnströme sind beeinflussbar und in dieser Hinsicht unserem Willen unterworfen.
Eine einfache Methode, welche jahrelang zu meiner spirituellen Praxis gehörte und die ich meinen Klientinnen immer mal wieder empfehle, ist, sich abends mit Papier und Stift hinzusetzen und alles zu notieren, wofür man an diesem Tag dankbar ist.
Es geht nicht darum, wie viele Punkte man auflisten kann, sondern sich selber zu prüfen und aufmerksam für die noch so kleinen und flüchtigen Geschenke zu werden, die einem der Tag gebracht hat. Auch wenn dieser sich äusserst schwierig gestaltet hat, war da möglicherweise das Lächeln eines Mitmenschen, ein süsser Hund, eine liebe Melodie oder ein schöner Stein, welche kurz das Herz berührt haben. Und das zählt ganz schön viel!

Meine Liste der Dinge, für die ich heute dankbar bin:
⭐︎ Mein kostbares Menschenleben ⭐︎ Der Löwe und die Tempelkatzen ⭐︎ Mein Dachgarten ⭐︎ Das Vogelgezwitscher bei Sonnenaufgang ⭐︎ Kaffee, der am besten aus meiner kitschigen Seepferdchen-Souvenirtasse schmeckt, welche der Löwe mir vor Jahren aus Den Haag mitgebracht hat ⭐︎ Blumen – ich kann mich gar nicht sattsehen und -riechen an all der Pracht! ⭐︎ Meine Nase in das wohlig warme Bauchfell einer schlafenden Katze stecken ⭐︎ Nigel Kennedys Aufnahme von Ralph Vaughan Williams “The Lark Ascending” ⭐︎ Frieden ⭐︎ Jupiter, der nachts hell und keck ins Wohnzimmer zwinkert ⭐︎ Zeichnen – völlig aus der Übung und es wird eine Weile dauern, bis was Passables dabei herauskommt, aber es macht so viel Spass ⭐︎ All die Menschen, welche sich Mühe geben, ihren Mitwesen und Mutter Erde mit Liebe und Respekt zu begegnen ⭐︎ Meine Kreativität ⭐︎ Ihr alle, die ihr hier seid, ich finde euch super ⭐︎

Auch dankbar bin ich für die Hello Kitty Flasche aus dem Brockenhaus, welche aufgemotzt mit einem Häkelband aus den 70s und gesammelten Rabenfedern eine herrlich kitschige Vase für die wunderschönen Ringelblumen aus meinem Garten ergibt.

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Wochenende

☥ Freitagnacht die komplette vierte Staffel Lucifer geglotzt ☥ Schlabberklamotten getragen ☥ Samstag fiel die Heizung aus und es gab faules Gruppenkuscheln auf dem Sofa, während der Regen gegen das Fenster peitschte ☥ Zig Pferde für ein kommendes Projekt ausgeschnitten ☥ Musik aufgedreht und durchs Zimmer getanzt ☥ Am Sonntag seit langem wieder Sonnenschein, allerdings verbrachte ich ihn in meiner Praxis bei der Arbeit ☥ Kartoffelstock mit der allerfeinsten Morchelsauce gegessen ☥ Zum Glück gibt es den Montag, um sich vom Wochenende zu erholen ☥

Uraltes MASH-Shirt: dem Löwen stibitzt, Hand-Halskette: Dichotomie, Pfeil-Halskette: Toilworn, Panther-Halskette: Ax and Apple,
Astro-Bettwäsche und Praxisausstattung: Brockenhaus, goldene Bastet: geschenkt bekommen, Zen, das meditierende Einhorn: Woods of Hope.

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